Maus auf dem Dachboden

Wie allgemein bekannt ist, wohne ich in einer Dach-WG. Unmittelbar angrenzend an mein Schlafzimmer befindet sich eine Tür die mir Zutritt zu einem nicht ausgebauten "Allzweck-Raum" gewährt. Hier horte ich immer noch nicht ausgepackte Umzugskartons. Es ist tatsächlich erschreckend, wieviel Unrat man doch von einem Wohnort zum Nächsten mit sich umher schleifft. Man denkt zwar immer: "Dat brauchste alles noch!" Aber Pustekuchen…

Seit einigen Tagen nun konnte ich ein seltsames Piepsen in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen aus diesem Raum vernehmen. Anfangs dachte ich mir noch nicht viel dabei: Einbildung, Wind, was auch immer. Am Freitag war jedoch (nach Einholen einer zweiten fachweiblichen Meinung) klar: DA IST WAS!. Man befürchtete das Schlimmste: eine Maus! Ich, todesmutig (man will sich ja vor dem Weibchen nicht blamieren) die Bude durchsucht. NIX…

Trotz mehrfacher Rundgänge ließen sich der oder die Übeltäter nicht ausfindig machen.

Heute morgen dann, fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Evtl. erinnert ihr euch noch an den fantastischen Rauchmelder, der Stone und mich im Walperloh in Schmalle vor den gefährlichen Rauchschwaden der Küche bzw. des WG-Servers schützen sollte.

Dieses Wunderwerk der Technik lag noch irgendwo tief vergraben in einer der Umzugskartons. Man beachte: Der Auszug in Schmalle ist inzwischen schon weit über ein halbes Jahr her! Das Gerät teilte nun seiner Umwelt durch einen unaffälligen jedoch durchdringenden Piepton mit, dass doch bitte schön die Batterie mal wieder ausgetauscht werden müsse. ARRRGHHHH!!!!

Was lernen wir daraus?

a) Rauchmelder nur an die Decke, nicht in irgendwelchen Kartons
b) Umzugskartons entwerder auspacken oder samt Inhalt entsorgen!

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