24 Stunden Truck

In der letzten Woche ging es mit der Abteilung in Klausur. Im Vorfeld hieß es lediglich, dass sich „der Tag rund um den LKW dreht“. Morgens ging es mit dem Bus auf ein Verkehrsübungsgelände in die Nähe von Heilbronn.Nach kurzer Theorie war klar, dass heute jeder LKW fahren würde. Yeah… da habe ich schon ewig drauf gewartet. Es gab neben einem Theorieteil drei Fahrstationen: Geschicklichkeit im Atego, Slalom samt Rückwärtseinparken(!!!) im Axor und schlussendlich wirtschaftliches Fahren im Actros.

2000 drufte ich mal für ein paar Tage einen Atego durch Frankfurt lenken und war damals schon hin und weg. Dieses Mal waren die Geräte noch einen Schlag größer und es stellte sich ein erhabenes „King of the Road“ Feeling ein. Selbst der Actros ließ sich dank PowerShift (Automatik) und fehlendem Auflieger recht geschmeidig handlen. Nichts desto trotz habe ich tiefen Respekt vor den Männern und Frauen, die solche Geräte rückwärts durch enge Gassen und an Rampen rangieren. Hut ab!

Das sollte aber noch nicht genug sein. Als Abschluss des Truckertages stand eine Übernachtung im Fahrerhaus eines Actros an. Ausgestattet mit Schlafsack, Decken, Taschenlampe, Badelatschen und Rasierzeug bezogen wir unsere „Böcke“. Natürlich nicht ohne uns vorher von unserem Testfahrer die Standheizung erklären zu lassen! 😉 Kollege Baumann hat sich vorallem über den vorhandenen CB-Funk an Bord gefreut, sodass auch die vorbeifahrenden Trucker auf der A8 ihren Spaß mit uns hatten.

Ein echt genialer Tag, der mich noch ein Stück näher an unsere Produkte gebracht hat.