Das Travel Setup von Alexander Beer

Wer bist du?

hallo. ich heiße alexander beer und gehe die tage auf die stolze schnapszahl 44 zu. ich arbeite “beim daimler” und lebe in stuttgart in patchwork mit frau, kind & katze. in meiner Freizeit hmm: seit ich innerhalb der firma einen neuen job angetreten habe, hat sich meine freizeit ziemlich reduziert. hier versuche ich dann aber so viel zeit wie möglich der familie zu widmen. meine marotte: ich schreibe alles in kleinbuchstaben.

Was tust du und warum reist du?

in meinem persönlichen setup hat sich meine reisetätigkeit eigentlich limes gegen null entwickelt. wenn ich meine vorredner so lese dann gibt es von mir m.e. nicht mehr viele neue tipps die ich an euch weiterreichen kann – der herr cruiser meinte dennoch ich möge mal meinen beitrag hier einkippen (hier schwebt also gewollt ein bisschen nostalgie). vor der patchwork war ich privat sehr viel im asiatischen raum unterwegs. das lag wohl hauptsächlich daran, dass immer mind. ein freund von mir seinen wohnsitz in singapore hatte – ein herrliches sprungbrett in die region.
beruflich hatte ich sehr viel mit unseren vertriebsgesellschaften weltweit zu tun und war dort auch regelmässig vor ort. heute rolle ich trainings über den ganzen globus aus, das reisen übernehmen aber mittlerweile meine trainer. die dafür um so mehr. demnach bin ich z.zt. eher in europa oder auch in deutschland unterwegs – in bayern und an der nordsee ist es auch schön.

Wie ist dein Travel Setup?

meistgenutztes/bevorzugtes Transportmittel

ohja, ich gebe es zu. ich fand es auch sehr sexy in der business zu sitzen und in den lounges bei den “grossen” abzuhängen. mein lieblingstransportmittel waren also die flieger – die grossen und am besten so, dass man sich über nacht flach hinlegen und schlafen kann. ich fliege auch heute noch gerne – aber wenn ich überlege wie viel zeit ausserhalb des flugs mit warterei draufgeht – nur wenn es sein muss.
bahnfahren ist nicht so mein ding – beamen wurde noch nicht erfunden – daher bewege ich mich wenn es die distanz zulässt am liebsten mit dem auto. warum? keine warteschlangen an der security, freigepäck bis der wagen in die knie geht – und: niemals jemand neben mir sitzen zu haben der aufgrund seiner körperfülle meinen platz auch noch zur hälfte einnimmt.

Vielflieger- / Hotel- / Bahnstatus

business in den urlaub zum golfen nach thailand fliegen, in der senatorlounge in münchen a weissbier und n leberkäs und im hilton in hua hin noch die suite als upgrade. das macht freude. geht auch nur wenn bei zwei reisenden jeder irgendwas brauchbares in gold hat. hatten wir uns aber auch hart “erarbeitet”. meine vielflieger- und vielschläferstati sind mittlerweile alle auf die basismitgliedschaft zurückgeschrumpft, die für mich derzeit wichtigste karte löscht aber den benzindurst meines wagens. 🙂

Lieblingsbahnhof / -flughafen

changi in singapore ist ein wunderschöner flughafen. orchideen- und palmenflair und eine lounge in der man sich verlaufen kann. der flughafen der herzen für mich ist auf koh samui. süß. die offenen holzhäuschen sind die einzigen die mich bisher wirklich zum längeren verweilen eingeladen haben.

Lieblingsairline

“service is our success”. schwarze jeans, poloshirt mit diesem aufdruck. sie sollten recht behalten. keine ahnung ob das heute noch so ist aber der slogan der flugbegleiterinnen der lauda air hatte s in sich. ein rinderfilet wie im steakhouse, der koch der mit kochmütze noch durch die reihen geht – morgens frische spiegeleier. sensationell. versetzt selbst SQ und thai verwöhnte in staunen.

Lieblingsgepäckstücke

die silberlinge von rimowa wurden bereits mehrfach erwähnt. also was soll ich noch drüber sagen als dass sich die doppelten packplatten auch zu meinem liebling erkoren haben und ich nutze sie vom kabinentrolly bis zum fahrbaren schrank mit vorliebe.
auf privatreisen hat sich das golfgepäck (je nach airline ein fixpreis ohne gewichtslimit) als packwunder etabliert. neben den eisenknüppeln kann man noch wunderbar kiloweise schuhe und sonstiges sperrgut unterbringen. der travelbag hat dann eher seinerseits probleme in bangkok ein passendes taxi zu finden…… im auto schüttet man die schuhe einfach in das grosse loch das früher vom ersatzrad ausgefüllt wurde.

TravelEssentials

iphone, macbook air in der 11” variante, tripit, airport express als wandelndes eigenes hotel-wlan, auf privatreisen die DSLR … haben meines erachtens bereits alle meine vorredner schon angeführt.
darüber hinaus noch drei dinge ich sehr liebe:

  • meinen immerdabei koss porta pro kopfhörer habe ich neuestens durch einen beyerdynamic dt1350 erstetzt. in preis-leistung-klangerlebnis die sensation. die abschirmung ist noch dermaßen gut, dass auf noise cancelling in dem fall getrost verzichtet werden kann.
  • die crumpler-dokumentenmappe allesdrin wurde höchstpersönlich vom herrn cruiser empfohlen und von mir dankend angenommen. bordkarte, ausweis, kleingeld, schreiberling, karten allesdrin. die ausführliche beschreibung findet ihr [HIER].
  • auf dienstreisen zuhauf angesammelt, auf privatreisen gern genutzt habe ich im flieger immer noch einen mit standards gefüllten “business class beutel” an bord. darin all das was ihr für ne angenehme nacht benötigt (socken, schlafbrille, zahnbürste &-pasta, minzöl, labello, ohrenproppies etc etc.)

Tips&Tricks

was wurde denn hier noch nicht genannt? *grübel*

  • solltet ihr als social media junkies in länder gehen wo twitter und facebook ausgesperrt sind, dann richtet euch vorab ein VPN auf iphone und/oder rechner ein.
  • sicherlich geschmackssache aber für mich bewährt hat sich das spritzen von heparin vor langstrecken da ich bei einem aufenthalt in singapore jeden tag beim thrombo-check war (spannend immer in der fever-free ecke warten zu dürfen – denn das war noch in den hochphasen von SARS)
  • auf langen autofahrten und zur ruhigstellung von kleinmenschen heisst das geheimrezept das ich nicht mehr missen möchte “portabler DVD player”. wirkt wunder!

Deine nächste Reise?

nachdem das letzte jahr doch sehr reiseintensiv war und gleich mit einem kurztrip auf eine hochzeit nach vietnam begann, steht grad aktuell in der planung noch gar nichts auf der platte – ich glaube wir planen mal wieder einen trip an den gardasee. 🙂

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