Das Travel Setup von Jean Pierre Wenzel

Wer bist Du?

Ich bin Jean Pierre Wenzel, 30 Jahre jung, frisch gebackener Papa, Hobby-Fotograf, Autonarr und IT-Berater aus der Nähe von Karlsruhe. Im Internet geistere ich unter http://jeanpierre.de oder in diversen Netzwerken als @jpwenzel herum.

Was tust Du und warum reist Du?

Als Projekleiter und Software-Entwickler verdiene ich meine Brötchen bei der Software AG mit der Entwicklung von Enterprise Software (Java, UNIX/Linux) im Rahmen agiler Software-Entwicklungsmethoden (Scrum). Dabei verbringe ich die meiste Zeit direkt in den Räumen der Kunden.

Dienstreisen führen mich dabei überwiegend in den süddeutschen Raum (Stuttgarter, Frankfurt, München) und ab und an (aber eher seltener) auch mal ins europäische Ausland bzw. die USA.

Derzeit bin ich Scrum-Master für ein Team von Software-Ingenieuren im Forschungsbereich eines Stuttgarter Automobilherstellers (nein, nicht bei dem mit dem Stuttgarter Pferdchen auf und vielen Artgenossen unter der Haube).

Dein Travel Setup

Meistgenutztes/bevorzugtes Transportmittel

Das von mir am häufigsten genutzte Transportmittel in den letzten vier Jahren war eindeutig die Deutsche Bahn – wir pflegen eine ausgiebige Hassliebe. Nach mehreren Jahren “Black Mamba” (BahnCard 100) habe ich diese Anfang des Jahres nicht mehr verlängert und habe sie zum Erhalt meines Bahn.comfort-Status in eine “normale” BahnCard First gewandelt.

Seit meinem letzten Umzug habe ich die Wahl zwischen 2 Stunden einfacher Fahrt mit der Bahn (von meiner Haustür bis zum Schreibtisch im Büro) oder 40 Minuten mit dem Auto. Mein Upgrade vom Opel Corsa auf einen Wagen mit bajuwarischem Herz unter der Haube hat mir die Entscheidung an dieser Stelle noch einfacher gemacht. Ich kann zwar nicht mehr wie in der Bahn früher nebenher arbeiten oder den Spiegel lesen, aber das funktioniert auf der Couch daheim doch eh viel besser. 🙂

Selten fliege ich auch dienstlich, dabei innerdeutsch überwiegend mit der Lufthansa bzw. den Star Alliance-Partnern. International habe ich mit British Airways und Air France/Delta sehr durchwachsene Erfahrungen gemacht. Einen US-Airways-Flieger betrete ich nie wieder freiwillig…

Wenn ich hinter dem Vorhang sitzen muss, bevorzuge ich auf Reisen in die Vereinigten Staaten auf jeden Fall United (Economy Plus!); für die Business Class hat Continental inzwischen mit den flat beds in der
Business First ordentlich vorgelegt, inzwischen auch mit einer direkten Verbindung von Stuttgart nach New Ark.

Mein erster Flug im A380 steht noch aus. Ich hoffe, bis zur ersten privaten Reise damit noch ausreichend Bonusmeilen fürs Upgrade in die Business Class gesammelt zu haben… 🙂

Lieblingsbahnhof / -flughafen

Mein Lieblingsbahnhof ist eindeutig der Hauptbahnhof in München. Die DB-Lounge im Zwischengeschoss ist meist nicht so überfüllt wie die in Frankfurt oder Stuttgart und das kulinarische Angebot ist überaus sehenswert. Außerdem ist er das Tor zur schönsten Stadt Deutschlands. 🙂

Der Bahnhof in Stuttgart wird die kommenden Jahre zur Dauerbaustelle bzw. zur Stuttgart–21-Protestzone. Nach Möglichkeit werde ich einen großen Bogen drum herum machen…

In Ulm würde ich mir dringend eine DB Lounge wünschen, so häufig wie ich dort in den letzten Jahren meinen Anschluss verpasst habe… die Segafredo Steh-Theke ist leider keine wirkliche Alternative, auch wenn der Kaffee wirklich gut ist.

Mein Lieblingsflughafen ist mit Abstand ZRH. Allein schon wegen des Half-Life-Feelings im Zug zwischen den Terminals. 🙂 Ansonsten ist der Flughafen sehr übersichtlich, nicht so überfüllt wie FRA, die Angestellten alle herzig. Schweizer halt. 🙂

Lieblingsgepäckstück(e)

Am liebsten reise ich mit dem Rimowa Salsa Cabin Trolley IATA (wenn’s nur Handgepäck sein muss) oder mit dem 63-l-Pendant, das mir dann bis zu zwei Wochen reicht.

Mein Crumpler Messenger Bag (Golden Dig L) trägt neben dem Firmenlaptop (und evtl. noch dem privaten MacBook) meine weiter unten gelisteten Travel Essentials, die kleine Hausapotheke (Grippostad und Excedrin), einen Regenschirm und den ganzen Technik-Kleinkram (Maus, Ladekabel etc.).

TravelEssentials

  • iPhone 4 + Klipsch S4i In-Ear-Kopfhörer
  • Canon EOS 5D Mark II + 50 mm f/1.4
  • MacBook Pro 13"
  • Alpine FlyFit Ohrstöpsel

Tips & Tricks (Packtechniken, OnlineTools, etc.)

Um den Platz optimal auszunutzen, lohnt es sich, seine Kleidung zu rollen. Zwischenräume (z. B. in Schuhen) können mit Socken oder mit (unbenutzter…) Unterwäsche vollgestopft werden.

Wenn ich Anzüge dabei habe und diese ein wenig knitterig geworden sind, hänge ich sie nach einer heißen Dusche in den im Bad verbleibenden Dampf – am nächsten Morgen sind sie knitterfrei!

Ansonsten bietet meine Lieblings-Hotelkette, bei der ich mich inzwischen zum Platinum Guest hochgeschlafen habe, ein Bügelbrett in jedem Raum; in den meisten anderen Hotels ab 3 Sternen gibt es oft mindestens ein Bügelzimmer. Einfach fragen.

Zum Buchen meiner Reisen nutze ich eher selten das Reisebüro unserer Firma, da ich dort zu viel Overhead habe, weil z. B. ein wenig günstigere Hotels in deutlich weiterer Entfernung zum Kunden vorgeschlagen werden. Daher suche und buche ich meist selber meine Hotelzimmer und Flüge und nutze dabei booking.com bzw. Hipmunk.

Zum Tracken von Flügen, Zimmerreservierungen etc. nutze ich TripIt, allerdings nicht in der Bezahl- sondern in der kostenlosen Variante, die mir im Moment noch ausreicht.

Wohin geht Deine nächste Reise?

Düsseldorf. Mit Alt-Bier kann man mich jagen, aber Sushi in Japantown sollte abends nach den Meetings drin sein. Danach vermutlich Tel Aviv und Atlanta. Kommende Woche gibt’s eine Premiere: ich fliege wirklich jetzt erst zum ersten Mal ohne Boarding Pass auf Papier. Ich war da sehr altmodisch. Mal sehen, was die iPhone-App der Lufthansa kann…

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