Miniaturwunderland in Hamburg

Am vergangenen Wochenende nutzte ich meinen Barcampbesuch in Hamburg auch zu einem Abstecher ins Miniaturwunderland. Wir zogen am Sonntagmittag bei Regenwetter in Richtung Speicherstadt. Man sollte tunlichst im Vorfeld Tickets reservieren um lange Wartezeiten zu vermeiden.

Ja, und was gibt es dort überhaupt zu sehen? Kurz gesagt: eine gigantische Modelleisenbahnanlage. Inzwischen wurden auf 3 Etagen des Gebäudes rund 12 km Gleis verlegt und durch die 7 Abschnitte (Österreich, Knuffingen, Harz, Hamburg, Amerika, Skandinavien und die Schweiz) rauschen rund 900 Züge mit 11.000 Wagons und 600 Autos. Die Detailtiefe ist atemberaubend. 250.000 Figuren zieren die aufwändig gestalteten Landschaftszüge. Man könnte stundenlang in einer Sektion verbringen und entdeckt immer wieder etwas Neues. Es gibt unzählige Knöpfe, mit denen der Zuschauer Kräne, eine Seilbahn, das Kino oder sogar eine Sprengung auslösen kann.

Mehrmals pro Stunde versinkt das Wunderland langsam in der Nacht. Von Dämmerung über die blaue Stunde bis hin zur tiefen Dunkelheit werden sämtliche Lichtstimmungen beeindruckend realistisch wiedergegeben.

Ja, ich bin begeistert und ein Besuch ist für alle Alterklasssen absolut lohnenswert und mit 10 € fair. Beim nächsten Hamburgbesuch muss ich wieder hin.

Ein paar mittelklassige iPhone Fotos gibts hier unten.

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