Archiv für die Kategorie ‘Mac’

Papierlos 2013

Samstag, 12. Januar 2013

photoBereits im letzten Jahr habe ich häufiger über die sich anhäufenden Papierstapel und prallen Aktenordner in meinem häuslichen Büro geschimpft und nach Lösungen gesucht. Spätestens aber nach der Blogreihe von Julian und der Aktion #paperless2013 stand die Umsetzung des papierlosen Büros ganz groß auf der „gute Vorsätze“ Liste für das neue Jahr.

Voraussetzungen

für eine erfolgreiche verdigitalisierung des Schriftverkehrs sind:

1.) ein Konzept (was will ich bis zu welchem Grad digitalisieren?) und
2.) die passende Hardware.

Konzept

Zu 1.) sollte man sich im Vorfeld über die rechtlichen Rahmenbedingungen informieren, Stichwort „Aufbewahrungsfristen„. Verträge, Zeugnisse, Urkunden, etc sollte man sicherlich nicht durch den Papierschredder schieben.

Bei mir läuft das folgendermaßen: alles was bereits wohl sortiert in Ordnern abgeheftet ist, bleibt auch dort und wird bis zum Ablauf der Fristen eingelagert. Lediglich Dokumente, die ich regelmäßig hervorgekramt habe, wurden digitalisiert. Hier muss jeder seine individuellen Bedürfnisse ermitteln und danach handeln.

Hardware

Zu 2.) musste ich nicht lange suchen. Ich habe mich wie Julian und Cashy für den Fujitsu ScanSnap S1500 entschieden. Das Gerät tut mit einer „one button“ Lösung genau das, was es soll:

  • Papier(stapel) rein
  • Knopf drücken
  • *zzzp zzzp zzzp*
  • ein volldurchsuchbares PDF liegt im Zielordner
  • ob das dokument farbig, s/w, ein- oder doppelseitig ist, ermittelt das Gerät automatisch.

Und was ich zuvor nicht für möglich gehalten habe: die ganze Papierlosgeschichte macht nur mit durchsuchbaren PDFs Sinn, denn dann ist es völlig egal, wie das Dokument heißt oder wo es abgelegt ist: spotlight (die suchfunktion von OSX) findet ALLES. Beispiel:

Aus unerklärlichen Gründen habe ich die PIN meiner SIM-Karte 3 mal falsch eingegeben und benötige nun die PUK zum Entsperren der SIM. Bis vor kurzem musste ich zu Hause irgendeinen™ Ordner durchwühlen, um das entsprechende Schreiben zu finden. Heute läuft das folgendermaßen:

  • CMD+SPACE drücken (um spotlight zu öffnen)
  • „puk sim“ eingeben
  • das gefundene PDF öffnen
  • fertig!

Zusatzsoftware benötige ich dank Spotlight nicht!

Noch ein paar Spartips zur Scannerbeschaffung

Den Fujitsu ScanSnap S1500 gibt es in einer Windows und einer Mac Variante (S1500M). Die Windowsvariante ist 100€ günstiger (warum auch immer), funktioniert aber ebenfalls völlig tadellos an einem Mac. Weitere 100€ lassen sich durch die Veräußerung der beiliegenden „Adobe Acrobat X für Windows“ Lizenz erzielen, sodass sich die Anschaffungskosten recht gut optimieren lassen.

Fujitsu hat vor ein paar Tagen einen neuen Scanner auf den Markt geworfen: den ScanSnap iX500. Dieser hat zusätzlich eine WLAN Schnittstelle und scannt anstatt 20, 25 Seiten/Minute.

Fazit

Die Sache ist super und die Umsetzung dank der guten Hardware/Software Kombo total easy. Eingehende Briefe werden inzwischen geöffnet, gescannt und geschreddert! Papierstapel adeeee! 😀

Fragen? Immer her damit!

iTunes in der Cloud – ein erstes Fazit

Montag, 02. Januar 2012

Seit ein paar Wochen ist iTunes Match endlich auch in Deutschland verfügbar.

Funktion

Die Sache funktioniert folgendermaßen: iTunes analysiert die Mediathek und entscheidet, welche Titel bereits im iTunes Store vorhanden sind. Alle anderen Titel werden einmalig hochgeladen, was je nach Anzahl der Songs und Bandbreite der Internetleitung einige Tage in Anspruch nehmen kann. Sobald dieser Prozess abgeschlossen ist, steht die gesamte Library auf bis zu 5 Geräten zur Verfügung und zwar vollständig. Einzige Einschränkung: ein Rechner muss die Mastermediathek beherbergen. Nur hier können beispielsweise MP3s importiert werden, die dann wieder über obigen Mechanismus analysiert und im Zweifel in die iCloud geladen werden.

Das Ganze hat einen weiteren Vorteil: vor zehn Jahren erstelle MP3s in mangelhafter Qualität, die iTunes Match im iTunesStore wiederfindet, können kostenfrei in qualitativ hochwertige AACs umgewandelt und beliebig oft auf den angemeldeten Geräten heruntergeladen werden. Wie das geht, beschreibt Erik.

Gekaufte Artikel stehen sofort auf allen Geräten zur Verfügung.

(mehr …)

WesternDigital Studio mit schlechter Performance unter OSX Lion

Samstag, 08. Oktober 2011

Seit dem Umstieg auf Lion habe ich mich oft über die mangelhafte Performance meiner externen Festplatte gewundert. Auf der WD Studio 1TB lagern meine RAWs und Filmquellen. Aperture und iMovie waren oft unerklärlich langsam.

Heute habe ich endlich Zeit gefunden und bin der Sache auf den Grund gegangen. Nach etwas Stöbern auf der WD Seite bin ich auf die „WD Macintosh +TURBO Drivers (64 bit)“ gestoßen. Hmmm… klingt recht passend. Installiert und tadaaaa. Die Platte rödelt wieder in gewohnter Geschwindigkeit. Passenderweise erhält das Gerät ein neues Icon (siehe Bild).

Bei der Gelegenheit kann man dann auch gleich ein Firmwareupgrade durchführen. Hierbei ist wichtig, dass die Platte via USB angeschlossen ist. Über Firewire tust nicht.

WISO Steuer für den MAC

Freitag, 07. Oktober 2011

ENDLICH! Der Buhl Verlag hat nach jahrelangem Bitten und Betteln der Apfelbenutzer eine Mac Version der beliebten Steuersoftware angekündigt. Im November wird das Paket auf den Markt kommen und spätestens dann kann ich Windows endlich aus meinem privaten Leben streichen.

Für folgende Einkunftsarten ist WISO Steuer Mac geeignet:

* Nichtselbstständige Tätigkeiten (inkl. Grenzgänger)
* Selbstständige Tätigkeiten und Gewerbebetrieb
* Kapitaleinkünfte
* Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung
* Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft sowie Weinbau
* Ausländische Einkünfte
* Sonstige Einkünfte

Das Ganze gibt es für 45 € bei Amazon, oder für 39€/Jahr im Abo.

Screenstagram

Montag, 30. Mai 2011

Du bist Instagram-Fan und möchtest die coolsten Bilder aus deinem Stream als Screensaver auf dem Mac haben?

Dann solltest du jetzt Screenstagram laden.

(gesehen irgendwo bei twitter)

Backupstrategie des mobilen Zweit-Macs

Mittwoch, 08. Dezember 2010

Zum Abschluss meiner kleinen Serie möchte ich ein paar Zeilen über die Backupstrategie schreiben, die ich für meinen mobilen Zweit-Apfel gewählt habe. Der Beitrag wird recht kurz, denn die Strategie heißt: kein Backup.

Naja, fast kein Backup. Das Konzept ist ganz einfach: auf dem MacBook Air liegen KEINERLEI Daten, die nicht auf dem Desktop wohnen (und dort via TimeMachine archiviert) oder via Dropbox in die Cloud gesynct werden. Das bringt einen weiteren Vorteil mit sich: ich kann auf dem tragbaren MAC meine Daten verschlüsseln (was den Einsatz von TimeMachine unhandlich machen würde) und muss so im Falle eines Diebstahls nicht um meine Daten bangen.

Ergo: der mobile MAC braucht in meinem Fall dank Dropbox, IMAP und Co kein Backup. Dafür bekommt er ein verschlüsseltes /home verpasst.

Hugh – ich habe gesprochen.

Mehrere MACs und iTunes

Donnerstag, 02. Dezember 2010


Update: Nach dem Launch von iTunes Match ist dieses Setup überholt. Wie ich das aktuell handhabe, beschreibe ich hier.

Wenn man so durch das Internet sucht, scheint es sich hierbei tatsächlich um ein leidiges Thema zu handeln. Auch ich habe mich im Rahmen meiner Fuhrparkerweiterung damit auseinander gesetzt.

Erneut das Setup: ich habe ein „festinstalliertes“ MacBook auf dem Schreibtisch stehen. Mit externen Platten, externem Display, etc. Hier wohnen alle Daten. Auch meine iTunes Library mit 1000en Songs und Podcasts. Auch mein iPhone synce ich gegen dieses Gerät.

Ich habe lange überlegt wie ich sinnvoll Musik auf das MacBook Air transportiere und habe auch einiges probiert. Unter anderem habe ich Experimente mit rsync unternommen, mir damit jedoch die Library mehrfach zerschossen (TimeMachine FTW). Auch die Drittanbietertools (TuneRangers, SuperSync oder SlingShot) haben mich nicht überzeugt.

Inzwischen habe ich festgestellt, dass ich mit iTunes HomeSharing genau das machen kann, was ich brauche: einige wenige Titel aus der MasterLibrary auf mein MacBook übertragen. Denn mal ehrlich, unterwegs habe ich sämtliche benötige Mucke auf dem iPhone in der Hosentasche, da besteht für mich kein Bedarf weitere x Gigabyte an Musik herumzuschleppen.

Ergo: iTunes Library bleibt auf dem Desktop. iPhone synct wie gehabt nur geben selbigen. Einige wenige Songs landen via Homesharing auf dem mobilen Mac. Mobile Mucke gibts nur vom iPhone.

Und: wir warten weiter auf iTunes in the cloud!

Applikationsdaten über mehrere MACs synchronisieren

Sonntag, 28. November 2010

Wie geschrieben versuche ich aktuell meine Arbeit mit 2 Rechnern sinnvoll unter einen Hut zu bringen. Vor ein paar Tagen schrieb ich über die Synchronisation von Massendaten über rsync. Heute möchte ich eine weitere Alternative vorstellen: Das syncen über die cloud.

Ein Beispiel: ich bin großer Fan der Delicious Library. Hierüber verwalten wir unseren Bestand an Büchern, Filmen und sonstigen Gegenständen. Von Haus aus legt die Library ihre gespeicherten Daten irgendwo im Filesystem auf dem lokalen Rechner ab. Das hilft mir aktuell recht wenig, so musste also eine andere Lösung her. Die Dropbox erledigt hier die Arbeit für mich. Der Dienst bietet mir Speicherplatz im Netz. Und das nahezu perfekt in meine Desktopumgebung integriert. Dropbox stellt auf meinen Rechner einen gemeinsem Ordner zur Verfügung unf kümmert sich um die Synchronisation dieser Daten.

Die Idee ist simpel: wir bringen unsere Applikation dazu, ihre Nutzdaten in diesem Ordner abzulegen. Und das geht so.

Im Dropbox ordner legen wir einen Ornder ’sync‘ an.

Den Ordner „/Users/cruiser/Library/Application Support/Delicious Library 2“ (samt Inhalt) kopieren wir in diesen neu angelegten Ordner.

Im Terminal wechseln wir in das folgenden Verzeichnis:

/Users/cruiser/Library/Application\ Support/

Dort schieben wir das ursprüngliche Delicious Verzeichnis bei Seite:

$ mv Delicious\ Library\ 2 Delicious\ Library\ 2_ORIG

Abschließend ziehen wir einen Link auf das Verzeichnis in der dropbox.

$ ln -s /Users/cruiser/Dropbox/sync/Delicious\ Library\ 2/

Diese Schritte wiederholen wir auf allen anderen Macs, die die Delicious Library verwenden sollen.

Dieses Vorgehen lässt sich auf unzählige Applikationen auf dem Mac und unter Linux anwenden.

Und wer noch keine Dropbox besitzt, kann sich hier kostenlos 2,25GB sichern.

Synct ihr auch Applikationsdaten auf diese Weise? Welche?

Aperture Library über mehrere MACs synchronisieren

Mittwoch, 24. November 2010

Seit dem MacBook Air fahre ich eine 2 Rechnerstrategie, gegen die ich mich im Prinzip immer gewehrt habe. Jetzt sind also 2 Macs im Haus, die gewisse Daten austauschen sollen.

In einer kleinen Serie möchte ich ein paar meiner Methoden vorstellen. Heute: Aperture/iPhoto Library von Hauptrechner auf mobiles Gerät syncen. Hierzu will man rsync verwenden, um nicht immer die häufig recht große Library zu übertragen.

Dies lässt sich in 2 ganzen simplen Kommandozeilen erledigen.

osascript -e 'mount volume "afp://quellmaschine/mountpoint"'

rsync -avzS --delete /Volumes/mountpoint/Pictures/Aperture\ Library.aplibrary ~/Pictures

Die erste Zeile mountet ein AFP Mountpoint nach /Volumes/mountpointname.
Zeile Nummer 2 startet einen rsync von der Quellmaschine auf den Zielhost (Rechner auf dem der Befehl abgesetzt wird) in das Pictures-Verzeichnis des aktuellen Users.

Die rsyncoptionen bedeuten folgendes:

  • -a: Archivoption -> behält Dateirechte bei, wandert rekursiv durch Verzeichnisse etc.
  • -v: zeigt, was rsync gerade tut
  • -z: überträgt die Dateien komprimiert
  • -S: optimiert das Handling für SparseBundles (Format der Aperture Library)
  • –delete: auf der Zielmaschine dürfen überflüssige Dateien auch gelöscht werden.

Diese Zeilen kann man nun je nach Geschmack in ein Shellscript oder Applescript gießen und dann entweder manuell oder über den Automator/crond ausführen (lassen).

Ich habe es nicht getestet, bin mir aber sicher, dass dieses Vorgehen auch mit iPhoto funktioniert.

Schicke Wallpaper im MBA 11 Format

Dienstag, 09. November 2010

Mikee (ein Photograph aus San Diego) hat eine Reihe cooler Wallpaper in MacBookAir 11.6 kompatibler Auflösung (1366×768) bereitgestellt.

Enjoy.