Archiv für die Kategorie ‘Technisches’

Cooks Beach von oben

Sonntag, 23. März 2014

Das folgende Material lungert schon seit ein paar Wochen auf der Platte herum und gestern konnte ich die Bilder endlich fertig schneiden. Es ist am selben Abend entstanden wie das hier.

Mit FinalCut habe ich mich inzwischen ganz gut arrangiert, wobei ich mit dem Exportergebnis immer noch nicht ganz zufrieden bin. Inzwischen habe ich aber immerhin die für meine Zwecke ideale Einstellung der GoPro 3+ BE gefunden: ich schiesse 1080p mit 60 fps im ProTune modus. Der Blickwinkel ist „medium“. Dadurch habe ich seltener die Props drauf und die Linsenverzerrung ist nicht ganz so extrem.

Viel Spass damit.

Koffer für den DJI Phantom 2

Montag, 17. Februar 2014

In der kommenden Woche geht es mit dem Flieger auf die Südinsel. Es wurde also allerhöchste Zeit für eine ordentliche Kofferlösung für den Phantom.

Nach etwas Recherche wurde es ein PeliCase 1600. Peli ist bekannt für unkaputtbare Kofferlösungen, die auch im militärischen Bereich zum Einsatz kommen. Passt ja irgendwie. 😉

Der Koffer wird mit vorgestanztem Schaumstoff geliefert, aus dem man sich nach belieben die benötigten Ausschnitte herausarbeiten kann. Das ging deutlich besser als gedacht.

Nun steht der Phantom wie eine 1 in der Hartschale, allerdings nehme ich die Props beim Transport ab, da für meinen Geschmack ansonsten zu viel Druck auf dem Kopter lastet. Alternativ könnte man auch ein paar Aussparungen aus dem Deckelschaumstoff schneiden. Da die Demontage der Props jedoch lediglich 10 Sekunden in Anspruch nimmt, habe ich mich erstmal dagegen entschieden.

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Rohmaterial: Ein Flug mit dem DJI Phantom 2

Donnerstag, 30. Januar 2014

Heute gibt es ganz bewusst mal eine Fuhre rohes Fleisch, um ein paar typische Fallen zu demonstrieren, in die man(n) beim Filmen aus der Luft gerne tappt. Achja … warum muss das am Meer immer so windig sein!?!

Viel Spaß!

Ihr wollt auch so ein Ding? Hier entlang!

Aerials aus Neuseeland – der zweite Wurf

Sonntag, 26. Januar 2014

In der letzten Woche habe ich euch mein erstes Filmchen aus Neuseelands Luft gezeigt und hier und da meine Lehren aus dem ersten Versuch gezogen.

In dieser Woche habe ich an Film Nummer zwei gearbeitet und hierzu den ein oder anderen Abend zum Üben bzw Drehen verbraten. Der zweite Film ist aus meiner Sicht ein bisschen besser geworden, aber auch hier gab es einige „lessons learned“:

  • filme niemals mit unterschiedlichen Kameraeinstellungen innerhalb eines Projekts (hatte mit und ohne ProTune an der GoPro experimentiert) <- dazu irgendwann mal mehr
  • starte nicht schon 30 Minuten vor dem besten Licht, denn dann ist zur GoldenHour der Akku leer (Ungeduld lässt grüßen)
  • die GoPro kommt bei extremen Lichtverhältnissen schnell an ihre Grenzen
  • optimiere den Workflow
  • bastel dir ein T-Shirt „Please don’t talk to the pilot!“
  • unterschätze den Wind nicht
  • beschäftige dich mehr mit der Schnittsoftware um effektiver arbeiten zu können
  • Youtube/Vimeo sollten endlich mal 60fps Material zulassen

Ich schneide nun mit FinalCutPro X, da iMovie nichtmal die Schärfe, geschweige denn die Linsenverzerrung an/ausgleichen kann. Ich habe auch lange nach freier Musik gefahndet und bin nach stundenlangem Probehören mit dem Stück von fir.Events Orchestra ganz zufrieden.

Hier nun also das Produkt Numero zwei:

Neuseeland von oben

Samstag, 18. Januar 2014

djiphantom2fc40-2Ich habe ein neues Projekt: meine GoPro muss in die Luft. Dazu habe ich mir in der vergangenen Woche einen Quadcopter der Firma DJI zugelegt und meine GoPro an einem sogenannten Gimbal (gleicht die Bewegungen des Fluggeräts aus) unter selbigen geflanscht.

Ich wollte schon immer so ein Fluggerät, die AR Drone Geschichte hat mich aber nie so richtig überzeugt und ist aus meiner Sicht ein nettes Spielzeug, mehr aber auch nicht. Die Firma DJI hat mit dem Phantom 2 die zweite Version ihres „ready to fly“ Kopters auf den Markt gebracht und mich damit recht schnell an der Angel gehabt. Das Gerät ist kein Spielzeug mehr, sondern ein Modellfluggerät. Die Flugzeit ist mit 20 Minuten ordentlich und dank eines CAN(!!!) Bus lässt sich der Phantom mit weiterem SchnickSchnack bestücken. Das Videomaterial kommt dank des Gimbals brauchbar aus der GoPro.

In den letzten beiden Tagen galt es die erste Herausforderung zu meistern: den Kopter „CRUISIX one“ in den Griff bekommen. Das klappt soweit schon ganz ordentlich, allerdings fehlt es mir noch an Kontrolle und Genauigkeit, was dann oft unbrauchbares Videomaterial zur Folge hat.

Lange Rede kurzer Sinn, hier ist das erste Filmchen aus der Luft. Wie gesagt, es gibt noch einiges an Optimierungsbedarf: sauberer, weicher und langsamer schwenken, weiterhin die ideale Einstellung der GoPro finden, den Verarbeitungsprozess des Materials optimieren. Wie man sieht, sind mir hier und da, aufgrund meiner zu hastigen Flugbewegungen, im Video die frames ausgegangen.

Viel Spaß!

P.S. achtet auf die Möwe bei 00:32 🙂

Jungfernflug der A350 XWB in Toulouse

Samstag, 22. Juni 2013

Inzwischen ist es zwar schon ein paar Tage her, aber als mir eben dieses Video in die Hände gefallen ist, wurde mir erneut bewusst, was das für ein irrer Meilenstein in einem solchen Megaprojekt sein muss. Für den Projektleiter, die Testpiloten und vor allem für den bauteilvernatwortlichen Ingenieur der Türdichtung, muss das ein überwältigender Moment gewesen sein.

Wahnsinnig! Toll! Fantastisch!

debian.cruisix.net geht out of service

Sonntag, 14. April 2013

logoDebianNach inzwischen mehr als 6 Jahren und vielen Milliarden requests, wird mein Debian Mirror out of service gehen. Ich benötige den Platz auf der Maschine für (noch) wichtigere Dinge.

Bitte aktualisiert bei Bedarf eure sources.list. Ich werde in den nächsten Tagen den hostnamen auf einen anderen Mirror umleiten.

Over and out!

Pimp my iMac – das selbst gebaute Fusion Drive

Freitag, 05. April 2013

fdApple hat im letzten Jahr das Fusion Drive vorgestellt. Dabei werden in einem Mac eine SSD und eine klassische Festplatte verbaut. Beide „Platten“ werden zu einem logical Volume verheiratet und OSX entscheidet dann, welche Daten sinnvollerweise auf der schnellen SSD und welche auf der langsameren (aber größeren) Spindel gehalten werden. Dies ist ein dynamischer Prozess, bei dem das Userverhalten (auf welche Daten wird häufig zugegriffen) fortlaufend analysiert wird.

Diesen Spaß lässt sich Apple, wenn man das von Haus aus bestellt, in gewohnter Weise kräftig bezahlen. Mit etwas Basteile lässt sich das aber in Eigenregie und deutlich günstiger bewerkstelligen. Im Netz findet man eine ganze Reihe von Bausätzen und Anleitungen. Für meinen 27 Zoll mid 2011er iMac habe ich mich für dieses Videotutorial entschieden:

Folgendes Material wird benötigt:

Ich habe o.a. Anleitung lediglich in Sachen Stromversorgung abgewandelt, da ich das 22pin -> 22pin SATA Kabel nicht zur Hand hatte. Ich habe mit Hilfe des Y Kabels Strom von der Festplatte abgegriffen. Das funktioniert ebenfalls einwandfrei.

Nach dem Umbau müssen die Platten wie hier beschrieben verheiratet und formatiert werden. Im Anschluss wird OSX frisch installiert und das TimeMachine Backup wieder eingespielt. Fertig!

Der Performanceschub ist gigantisch. Der Aufwand hat sich definitiv gelohnt.

Vielen Dank an @syn2, für diese Animation zum Geld ausgeben. 🙂

Liebes Tagebuch

Sonntag, 24. März 2013

day_oneIn den letzten Monaten ist bei mir sowohl privat, als auch beruflich allerhand los. Vieles davon möchte ich dokumentieren – nicht für die Welt, sondern für mich. Ich habe vor einigen Woche ein Tagebuch gestartet und schreibe noch heute (verwunderlicherweise) jeden Tag einen Eintrag.

Day One hilft mir dabei. Das ist eine nette kleine App, die über den gesamten Apple Stack hinweg verfügbar ist (Mac, iOS). Rein technisch ist Day One nichts anderes als ein schönes Frontend, welches Texte mit Wiki Mark-up lokal speichert. Die Texte können via iCloud oder Dropbox über mehrere Geräte hinweg gesynct werden. Zu jedem Eintrag kann genau ein Bild hinzugefügt werden. Das fand ich anfangs blöd, inzwischen finde ich diesen puristischen Ansatz jedoch sehr gut, denn ich will kein Fotoalbum, sondern ein Tagebuch. Standort und Wetter können ebenfalls automatisch dokumentiert werden. Das UI macht richtig Spaß und ist wirklich gelungen.

Einziger Wermutstropfen: die Einträge werden nicht verschlüsselt abgelegt: weder lokal, noch in der Cloud. Daran arbeiten die Entwickler von Day One aber offensichtlich.

Rootcamp 2013

Sonntag, 17. März 2013

c525b296411f88685147c400fd3afNach einem erfolgreichen launch des Rootcamps im vergangen Jahr, wurde nun die Anmeldung für die diesjährige Neuauflage gestartet. Das Rootcamp 2013 findet am 24./25.5. in Berlin statt.

Das Unconferencekonzept steht der Veranstaltung hervorragend! Ich kann leider noch nicht sagen, ob ich es in diesem Jahr schaffen werde. Mal sehen.

Hier gibt es die Fotos von 2012!