Google Buzz

Das ist er also: der TwitterKiller. Goolge hat Buzz vom Stapel gelassen. “Go beyond status messages” wirbt die Datenkrake. Aus meiner Sicht hat sie damit auch garnicht ganz unrecht, denn Buzz ist das zu Ende gedachte Twitter. Fehlende Twitter features, die durch X Drittanbieter abgedeckt werden müssen hat Google schön verpackt: Bilder, Videos, Links, Feeds … alles am Start. Für mich das wohl entscheidenste Feature: Kommentare. So simpel wie sie auch sind, Twitter liefert mit seinen @replies nur einen kranken Workaround. Wer macht sich denn die Mühe und sucht sich gezielt die replies zu einem spannenden Tweet raus? Wohl die Wenigsten.

Nun, einige werden jetzt die Hand heben und rufen: “Ey, Eichenberg … da gibts doch Facebook”. Jaja, natürlich gibts auch das, aber Facebook nervt. Und das leider nicht erst seit gestern… dieses ganze Applikationsgedöhns ist was für die Kids. Ich scheine für Farmville und Co zu alt zu sein. Auch welchem Filmstar ich am änhlichsten sehe … naja.

Buzz kommt auf dem iPhone mit einer schicken WebApp daher und wird zukünftig hoffentlich in Maps.app integriert.

Buzz Spencer hat einen sauberen Start hingelegt und setzt (im Gegensatz zu Facebook) auf offene Standards. Das Ding hat ordentlich Potential.

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