Rhein in Flammen – Samstag

Menschenmassen strömen in Richtung Deutsches Eck… Busse aus ganz Europa rollen durch die Stadt. Ja, es ist Rhein in Flammen in Koblenz. Ein Spektakel, dass jährlich mehrere hundert-tausend Leute anzieht.

Gestern war es mal wieder soweit und ich mittendrin. So gegen 10 bin ich vor der RPR-Bühne am Eck aufgeschlagen.

Update: Auch hier liefert RPR Fotos.

Und wer empfängt mich da? Heulboje Sängerin Yvonne Catterfeld. Weltklasse!!! Herr Gott, war das schlecht… zu Beginn klang das ja alles noch ganz gut (evtl. weils vom Band kam???) – aber von Titel zu Titel wurde es übler. Bewusst wurden die Pausen zwischen den Songs kurz gehalten. Wenn die Dame mal versucht hat spontan mit dem Publikum zu interagieren, kam nur peinliches Geschwätz.

Ganz blöde wurde es, als die Frau das Publikum fragte: „Was wollt ihr denn jetzt hören?“ Anscheinend brüllten die Groupies in der ersten Reihe nicht den erwarteten Songtitel. Da war das Gestammel am Mikrofon dann groß: „Ähhhmmm… ich glaube das können meine Jungs nicht spielen, oder? Da vergisst der Gitarrist immer die Noten -> er kann nämlich ohne Noten nicht spielen….!“ HALLO??? Was für eine Eigendemontage!!! Evtl lag das Band mit dem Gesang auch nicht vor!?!

Naja… ich und auch der Großteil des Publikums waren froh als die Peinlichkeit Performance beendet war.

Dann folgte das Brilliant-Feuerwerk. Anlässlich des 50sten Geburtstags der Veranstaltung hatte man noch eine Schüppe draufgepackt. 30 Minuten Feuerwerk!!! Ich muss es jedoch jedes Jahr aufs neue feststellen: Man ist einfach zu weit weg. Ein Feuerwerk wirkt nur dann, wenn man wirklich dicht dran ist und die Bomben über einem explodieren. Schlecht war es aber trotzdem nicht.

WENNNN man aber mal ein richtiges Feuerwerk sehen will, dann führt kein Weg am Winninger Weinfest vorbei. Hier wird am jeweils ersten Sonntag im September ein Feuerwrk der Extraklasse abgebrannt. Im enegen Moseltal befinden sich lediglich 80 Meter zwischen Abschussrampe und Zuschauer. Die Akustik des Tals tut den Rest. Bis dato war jeder von der Veranstaltung begeistert und natürlich habe ich auch eine kleine Kostprobe im Angebot. Im letzten Jahr habe ich einfach mal die Kamera laufen lassen und versucht ein paar Eindrücke zu konservieren. Es kommt nicht annährend so gut rüber als wäre man live dabei – aber es gibt einen Eindruck der Atmosphäre. (Tip: Ordentliche Sound-Anlage mit dem PC verbinden und den Bass ordentlich aufwerten… LAUT muss es sein!)

Hier gibt es also den kleinen Vorgeschmack mit dem Titel: Der absolute Oberhammer! 😉 (23 MB)

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