Archiv für die Kategorie ‘Travel’

Aerials aus Neuseeland – der zweite Wurf

Sonntag, 26. Januar 2014

In der letzten Woche habe ich euch mein erstes Filmchen aus Neuseelands Luft gezeigt und hier und da meine Lehren aus dem ersten Versuch gezogen.

In dieser Woche habe ich an Film Nummer zwei gearbeitet und hierzu den ein oder anderen Abend zum Üben bzw Drehen verbraten. Der zweite Film ist aus meiner Sicht ein bisschen besser geworden, aber auch hier gab es einige „lessons learned“:

  • filme niemals mit unterschiedlichen Kameraeinstellungen innerhalb eines Projekts (hatte mit und ohne ProTune an der GoPro experimentiert) <- dazu irgendwann mal mehr
  • starte nicht schon 30 Minuten vor dem besten Licht, denn dann ist zur GoldenHour der Akku leer (Ungeduld lässt grüßen)
  • die GoPro kommt bei extremen Lichtverhältnissen schnell an ihre Grenzen
  • optimiere den Workflow
  • bastel dir ein T-Shirt „Please don’t talk to the pilot!“
  • unterschätze den Wind nicht
  • beschäftige dich mehr mit der Schnittsoftware um effektiver arbeiten zu können
  • Youtube/Vimeo sollten endlich mal 60fps Material zulassen

Ich schneide nun mit FinalCutPro X, da iMovie nichtmal die Schärfe, geschweige denn die Linsenverzerrung an/ausgleichen kann. Ich habe auch lange nach freier Musik gefahndet und bin nach stundenlangem Probehören mit dem Stück von fir.Events Orchestra ganz zufrieden.

Hier nun also das Produkt Numero zwei:

Der Zauber von Sydney

Freitag, 01. November 2013

Bereits während unseres ersten Besuchs im Jahre 2009 hat Sydney uns fasziniert. Die fantastische Lage des Hafens, die tollen Strände, der Vibe der Stadt, die Brücke, die Oper … ich könnte endlos weiter machen.

Das vergangene, lange Wochenende haben wir erneut dort verlebt und die Stadt fasziniert uns wie am ersten Tag. Wir haben es diesmal endlich in den Toranga Zoo geschafft, was der Kleine natürlich auch super fand. Die Tour dort hin lohnt sich alle mal, auch wenn diese Zoobesuche natürlich immer einen gewissen Beigeschmack haben. Ein weiteres „neues“ Ziel, war Watsons Bay und der dazugehörige Ausblick auf die Tasman Sea. Es handelt sich hierbei um den südlichen Zipfel der Hafeneinfahrt, der gegenüber von Manly liegt. Wir hatten Glück und konnten in der Ferne den Walen beim plantschen zusehen.

Der krönende Abschluss war das Feuerwerk anlässlich der 40 Jahr Feier der Sydney Oper über selbiger.

Wir kommen wieder … keine Frage!

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Das OneUp Konzept von Air New Zealand

Samstag, 12. Oktober 2013

one-up-logoDie Damen und Herren der Produktmanagement Abteilung von Air New Zealand sind nicht nur lustig, sondern auch recht clever. Das OneUp Programm hat zum Ziel, freie Plätze in den höherwertigen Klassen mit zahlungswilligen Upgradern zu besetzen.

Das Ganze funktioniert folgendermaßen: Der Kunde erhält 2 Wochen vor Abfulg eine eMail in der die upgradefähigen Plätze genannt werden. Nun kann sich jeder Fluggast überlegen, ob er in die Auktion einsteigt und wieviel ihm ein Upgrade in die höhere Klasse Wert ist. Über einen Slider kann man einen Betrag auswählen und man erhält auf einer Farbskala eine Indikation darüber, wie realistisch der gewählte Betrag ist.

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Nun entscheidet die Airline, wer die Plätze bekommt und die Kreditkarte der „Gewinner“ werden wenige Tage vor Abflug belastet und neue Tickets ausgestellt. Keine Ahnung, ob das nach rein monetären Maßstäben bewertet wird, oder ob auch der Status des Passagiers oder andere Faktoren mit einfließen.

Ich finde den Ansatz recht raffiniert, frage mich jedoch, ob damit die freien Upgrades vollständig gestorben sind!?!

Air New Zealand mit neuem Safety Video

Freitag, 11. Oktober 2013

Ein weiteres – etwas anderes – Safety Video aus dem Hause Air New Zealand gibt es seit dieser Woche vor dem Start zu bestaunen. Wer erkennt die Dame?

Als ich in dieser Woche nach Christchurch geflogen bin, lief noch der Vorgaenger. Ich war übrigens so ziemlich der einzige, der dabei Spaß hatte. 😉

Einmal um die Welt – mit Kind

Mittwoch, 07. August 2013

4555_0In wenigen Tagen geht’s los. Wir werden mit Kind und Kegel nach Neuseeland umziehen. Aufgrund der extremen Distanz erwarten uns 2 Langstreckenflüge, unmittelbar hintereinander. Das macht eine Gesamtreisezeit von ca. 30 Stunden. Nicht wirklich ein Pappenstiel. Die Airlines zeigen sich mehr oder minder kinderfreundlich. Das beginnt schon bei der Freigepäckgrenze. Ich habe mir mal die Mühe gemacht und exemplarisch das Freigepäck für Kinder < 2 Jahren bei verschiedenen Airlines ermittelt:

Lufthansa

Kinder unter 2 Jahren haben klassen- und zielortunabhängig bei Lufthansa als kinderfreundliche Airline jetzt auch ein Gepäckstück bis 23 kg frei.

Singapore Airlines

Für Babies/Kleinkinder (unter 2 Jahren zum Zeitpunkt des Fluges) dürfen 10 kg Gepäck mitgenommen werden. Zusätzlich dazu dürfen ein voll zusammenklappbarer Kinderwagen oder Buggy, ein Kinderbett oder Kinder-Autositz und Babynahrung kostenfrei eingecheckt werden.

Air New Zealand

Infants are entitled to a 1 piece cabin baggage allowance but do not receive a checked baggage allowance.

British Airways

Für mitreisende Kleinkinder und Kinder können Sie einen vollständig zusammenklappbaren Kinderwagen (Buggy) sowie einen Autokindersitz mitnehmen, auch wenn Ihr Tarif nur Handgepäck zulässt.

Swiss

Kleinkinder unter 2 Jahren haben in allen Klassen Anrecht auf 1 x max. 23 kg sowie einen faltbaren Kinderwagen.

Korean Air

1 Gepäckstück max. 10kg (22lbs) und ein faltbarer Kinderwagen oder Babytragekorb oder Kindersitz. Maximale Größe 115cm /45ins.

Air New Zealand und Britisch Airways bieten hier erschreckend wenig bis nahezu gar nichts an. Die drei anderen Kandidaten zeigen sich durchaus kinderfreundlich. Vorallem Singapore Airlines bietet durch die zusätzliche Mitnahme von Kinderwagen und Babybett einen echten Mehrwert.

Zusätzlich möchten wir den Autositz des Kindes mit ins Flugzeug nehmen, da der Kleine darin gerne, entspannt und sicher sitzt. Das erlauben die meisten Airlines, wobei jede Gesellschaft hier seine eigenen Regeln hat. Manche Airlines (wie zum Beispiel die Lufthansa) haben eine fixe Liste an Sitzen, die verwendet werden dürfen. Andere benötigen lediglich eine Zulassung nach einem gewissen Standard (z.B. nach UN/ECE44). Hier sollte man sich im Vorfeld sorgfältig informieren um Enttäuschungen zu vermeiden.

Singapore Airlines stellt neue First-, Business- und Economy Class vor

Dienstag, 09. Juli 2013

SQ_new_businessclassAuf einem gestrigen Medienevent hat Singapore Airlines ihre neuen Kabinenprodukte vorgestellt. Die Airline überholt damit die Sitze aller Klassen und rollt diese Stück für Stück auf ihre Flotte aus. Begonnen wird auf 8 Maschinen vom Typ 777-300ER. Auch die im Zulauf befindlichen A350 werden die neue Kabinenausstattung erhalten.

Singapore Airlines hat aus meiner Sicht schon seit der aktuellen Kabinenausstattung weltweit die Nase ganz weit vorn. Die aktuelle Business Class muss sich vor der neuen First Class der Lufthansa in keinster Weise verstecken.

Die neuen Sitze sehen toll aus und besonders der Sitz in der Business Class scheint die Messlatte erneut ein paar Zentimeter nach oben zu schieben. Hoffentlich kann ich in der kommenden Woche mal persönlich einen Blick auf die neuen Sitze werfen.

San Francisco – Golden Gate und Big Sur

Sonntag, 30. Juni 2013

Pünktlich zu unserer Fahrradtour über die Golden Gate Bridge hat sich das Wetter gebessert. Die Tour war toll, wobei Radfahren auf der Brücke nur bedingt Spaß macht, da man ständig anhalten muss und von übermotivierten Rennradfahrern gerne mal umgefahren wird. Man wird jedoch mit einer grandiosen Aussicht belohnt.

Am Donnerstag haben wir dann unseren Mustang der Gattung „viel Lärm um wenig“ bestiegen um in Richtung Süden zu fahren. Nach der üblichen Silicon Valley Touri Tour (Facebook HQ, HP, Googleplex, und Apple am Infinite Loop 1) ging es auf den Highway 1 in den Big Sur Nationalpark: eine grandiose Küstenstraße.

Auf dem Rückweg nach San Francisco haben wir dem Big Basin Redwood National Park bei frischen 41°C noch einen Besuch abgestattet.

Ein absolut gelungener, kleiner Roadtrip.

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San Francisco – der erste Tag

Dienstag, 25. Juni 2013

Nach einer angenehmen Anreise in Lufthansas neuer First im A380 war ich gestern zum ersten mal in der Stadt unterwegs. Das Wetter ist aktuell eher geht so und soll auch heute noch nicht wirklich besser werden.

So habe ich den gestrigen Tag vorwiegend zum shoppen genutzt. In meteorologisch günstigen Zeiten bin ich auf ein Cablecar gesprungen und habe Fisherman’s Warf und downtown erkundet. Anbei ein paar erste Bilder.

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Jungfernflug der A350 XWB in Toulouse

Samstag, 22. Juni 2013

Inzwischen ist es zwar schon ein paar Tage her, aber als mir eben dieses Video in die Hände gefallen ist, wurde mir erneut bewusst, was das für ein irrer Meilenstein in einem solchen Megaprojekt sein muss. Für den Projektleiter, die Testpiloten und vor allem für den bauteilvernatwortlichen Ingenieur der Türdichtung, muss das ein überwältigender Moment gewesen sein.

Wahnsinnig! Toll! Fantastisch!

Reisepacklisten mit „Pack the bag“

Donnerstag, 20. Juni 2013

packthebagMan kennt das: man reißt den Koffer auf und fragt sich „Was muß mit?“. Auch wenn sich nach dem x-ten mal eine gewisse Routine einstellt, vergisst man immer wieder mal eine mehr oder minder wichtige Kleinigkeit. Auch für Business- oder Campingtrip packt man zwangsläufig anders.

Bis dato habe ich immer mit Todo Listen gearbeitet, die ich in einer beliebigen App verwaltet habe. Heute wollte ich mal was anderes probieren, und habe mich nach einer App umgesehen. Nach 2 Minuten Suchmaschinenrecherche bin ich bei „Pack the bag“ (iOS) hängengeblieben. Die Bewertungen lasen sich vielversprechend.

Optisch ist das Ding eine echte Katastrophe (Skeumorphism at its best), aber funktional gar nicht blöd gemacht. Zu Beginn legt man eine Reise an und wird nach notwendigen Oberkategorien gefragt: Camping, Strand, Business, Reisemedizin, Versicherungen, vor der Abreise, … . Im Anschluss werden einem sinnvolle Items je Kategorie vorgeschlagen, die man auf die Liste übernhemen kann oder nicht. Individuelle Dinge können natürlich hinzugefügt werden. Schlussendlich kann man noch einen „Packreminder“ setzen. Nun kann man in aller Ruhe die Liste abarbeiten und entspannt seinen Trip antreten.

Das Coole: man kann auf Basis einer alten Liste, eine neue erstellen. Somit kann man sich für Standardreisen hübsche templates anlegen und vergisst nie mehr die Krawatte bzw den Schlafsack.

Alles in allem funktioniert das überraschenderweise besser als meine alten Listen. Echten Mehrwert bieten die vorgeschlagenen Items und die Templatefunktion. Für 89 cent wird die App werbefrei.

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