Das Travel Setup von Willy Otto

Wer bist Du? Was tust Du und warum reist Du?

Hallo, ich bin Willy. Ich arbeite als selbstständiger IT-Berater und wohne seit 5 jahren in Berlin. Da mich meine Kunden meistens irgendwo in der Republik vor Ort haben wollen, muss ich pendeln. Meine Reisekette ist entweder Taxi-Flieger-ÖPNV oder S-Bahn-ICE-ÖPNV. Privat bin ich auch gerne unterwegs. Einmal im Jahr geht es nach Japan, was sich mittlerweile wie eine zweite Heimat anfühlt. Zwischendurch hübsche Städte in Europa oder auch mal New York.

Dein Travelsetup?

Airlines

Meistens fliege ich Lufthansa oder andere Airlines der Star Alliance. Die Abläufe am Boden funktionieren fast immer reibungslos, das ist mir sehr wichtig. Bei Flügen innerhalb Europas kann man ohne Probleme eine halbe Stunde vor Abflug am Airport sein und wird immer noch mitgenommen. In Tegel reichen mir 20 Minuten.

Ich überlege mir zur Zeit ob es wirklich Sinn macht wegen Meilen und Status bei der Star Alliance zu bleiben. Da ich immer sehr pünktlich am Airport bin nutze ich die Lounges nur um mich mit Obst fürs Wochenende einzudecken (Zur Zeit gibt es Cocktails in Pappdosen. Mitnehmen, die sind überraschend brauchbar!). Die Meilen sind nur was wert wenn man sie für Upgrades oder Freiflüge nutzt. Alles in allem kommt zu wenig zurück. Der Gegenwert der Sachprämien ist sowieso absolut lächerlich wenn man ausrechnet was einen die Meilen gekostet haben. Wie wäre es mit 5% Rabatt auf den Flugpreis für Statuskunden? Vielleicht wäre Airberlin eine Alternative, aber preiswerter sind die nur wenn man sehr lange im vorraus auf Halde bucht. Vielleicht schaffe ich diesen Sommer endlich die PPL, dann kann ich mir das ganze rumgewurste sparen.

Ansonsten freue ich mich sehr darauf, die neue FRA-HND Route von ANA auf der schönen neuen 787 auszuprobieren. Der klassische Narita Airport ist eine Stunde Zugfahrt von Tokyo entfernt und durch die riesen Schlangen bei Immigration verliert man noch mal ewig Zeit. Haneda dagegen ist in der Bucht direkt vor Tokyo und 15 Minuten Monorail von der Innenstadt entfernt. Letztes Jahr habe ich den von Hong Kong angeflogen und schwupps, 45 Minuten nach der Landung war ich im Hotel! ANA hat außerdem eine tolle neuerung in der Kabine: Wenn man die Lehne nach hinten verstellt rutscht man mit dem Po nach vorne. Die Lehne bleibt an ihrem Platz und die Haare des Passagiers vor einem sind nicht im eigenen Gesicht falls der sich zurücklehnt. Das Essen an Bord ist wunderbar und die Bar gut sortiert.

Lieblingsflughafen

Ganz klar TXL. Kürzeste Wege, 80ies-Style, Taxi-Chaos, ich werde die alte Tante Tegel vermissen. Leider ist der viel zu klein für Ost und West-Berliner sowie die ganzen Touris geworden. Zur Zeit nehme ich fast jeden Montag LH 171 um 6:10 nach FRA, da zählt jede Minute schlaf. Ab BER werde ich mindestens 20 Minuten früher aufstehen müssen.

Travel Essentiale

– Kindle 3G
– 15″ MBP mit SSD und mattem Bildschirm
– Samsung Galaxy S2
– Nivea Soft Creme und Salzwasser Nasenspray gegen trockene Haut und Schleimhäute bei langen Flügen
– Dicke Kniestrümpfe aus Wolle gegen kalte Füße im Flieger.

Mein Gepäck

– Rimowa Salsa Cabin Trolley. Der kleine hat bestimmt 150 Flüge hinter sich und lebt immer noch. Alles was ich vorher hatte, hat nach spätestens einem halben Jahr aufgegeben. Protip: Man kann dieses Modell als Schlitten benutzen.
– Rimowa Multiwheel LH-Edition. Für alles länger als 10 Tage. Meistens reicht der kleine, deshalb habe ich ihn noch kaum genutzt. Sieht aber auch zu Hause schick aus.
– Kleine Reisetasche von Urban Outfitters für Reisen unter drei Tagen.
– Lederhandtasche für den Herrn. Nervt nicht, auch wenn man den ganzen Tag damit unterwegs ist und ist absolut diebstahlsicher. Aus Schweizer Armeebeständen, die gibt es auf Züricher Flohmärkten. Meine hat ein Brandzeichen das besagt das sie 1967 hergestellt wurde.
– Reisemappe, Kulturbeutel, sowie Netztäschchen von Muji. Die Muji Kulturbeutel kann ich sehr empfehlen, da sie nicht einsiffen, der Reissverschluss hält und man alles schnell findet da das Material transparent ist.
– Schwarzer Stoffbeutel. Diese Beutel sind mein Geheimtipp als Handgepäck. Es passt beliebig viel oder wenig rein und alles ist schnell gefunden. Braucht man ihn nicht, nimmt er keinen Platz weg. Geht er kaputt kauft man sich einen neuen. Mit Jacke gefüllt ein super Kopfkissen.

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