One night in Paris

Naja… eigentlich warens 2. ;)
Am Sonntag morgen, nach dem Sommerfest, ging es also los. Wir mit Zelt nach Fronkreeiiiich. Da Paris sowieso auf dem Weg in die Bretagne liegt, haben wir im Vorfeld beschlossen hier 2 Tage zu verbringen.

Hier ein paar Eindrücke:

Fotos gibts hier.

Die Fahrt verlief mehr als reibungslos. Ohne unsere Bea hätten wir allerdings nie durch das Pariser Umland gefunden. Am Platz angekommen (liegt wirklich schön an der Seine) musst erstmal das Zelt zeigen was es kann (10 Minuten und das Teil stand)! Leider waren die Stellplätze nicht ganz so ideal. Es gleichte eher einem abgelatschen Rasen-16er, der schon seit einiger Zeit keine Pflege mehr gesehen hatte.

Nichts desto trotz ging es erstmal mit der Bahn in die City. Nach 15 Minuten Fahrt, standen wir bereits unter dem Arc de Triomphe. Nici war zuvor noch nicht in Paris und deswegen haben wir im ersten Schritt etwas Pariser Touristen-Luft geschnuppert. Es ging den Champs-Élysées herunter bis auf den Place de la Concorde und das Louvre. Ich hatte gar nicht mehr in Erinnerung, dass das sooooo weit war!

Den Abend haben wir an der Seine ausklingen lassen und sind schließlich tot ins Zelt gefallen.

Am nächsten Tag nach dem obligatorischen Baguette weiter auf Touri-Tour. Wir haben uns eine Busrundfahrt in den “Les Cars Rouge” gegönnt, die uns 2,5 h durch die City gegondelt haben. Man konnte zu jedem Zeitpunkt aussteigen um sich etwas anzusehen. Na, und wo steigt man da wohl als erstes aus? Jawolll, am Eiffel-Turm. Nici war zu beginn etwas skeptisch, ist dann aber doch mit rauf. Nach nur einer Stunde anstehen dann die Hiobsbotschaft: “Oberste Etage wegen Überfüllung geschlossen!” Toll!!! Naja, 200m sind ja auch nicht so verkehrt und der Blick über Paris war klasse. Da fällt mir gerade noch ein: vor uns in der Warteschlange stand eine Ami-Familie, die Ihren kleinen Schreihhals Jungen (er war schätzungsweise zwei) ständig damit ruhig stellten, indem ihm non-stop Fritten reingedrückt wurden. Ich konnte nicht zählen, wie oft die Tante zur Pommesbude gerannt ist. “Pschhht, don’t cry – eat some more fries!”
(gaah) HALLO???? Merken die es noch?

Naja, es war inzwischen Nachmittag und wir auf dem Weg nach Notre Dame. Den Glöckner haben wir zwar nicht getroffen, dafür aber ohne Ende Japaner. Und nein, es ist immernoch kein Gerücht: die haben tatsächlich 36er Filme in einem Patronengurt um den Körper geschnallt um möglichst schnell die Fuji nachzuladen.

Um die Sache abzurunden gabs noch ordentlich Baguette und Crêpes. :)

Fazit: Paris ist schön, jedoch viel zu teuer, weitläufig und ungemütlich. Die Stadt kann Rom nieeeemals das Wasser reichen (ich muss zugeben, dass ich als Dauergast in Rom etwas voreingenommen bin). Wer Kunst und Museen liebt sollte sich 3 Wochen Urlaub nehmen und jeden Tag 3 Museen abklappern. ;)

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