Fliegen mit Baby

Kinderbordkarte

Unser Kleiner ist inzwischen 3 Monate alt und über Pfingsten stand nun endlich der erste gemeinsame Flug auf dem Plan. Wir als Eltern waren natürlich neugierig, ob das alles gut funktionieren würde. Zum “Üben” sollte es erstmal eine Inlandsstrecke, in diesem Fall Stuttgart (STR) -> Berlin (TXL), sein. Hier will ich kurz die Logistik am Flughafen und im Flugzeug beschreiben.

Bei der Buchung muss das Kind (< 2 Jahren) angegeben werden. Kosten fallen hierfür in der Regel nicht an. Bei der Lufthansa erhält das Baby, zusätzlich zu den begleitenden Personen, 10kg Freigepäck. Am Checkin kann man sich nun entscheiden, ob man den Kinderwagen bis zum Flugzeug mitnehmen möchte. Wir empfanden das als praktisch und haben das auch so gemacht. Am Ckeckin lohnt es sich zu fragen, ob man nicht eine 3er Reihe exklusiv besetzen kann. In unserem Fall haben die Herrschaften das immer möglich machen können. Während der Sicherheitskontrolle muss das Kind (logischerweise) aus dem Wagen. Das Teil muss dann zerlegt und durch den Röntgenapparat geschoben werden. Die üblichen Flüssigkeitsmengen gelten für die Wickeltasche nicht, wenn man dem Personal glaubhaft versichern kann, dass das heiße Wasser in der Thermoskanne wirklich für die Zubereitung der Babynahrung benötigt wird.

Auf dem Weg zum Gate ist es dann passiert: das Kind ist eingeschlafen. Kurz vor dem Einsteigen stand ein Umzug vom Wagen auf Mamas Arm an und der Wagen verschwand im Bauch der Maschine. Ob man möglichst früh oder möglichst spät einsteigt, würde ich von der Gemütslage des Kindes abhängig machen. Die Stewardess versorgte uns mit einem Babygurt. Der wird bei der tragenden Person am Gurt befestigt und dann um den Bauch des Baby gelegt.

Man liest ja viel über den Umgang des Babies mit den Druckverhältnissen in der Kabine. Hier gibt es die unterschiedlichsten Tips: Nasentropfen geben, Flasche in den Hals während Start und Landung, und und und. Für uns hat der Schnuller gut funktioniert.

Dank des Surrens der Triebwerke und des leichten Schaukelns hat der Kleine den Flug vollständig verschlafen. Schade eigentlich ... hätte ihm gerne alles erklärt. ;)

Nach der Landung wird der Kinderwagen direkt am Flugzeug ausgeliefert - wenn man am Checkin die Option "Delivery at aircraft" gewählt hat. Das dauert in der Regel nur wenige Augenblicke.

Alles in allem lief der Flug völlig reibungslos und das Lufthansapersonal hat definitiv alles dafür getan, uns den Flug so angenehm wie möglich zu machen.

Langstreckentips wird es in einem Gastbeitrag von Daniel geben.

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