Der VfB in der Krise?

Ja, die Vögel zwitschern es von den Dächern, Stuttgart spricht von nichts anderem mehr, die Zeitungen sind voll davon: “Der VfB geht den Bach runter.”

Ein Blick auf die letzten 10 Spiele macht auch nicht wirklich Mut:

Quelle: kicker.de

Man stellt sich nun ganz klar die Frage: “Was isch los mim VfB?” Hier weiß es natürlich jeder besser, aber viele sind sich einig: nach einer grandiosen letzten Rückrunde (der VfB wäre fast Meister geworden) und vielen Lobeshymnen sticht man inzwischen auf Markus Babbel ein. Warum tut man das? Naja, weil es die kleinste Variable und einfacher ist als einem gesamten Kader in den Arsch zu treten.

Meine Theorie ist eine andere: die ganze Geschichte verläuft nämlich genau wie in der letzten CL-Saison der Stuttgarter. International kann man sich nicht behaupten, kommt mit dem Reisestress, dem Druck, dem kalten/heißen Wetter und wat auch sonst noch nicht zurecht. Die Jungs sind total verunsichert und kommen auch in der Liga auf keinen grünen Zweig mehr. Die Mannschaft und der Verein scheinen für das internationale Geschäft (immernoch) nicht bereit zu sein.

So, und wie kommen wir jetzt aus der vermeintlichen Krise wieder heraus? Auf jeden Fall nicht durch einen simplen Trainerwechsel… das wäre zu einfach. Wenn man wieder die Parallele zur letzten CL-Saison zieht, dann hilft nur eins: Der VfB muss jetzt kurz und schmerzlos aus dem internationalen Geschäft ausscheiden um den Druck loszuwerden. Das wäre zwar für alle Beteiligten (Verein, Mannschaft und vorallem auch die Fans) nicht schön, aber der einzig gangbare Weg aus dem Tal der Tränen und würde uns solche Experimente wie Klinsmann ersparen… das haben andere bereits versucht. Und man will nicht einen unerfahrenen Trainer ohne Lizenz durch einen unerfahrenen Trainer mit Schnelllizenz ersetzen… wo ist da der Punkt?

Soviel von mir, auf eine gute Rückrunde: VfB olé olé.

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