Caveman

Gestern waren wir also bei Caveman im Stuttgarter Theaterhaus. Der Ruf eilt dem Höhlenmann ordentlich voraus. Egal wen man fragt: “Genial!”, “Hab mich schlapp gelacht!”… Mit entsprechend hohen Erwartungen sind wir in den Abend gegangen. Und nein, diese wurden in keinster Weise enttäuscht. Martin Luding hat die Rolle einwandfrei auf die Bretter gebracht. Ich bin mir sicher, dass vielen Anwesenden der Spiegel vor die Nase gehalten wurde und ich habe oft gedacht: “Verdammt, du hast sowas von Recht”.

Achso, wem Caveman nichts sagt, hier kurzer Handlungsabriss (von der ofiziellen Webseite):

Von seiner Frau vor die Tür gesetzt, philosophiert Tom über den kleinen Unterschied und seine großen alltäglichen Folgen. Als männliche Logik und begrenzte Phantasie ihn schnell an seine Grenzen stoßen lassen, erfährt Tom von unerwarteter Seite Hilfe. Im “magischen Unterwäschekreis” erscheint ihm sein Urahn aus der Steinzeit und lässt ihn an Jahrtausende alter Weisheit teilhaben:

Was der Durchschnitts-Mann schon immer vermutet hat, weiß Tom nun aus erster Hand: Männer und Frauen passen nicht zusammen! Beflügelt von tiefer Erkenntnis analysiert Tom das befremdliche Universum der Sammlerin: Diese geheimnisvolle Welt von besten Freundinnen, Einkaufen und Sex.

Mit immensem Mitteilungsbedürfnis, trockenem Humor und ironischem Blick beobachtet Tom auch die Lebensweise des Jägers. Er enthüllt, welche Erfüllung “Rumsitzen ohne zu reden” bedeuten kann, warum Fernsehen als Arbeit bewertet werden sollte und dass eine Unterhaltung unter Jägern mit den Worten “Lass uns in den Keller gehen, Sachen bohren.” beginnt und gleichzeitig endet.

Also, uneingeschränkte Empfehlung!!!

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