Fackelzug vor der WaschA

Mein Arbeitgeber lässt auf den Werksgeländen Waschanlagen betreiben, durch die dann Fuhrpark-, Dienst-, aber auch Privatwagen geschubst werden können. So habe ich mich heute Mittag mit den Kollgen L und B auf den Weg zu solcher einer Anlage gemacht um unser KFZ reinigen zu lassen. So weit so gut.
Vor uns stand ein Kollege in einem etwas größeren Gefährt und man merkte recht schnell, dass er hier noch nicht oft war: es begann mit dem Kampf die Tankkarte in den Automaten einzuführen. Hier wurde dann zum ersten Mal das Personal zu Hilfe gerufen. OK, man kann ja nicht alles wissen. Als es dann aber um das Einfahren in die Anlage ging (man muss mit dem linken Vorderrad in eine Führungsschiene einfädeln) begann das eigentliche Drama.

Gut… zugegeben, eine M-Klasse ist kein Kleinwagen, aber auch kein LKW. Nach ca. 5 Anläufen (vor, zurück, vor, zurück -> kennt ihr die Szene aus “00 Schneider – Jagd auf Nihil Baxter”, in der Helge versucht in die Einfahrt zu fahren??) war es dann soweit, die M-Klasse stand _neben_ dem Laufband und der Fahrer des Wagens war sich sicher es nun endlich geschafft zu haben. Ich hupte. Keine Reaktion. Ich hupte erneut und gab ihm Handzeichen zurückzusetzen. Das tat er dann auch widerwillig und stieg aus. Ich wies ihn freundlich darauf hin, dass über der Einfahrt ein Spiegel angebracht ist, der beim “Einfädeln” in die Rollenschiene sehr hilfreich ist. “Jaja, ich stand ja eben schon drin.” (nono) “Nein, sie standen daneben!” “Kann nicht sein!” Ok, neuer Versuch (inzwischen war auch das Anlagenpersonal wieder vor Ort) und siehe da… er war drin!

Der arme Mann war sicher schweiß gebadet, aber wir hatten eine amüsante Mittagspause und das Gefühl etwas Gutes getan zu haben. (grin3)