Archiv für die Kategorie ‘TravelSetup’

Das Travel Setup von Julian Hein

Freitag, 17. Februar 2012

Wer bist Du, was tust Du und warum reist Du?

Hallo, mein Name ist Julian Hein, ich bin 36 Jahre, verheiratet aber kinderlos und lebe in Nürnberg. In meiner Freizeit schaue ich gerne US Fernsehserien im Originalton und reise möglichst viel durch die Welt. Während der Arbeitszeit beschäftige ich mit dem Einsatz von Open Source Software im Rechenzentrum als Geschäftsführer bei der NETWAYS GmbH. Zur Zeit nehme ich aber eine 9 monatige Auszeit und mache zusammen mit meiner Frau eine 1/2-Weltreise: Über Russland, China und Südostasien soll es bis nach Australien gehen.

Online bin ich dreigeteilt: Privat bloge ich unter jhein.de (@jhein), die Reiseerlebnisse unter longtimeout.com (@lto2011) und beruflich unter blog.netways.de (@netways)

Wie ist Dein Travel Setup?

Bevorzugtes Transportmittel

Da bin ich eigentlich leidenschaftslos und benutze alle Verkehrsmittel, mal vom Bus abgesehen, gleich gerne. Es muss eben zum Ziel passen. In Deutschland fahre ich meistens mit der Bahn, weil man da bei der Hinfahrt gut arbeiten und bei der Rückfahrt einen Film kucken kann. Ausserdem kommt man meistens gleich mitten in der Stadt an und muss nicht mehr lange mit dem Taxi durch die Gegend fahren. Längere Strecken, wie HAM oder BER fliege ich natürlich. Mit dem Auto fahre ich nur wenn es nicht anders geht oder es auf der Strecke wenig Tempolimits gibt.

Zu Terminen im Ausland oder im Urlaub fliege ich in der Regel, weil es ja meistens gar nicht anders geht. Wobei wir gerade mit der Transsibirischen Eisenbahn nach Peking gefahren sind. Und das ist kurzweiliger als man denkt.

Ich fliege, wenn es sich machen lässt, mit der Star Alliance, weil ich da die Meilen sammle. Seit ich aber einmal in der Business Class von Singapur Airlines mitfliegen durfte, macht alles andere leider nicht mehr so viel Spaß. Aber da ich meine Flüge privat und beruflich aus der eigenen Tasche bezahlen muss, wirds dann eben doch meistens Economy.

Lieblingsflughafen

Ich habe keinen wirklichen Lieblingsflughafen. Als Abflughafen liegt NUE vor der Tür, das macht ihn sympathisch, aber MUC ist sicher schöner und angenehmer zu bereisen. Dafür kommt man mit dem ÖPNV schlecht hin und muss horrende Parkgebühren in Kauf nehmen. FRA ist ein ganz guter Kompromiss, weil die Anreise mit dem Zug recht bequem ist.

Lieblingsgepäck

Wahrscheinlich bin ich einer der weniger Männer, der versteht warum Frauen so viele Schuhe brauchen. Ich habe nämlich das gleiche Problem mit Koffer und Taschen und werde wohl in der nächsten Wohnung einen begehbaren Taschenschrank einrichten müssen. Aber das hat natürlich einen Grund: Da es den idealen Koffer nicht gibt, braucht man eben je nach Zweck der Reise spezielles Equipment. Ist doch logisch, oder? Im Moment habe ich hauptsächlich folgendes in Benutzung:

Aktuell sind wir mit dem Rucksack unterwegs. Da ist das Hauptkriterium ja Tragekomfort und ich habe mich deswegen für einen Fjäll Räven Kajka mit 75 Litern entschieden. Er sieht ausserdem ganz gut aus und bietet alle Features die ich brauche. Zum Fliegen verpacke ich den im dazu passenden Flight- und Raincase. Das Ding hat in den ersten 6 Monaten unserer Tour auch alle Herausforderungen gut gemeistert. Nur in China haben sie ihn mal etwas grober angefasst, so dass ich einen der Gurte wieder annähen lassen musste.

Für die klassischen Urlaubsreisen und alles was länger ist, habe ich das komplette Kofferset Work von Mandarina Duck und im Gegensatz zu meiner Frau war ich so schlau das in schwarz zu nehmen. Damit bin ich eigentlich recht zufrieden. Die Dinger sind nicht zu schwer, sehr stabil, haben ein gutes Fassungsvermögen und sehen auch nach mehreren Jahren immer noch gut aus. Das ich auch alle dazu passenden Taschen und Rucksäcke habe, versteht sich von selbst.

Für die kürzeren Geschäftsreisen habe ich einen Eagle Creek Tarmac Plus One Trolley. Das besondere daran ist, dass er aus einem Trolley mit abnehmbaren Rucksack besteht und bei den Airlines noch als Handgepäck durchgeht. So hat man nur ein einziges Gepäckstück dabei und muss nicht am Band warten. Tagsüber bleibt der Koffer im Hotel und mit dem Rucksack kann man die Stadt erkunden, aber auch zum Kunden gehen. Und da es zwei getrennte Taschen sind, quellen einem auch nicht die Unterhosen raus, wenn man eigentlich nur das Netzteil sucht. Inzwischen gibt es mit dem Switchback Max einen würdigen Nachfolger, bei dem man auch den Haupttrolley in einen Rucksack verwandeln kann. Auf den habe ich schon ein Auge geworfen.

Travel Essentials

MacBook Air & iPhone

Laut meiner Frau bin ich internetsüchtig. Das ist natürlich Quatsch, aber ohne MacBook Air 11″ und iPhone kann ich nicht aus dem Haus. Wie soll ich sonst Facebook, Foursquare und Twitter updaten und – wie war das Wort? – äh arbeiten? Aber ohne Spass, gerade ohne iPhone kann ich mir das Reisen fast nicht mehr vorstellen, denn es gibt so viele Apps die ich andauernd benutze: Die Weltzeituhr, die Karten App, Foursquare als eine Art Tagebuch, die Kamera, Dropbox für den mobilen Zugriff auf meine Daten, Instamapper als GPS Logger und vor allem Tripit als Reiseplanungstool. iPad habe ich zwar eines, aber da das Air auch nur minimal größer ist, hat das keine wirkliche Mitnahmebrechtigung auf Reisen mehr.

Stromadapter und Mehrfachstecker

Naja das ist ein No-Brainer, aber fürs Ausland leider unverzichtbar. Als Adapter nutze ich den Swiss Travel Adapter, weil der einfach alle Länder in einem kleinen Gehäuse bietet und man nichts zu Hause vergessen kann. Als Mehrfachstecker zur Versorgung der ganzen Elektronik habe ich mir inzwischen eine eigene platzsparende Lösung gebaut, die ich noch zum Patent anmelden werde. Vorkasse-Bestellungen kann ich aber schon entgegen nehmen.

Amazon Kindle

Auch wenn ich das mit den E-Books noch nicht wirklich gut gelöst finde, sind sie auf Reisen für mich schon jetzt ohne Alternative. Da ich, zumindest im Urlaub, gerne, viel und schnell lese, müsste ich pro Woche mindestens drei Bücher mitnehmen. In gedruckter Form geht das bei einem normalen zweiwöchigen Urlaub vielleicht noch, aber auf der Weltreise müsste ich an die 100 Bücher einpacken, denn hier in Asien bekommt man nur sehr wenige englische oder deutsche Bücher. Und die Beschaffung ist natürlich auch viel einfacher. Nur mit dem Kindle komme ich so einfach an neue Bücher und kann 5 Minuten nach der Bestellung mit dem Lesen anfangen.

Reiseuhr

Extra für die Weltreise habe ich mir eine passende Uhr in Japan bestellt, die ich nicht mehr missen möchte. Die Seiko SBPG001, zeigt zwei Zeitzonen gleichzeitig an. Ich muss aber gar nicht wissen, wie die aktuelle Zeitverschiebung ist, sondern blättere nur durch eine Liste von Städten. Die Uhr kennt automatisch die richtige Zeit. Daneben bietet sie Funksynchronisierung auf der halben Welt und benötigt dank Solarzellen niemals neue Batterien. Praktisch ist auch, dass man zwischen zwei Zeitzonen einfach hin und herschalten kann. Wenn man in den Flieger steigt wechselt man mit einem Klick in die Zone des Zielflughafens. Wirklich easy.

Was bleibt in Zukunft zu Hause?

Nicht bewährt, zumindest in Kombination mit dem Rucksack, haben sich die ganzen Packbeutel und -Säcke. Alles direkt rein ist ordentlicher, man hat weniger leere Zwischenräume und kommt auch an alles viel besser ran. Auch alle Gadgets zum Thema Sicherheit, wie Geldkatzen oder Stahlseile für den Rucksack haben wir schon aussortiert. Das braucht kein Mensch, schließlich kann immer einer von uns beiden aufpassen. Vorsicht auch bei Funktionskleidung: Mag die Genitalbelüftung beim Kauf noch nach einem sinnvollen Feature klingen, wenn die Hose bekackt aussieht, wird man sie auch in Thailand nicht anziehen. Daher einfach Sachen mitnehmen, die man auch zu Hause schon gut fand und gerne angezogen hat. Was in Deutschland bei 30 Grad funktioniert, passt in Asien auch.

Tipps & Tricks

Vorher Checklisten machen

Jedes Mal, wenn ich die Tür zu mache, habe ich Angst, dass ich etwas megawichtiges vergessen habe. Es gibt ja bekanntermaßen im Ausland nichts zu kaufen. Daher habe ich mir als Gegenmassnahme inzwischen ein ausgeklügeltes System an Checklisten gebaut. Sollte ich wirklich mal etwas zu Hause gelassen haben, schreibe ich es umgehend auf die Checkliste, damit mir das in Zukunft nicht noch einmal passiert. Die Listen helfen mir auch weniger zu packen. Wenn ich von einer Reise zurückkomme und von den 12 mitgenommenen Polo Shirts nur 4 getragen habe, passe ich die Mengen ebenfalls für die Zukunft an. Bei der nächsten Reise nehm ich zwar wieder 12 Polos mit, weiss aber dann schon vorher dass es zu viele sind.

Infos sammeln

Neben den Checklisten, schreibe ich mir auch sonst alles mögliche auf über die Städte oder Regionen in denen ich war oder noch fahren werde. So habe ich vor Ort oder beim nächsten Besuch alle Infos zur Hand. Im Laufe der Zeit hat sich so eine ganz nette Sammlung an weltweiten Hotels, Restaurants, Shops und Kontaktadressen angesammelt, die ich in Evernote abspeichere. So kann ich das am Rechner gut editieren und auch unterwegs mit dem iPhone prima darauf zugreifen.

Meilen sammeln

Auch wenn das immer etwas belächelt wird macht das für mich Sinn und ich habe – ohne ein einziges Zeitschriftenabo abschliessen zu müssen – schon die Meilen für eine RTW Ticket in Business Class oder zwei Mal USA in First zusammen. Am einfachsten geht das, wenn man es macht wie unser (Ex-)Bundespräsident und eine Miles and More Kreditkarte hat. Zum einen bekommt man damit für jeden ausgegebenen Euro eine Meile gutgeschrieben und zum anderen verfallen die Meilen nicht, wie sonst, nach 2 Jahren. Versteht sich von selbst, dass ich deswegen auch in der Firma möglichst viele Zahlungen durch meine Kreditkarte schleuse, wenn es nix extra kostet. Spannend sind auch die Meilen-Kauf-Aktionen von US Airways. Dort kann man des öfteren Meilen besonders günstig erwerben und dann in der kompletten Star Alliance einsetzen. Mit einem guten Timing kommt man so für 2.000 EUR in der First nach Asien und zurück.

Sonstige Tipps

Mit den Kreditkarten von Comdirect oder der DKB kann man im Ausland kostenlos Bargeld abheben. Ich hole überall, wo ich länger als 3 Tage bin, eine lokale Prepaid SIM Karte mit mobilem Internet, defintiv günstiger als Roaming. Gegen Ohrentzündungen im Urlaub gibt es ein einfaches Gegenmittel und ein Backup unsere Bilder machen wir per Dropbox.

Deine nächste Reise?

Wir stecken ja gerade noch mitten drinnen. Aktuell sind wir auf Phuket in Thailand und als nächstes geht es Richtung Bangkok weiter. Danach werden wir wahrscheinlich noch ein bisschen in SOA bleiben und dann vielleicht nach Australien weiter tingeln. Die genaue Route steht aber noch nicht fest. Aus erster Hand erfahrt Ihr aber alles in unserem Reiseblog.

Das Travel Setup von Daniel Schmidt

Freitag, 17. Februar 2012

Wer bist du?

Mein Name ist Daniel Schmidt und ich wohne in Singapore in Südostasien. Ich bin verheiratet und habe einen 9 Monate alten Sohn.

Was tust du und warum reist du?

Ich arbeite in der Asienpazifikzentrale eines deutschen Messeunternehmens. Ich tue dies seit 2007. 70% meiner Reisen sind beruflich in die USA, in Asien und nach Deutschland. Bevor die Ergänzung zur Familie hinzukam, wurden solche Dienstreisen auch gerne mal um ein paar Tage verlaengert. Das habe ich nun weitgehend eingestellt, um mehr Zeit mit der Familie verbringen zu können. Neben Dienstreisen steht in der Regel ein Heimaturlaub in Deutschland (Koblenz) plus eine weitere Reise in Asien pro Jahr auf dem Plan.

Wie ist dein Travel Setup?

Wie und von Wo?

Mein Wohnort bedingt, dass fast alle Reisen auf dem Luftweg stattfinden. Lediglich Peninsula Malaysia ist von hier aus auf dem Landweg ohne größere Strapazen erreichbar. Mein ‚Wahlheimatflughafen‘ ist zugleich auch mein Lieblingsabflugs- und Ankunftsort. Es geht nichts ueber die Effizienz am Flughafen Changi, die mit besonders im neuen T3 gebündelter architektonischer Ansehnlichkeit gepaart ist. In der Regel brauche ich nicht mehr als 30 Minuten, um von der Flugzeugtür zu meiner Haustuür zu kommen (inkclusive eingechecktem Gepaeck). HKIA steht dem um nur wenig nach. Zudem ist Seoul (Incheon) ordentlich. Der am nähesten an meiner echten Heimat gelegene Flughafen, Frankfurt, ist der katastrophalste Flughafen ausserhalb der USA. LAX ist sicher noch schlimmer, aber die Länge der Wege am Frankfurter Flughafen und dessen Schönheit sind kaum zu übertreffen.

Ich bevorzuge Singapore Airlines auf meinen Reisen. Grundsaetzlich nehme ich aber alles, was unter der Star Alliance fliegt. Da gibt es wenigstens Meilen. Ich versuche amerikanische Fluggesellschaften zu vermeiden.

Gepaeckstueck(e)

Ein Lieblingsgepäckstück gibt es eigentlich nicht. Aber grundsätzlich reise ich mit einem check-in Gepaeck (Samsonite) und meiner Crumpler-Tasche, in die der Papierkram und Elektronikartikel kommen.

Travel Essentials

A propos Papierkram. Was das angeht, bin ich ein wenig altmodisch. Ich bevorzuge es noch immer mein Ticket und sämtliche Reisebestätigungen in ausgedruckter Form bei mir zu haben.

Die folgenden Travel Essentials kommen zudem mit:

  • Bose QuietComfort 15
  • Mac Book Pro 15‘‘ Anmerkung der Redaktion: es ist ein 13 Zoll Gerät ;)
  • iPhone samt Kopfhörer (ausserhalb des Flugzeugs bevorzuge ich doch die kleinen Stoepsel)
  • Mappe mit Arbeitsmaterialien (z.B. Agendas, Wichtige Emails, etc)
  • Airport Express (nachdem ein gewisser Herr Eichenberg mir endlich mal bei der Inbetriebnahme hilft)

Deine nächste Reise?

Meine nächste Reise geht beruflich nach Köln (via Bangkok) mit Thai Airways.

Das Travel Setup von Karolina Hein

Donnerstag, 16. Februar 2012

Wer bist du?

Ich bin Karolina Hein (@camikatze), 31 geboren in WRO seit 1988 in NUE. Ich gehöre hier also quasi dazu.

Was tust du und warum reist Du?

Aktuell bin ich mit meinem besten Freund und Ehemann Julian auf einer 9 monatigen Reise durch Russland (Transsib) – China – Thailand – Laos – Cambodia – Vietnam – Philippinen – Indonesien – Australien. Darüber schreiben wir auch (mal mehr mal weniger) fleißig in unserem Blog: http://www.longtimeout.com/ (@lto2011)
Initial war der Plan nur auf dem Landweg nach Australien zu kommen. Den haben wir aber schon in China verworfen. Da sind wir nicht so! Sind wir nicht auf Reisen, bin ich kfm. Leiterin bei der NETWAYS GmbH und betreue dort zusätzlich die beiden Open Source Konferenzen: OSMC und OSDC . Zusätzlich kümmere ich mich bei NETWAYS auch um die grafischen Belange, was mir auf Reisen das ein oder andere Gratisessen verschafft solange es noch Unternehmen ohne Websiten gibt. :-)

Wie ist dein Travel Setup?

Koffer & Rucksack

Für alle unkomplizierten Reisen habe ich einen Mandarina Duck “Work”. Ich weiß auch nicht welcher Teufel mich damals geritten hat, der Koffer ist “hellbeige”. Auch finde ich den Aufbau des Koffers mittlerweile nicht mehr sooo praktisch, aber er will einfach nicht kaputt gehen.

Auf der aktuellen “1/2 Weltreise” bin ich unterwegs mit meinem wunderschönen grau/blauen Gregory Deva 60. Der sieht nicht nur spitze aus, der ist auch noch sehr bequem und hat das für mich perfekte Tragesystem, nichts reibt und alles sitzt perfekt. Beim Fliegen schütze ich ihn mit meinem 2in1 Flightbag/Raincase von FjällRäven und lasse ihn mit Paketband an den Einpackstationen immer nochmal zusätzlich festzurren.

Technik

Beim Handgepäck habe ich es tatsächlich geschafft seit einiger Zeit nur mit meiner kleinen Handtasche zu reisen, seitdem mein Notebook da nun auch rein passt. Sowieso ist das Macbook Air eines der tollsten Dinge die in den letzten Jahren so auf den Markt kamen und ich würde es auf keiner Reise mehr missen wollen. So leicht und klein und trotzdem ein richtiger Rechner. Das begeistert mich wirklich immer noch!
Zusätzlich kommt auch immer meine Fotokamera (auf Reisen die kleine S95 Canon) und mein iPhone mit. Wobei mich bei letzterem die APN Einstellungen (oder eben nicht Einstellungen) im Ausland immer an den Rand der Verzweiflung brachten. Aber jetzt kann ich meinen APN immer so einstellen wie ich möchte.

Was muss mit, was nicht?

Sowohl im Flieger als auch in der Bahn dürfen für mich 4 Dinge auf keinen Fall fehlen:

  • Joggers (habe ich ab Minute 1 an)
  • iPhone / iPod
  • Meine KIND Maßhörstöpsel
  • Feuchte Kosmetiktücher (kann man sich und auch seinen Platz um sich herum saubermachen)

Der größte Packflop waren für mich bisher diverse Packbeutel/-säcke. Ich habe sie alle, ob wasserdicht, groß, klein, Netz, Klett, Gummi. Aber alle sind bisher mehr als unpraktisch. Ich habe nur noch einen einzigen wasserdichten Beutel für meine Elektronik und der Rest kommt in profane Plastiktüten (am liebsten mag ich die in denen bei uns das Gemüse gewogen wird) . Auch sonst ist mein Packsystem recht ausgetüftelt: Kreuz und quer rein und Daumen drücken, dass es zu geht (oder den Rest Julian geben). Es sieht in meinem Rucksack daher eher polnisch aus, das gleicht aber mein Reisebuddy mit deutscher Gründlichkeit und Ordnung wieder aus.

Meine Reiseplanung kann ich mir ohne Tripadvisor kaum noch vorstellen. Andere Tools habe ich zwar alle installiert, verwende sie aber nicht. Da bin ich ein großer Freund von Excel, Listen (mit Stift und Papier) und simplen Kalendereinträgen. Tripit überfordert mich.

Wie reise ich am liebsten?

Das Erlebnis der Transsibirischen Eisenbahn hat mein Bild vom Bahnfahren komplett verändert. Es ist so entspannend, lange Strecken im Zug zu verbringen. Man wird zum Nichtstun gezwungen und anders als im Flieger hat man ganz viel Platz und es passieren spannendere Dinge. So kann es sein dass man eigentlich nur kurz aufs Klo wollte und 6 Stunden später vollkommen betrunken wieder im Abteil landet. Das hat was.
Mit der Geschwindigkeit des Fliegens kann es freilich nicht mithalten, aber mal ehrlich, auch nach einigen Flugmeilen ist es mir immer noch ein Rätsel, wie sich diese riesigen Brummer in der Luft halten können. Physik jetzt mal hin oder her.

Mein Lieblingsflughafen

Wenn ich an einem Flughafen feststecken müsste, wäre es schön wenn es Hongkong wäre. Einen so tollen und übersichtlichen Flughafen habe ich bisher nicht gesehen. Kostenloser Shuttle in die Stadt, einen Gepäckwagen Valet Service beim BurgerKing und Klofrauen die sich strahlend bedanken, dass man sie gerade besucht hat — um nur einige Features zu nennen. Dort könnte ich locker 2-3 Wochen verbringen und so richtig perfekt wäre der Aufenthalt, wenn mich Korean Air hinbringt und Singapore Airline rausfliegt und wenn sie mich dann noch kostenlos upgraden wollen, sag ich nicht nein!

Meine nächste Reise

Da geht es nach Deutschland. Das soll im Sommer nämlich wunderschön sein und da freuen wir uns schon sehr drauf. :-) Aber irgendwann würde ich auch mal gerne mit dem Camper durch die Mongolei – die hatte nämlich was!

Das Travel Setup von Kristian Köhntopp

Mittwoch, 15. Februar 2012

Wer bist du?

Ich bin Kristian Köhntopp. In einem früheren Leben war ich mal MySQL Consultant und bin 180 von 220 Arbeitstagen im Jahr in Hotels gewesen. Derzeit arbeite ich von Berlin aus als Scalability Consultant für eine Firma in Amsterdam, d.h. ich bin 3 von 10 Arbeitstagen in Amsterdam und den Rest der Zeit Heimarbeiter.

Wie ist dein Travel Setup?

Meistgenutztes Transportmittel ist das Flugzeug, derzeit Dienstags KL 1818 nach AMS und Donnerstags KL 1833 oder KL 1835 zurück nach TXL.

Mit Amsterdam als Flughafen bin ich zufrieden, insbesondere seit ich Privium Kunde bin. Privium hat eine eigene Schlange bei der Security und bei Flügen außerhalb von Schengen vereinfachte Kontrolle durch Iris Scan, mit der Privium Karte bin ich praktisch immer der einzige Kunde an meinem Security Schalter, die Wartezeit ist wörtlich genau 0.

Privium hat auch eine eigene Lounge, die ist jedoch Landside. Derzeit nutze ich daher lieber die KLM Crown Lounge in Amsterdam, weil die Airside ist. Wifi ist jedoch bei Privium weit besser als bei KLM, wo es zu den Stoßzeiten gerne mal überlastet ist.

Der andere Flughafen, Tegel, ist wirlich schön: Anreise mit dem Taxi, Aussteigen und mit Handgepäck und Internet Checkin kann man einfach zum Flieger durchgehen. Auch ohne Privium habe ich dort nie länger als 5 Minuten Aufenthalt, bei vollem Risiko könnte ich 5 Minuten vor dem Ende des Boardings ankommen und noch immer rechtzeitig im Flieger sein. Genau genommen habe ich das so einmal ausprobiert, weil ich verschlafen hatte (Boarding ist 05:30 morgens :-) ).

Ich reise mit meinem roten Samsonite Hartshell Carryon. Dort gehen leicht bis zu 5 Garnituren Wäsche und Computerzubehör rein, wenn man richtig packt.

Was muß mit? Nassrasierer und Schaum, weil trocken rasieren saugt. Travel Size, < 100ml - Rossmann verkauft so etwas für 50 Cent für 50 ml als Probierpackung. Da nehme ich dann gerne mal einen 10er Pack mit. Laptop, Ladegerät, Kindle und Handy, Ladegerät paßt für beide. Kamera und Ladegerät, leider noch nicht mit einem Micro USB ladbar. Gorilla Pod, für Nachtaufnahmen. USB 3.0 Stick, rugged, so groß wie möglich, für Filme (oder die Filme direkt auf das Telefon und mit dem hier via HDMI direkt auf den Hotelfernseher :-) )

Deine nächste Reise?

Heimflug, AMS -> TXL. Bin grade in AMS.

Das Travel Setup von Karsten Sauer

Mittwoch, 15. Februar 2012

Wer bist Du?

Ich bin Karsten Sauer, online eher unter @sauerstoff bekannt oder in den letzten Tagen als Sauer4.0. Geografisch lebe ich teils in Frankfurt teils in Dornbirn (Österreich), wohin ich spätenstens jedes zweite Wochenende hinpendele. Per Definition bin ich also sowas wie ein Langstreckenpendler.

Was tust Du?

Ich arbeite für die Deutsche Bahn und kümmere mich hier um IT-Projekte, meistens sehr weblastige. Überwiegend bin ich dabei in Frankfurt, wobei ich eigentlich in Stuttgart stationiert bin. Meine Aufgaben bringen mich aber auch durch den Rest der Republik. Es ist nur eine Frage der Zeit bis ein ICE nach mir benannt wird oder ich zumindest einen festen Platz in jedem eingerichtet bekomme.

Wie ist Dein Travel Setup?

Ich bin berufsbedingt selbstredend meistens mit der DB unterwegs – und das meistens auf der immerselben Achse Frankfurt-Stuttgart-Dornbirn. Wobei das bis runter nach Ulm ganz gediegen und schnell mit dem Fernverkehr geht, danach geht es meistens mit dem Nahverkehr runter zum Bodensee. Und da ich wirklich fast alles mit der Bahn abwickele ist mein Travel-Setup sicher eines der schlichtesten, da es hierbei im Wesentlichen auf leichtes Gepäck und schlaue Planung ankommt.

Mein Lieblingsbahnhof ist selbstverständlich der Hauptbahnhof Frankfurt am Main. Er hat eh einen Bonus, weil ich Frankfurter bin, aber ich finde ihn auch achitekturell und mit seiner Ausstattung sehr angenehm (und ich kann es mir nicht verkneifen: zehnmal erhaltenswerter als den Stuttgarter). Ausserdem frühstücke und esse ich gern in der Kantine am Gleis 24, die gleichzeitig meine ausgelagerte Küche ist und Einkaufen zu schrägen Uhrzeiten kann ich am Hauptbahnhof auch.

Am liebsten reise ich mit Minimalgepäck. Es ist ja nicht so wie beim Auto, wo ich einfach alles in den Kofferraum legen kann und erst am Zielort wieder ran muss, sondern ich muss mit allem Gepäck mindestens einmal, eher drei mal umsteigen. Minimalgepäck ist dann meistens der schlanke Incase-Compact-Backpack mit Rechner(n) und Unterlagen drin plus eine dünne Nylon-Reisetasche, die fast nichts wiegt, aber eine Menge aufnehmen kann. Leider ist sie nicht abschließbar – ist aber auch noch nie etwas weg gekommen.

Was muss auf jeden Fall mit?

  • iPhone. Ohne das kleine Schwarze geht aber so gar nichts. Twittern, Mailen, Surfen, Anschlüsse suchen, Foursquare, Musik und Freifragezeichen hören, Whatsapp u. s. w. Das iPad ist meistens auch an Bord – ideal für Zugfahrten: Filme schauen, auf Instapaper Geparktes lesen oder auch Vorlesungen auf iTunes U schauen.
  • Kopfhörer. Einmal auf den Ohren gehabt, seitdem schwöre ich auf die AKG450 – auch wenn man tendenziell nach einer Weile ein Ersatzkabel braucht.
  • Ladegeräte – naja, eigentlich nur das für das iPhone, die Memme ist ja schnell am Ende. Das Pad kriegt man ja nicht leer.
  • Kleingeld. Mal schnell in Ulm beim Umsteigen die Currywurst mit Jalapenos oder Röstzwiebeln geschnappt. Da sollte man es klein haben.
  • Das war es eigentlich schon. Achja: Die Jacke sollte besser eine mit vielen Taschen sein, bei der man schnell von außen an alles ran kommt. Nichts ist lästiger als auf Achse ewig in den Abgründen zu wühlen.

Mein zentrales Online-Tool auf Reisen ist ganz klar der DB Navigator und das am liebsten auf dem iPad wegen der coolen Landkartenansicht. Ich kenne zwar meine regulären Verbindungen grob auswendig, aber manchmal kommt es ja tatsächlich vor, dass auch ich einmal improvisieren muss. Davor bin ich als Mitarbeiter komischerweise nicht gefeit. Und wenn dann vorm Fenster die typischen Landmarken vorbeiziehen und der Zug merklich langsamer wird wir schnell gecheckt, ob der Anschluss noch klappt, oder ob ich eine Pause einlegen darf.

Das Travel Setup von Sven Hennig

Mittwoch, 15. Februar 2012

Wer bist du?

Mein Name ist Sven Hennig, bin 34 Jahre alt und lebe auf Deutschlands größter (und schönster) Insel Rügen. Wohne also schon da, wo andere gern Urlaub machen. Ich hab zwei Kinder, beides Jungs und 4 bzw. 7 Jahre alt. Seit 2007 geschieden, die Kinder aber immer fast ne Woche am Stück bei mir. Zweimal im Jahr reise ich mit den Kindern in die Welt. Das beschränkt sich natürlich nun auf die Ferienzeiten.

Was tust du?

Wenn ich nicht reise, beschäftige ich mich beruflich mit den Themen Private Krankenversicherung, Berufsunfähigkeit und Vorsorge. Da dieses ausschließlich online, am Telefon oder via Mail stattfindet, kann ich dieses quasi von überall auf der Welt tun und mache das genau so. Btw. so haben wir uns auch kennen gelernt, oder?
Nebenher schreibe ich über gute Hotels, Business- und FirstClass Produkte bei Airlines und Reiseziele sowie interessante Ziele. Wer mehr dazu lesen will, der ist gern eingeladen meine Berichte unter svenblogt.de zu verfolgen. Letzter Review eines Hotels ist das neue Park Hyatt Abu Dhabi, wo ich auch gerade diesen Bericht schreibe. So bei 25 Grad und strahlender Sonne macht das bloggen doch noch mehr Spaß.

Wie ist dein Travel Setup?

Transportmittel

Die erste Etappe beginnt wohnortbedingt immer mit Zug oder Auto. Auf der einen Seite nervt es etwas, auf der anderen Seite ist es eben der Preis ruhig zu wohnen. Also immer 3-4 Stunden im IC oder ICE oder im Mietwagen. Eigenes Auto meist nicht, da das Parken am Airport teuer als der Mietwagen (mit passenden Konditionen immer SIXT) ist. Danach geht es mit dem Flieger weiter. Bevorzugt British Airways via London, was auch dazu führen kann, erst gen Westen und dann gen Osten zu fliegen. So geschehen auf meinem letzten Dubai Trip. TXL-LHR-DXB.
Das BusinessClass Produkt von British Airways (CluvWorld) ist m.E. eines der besten Produkte der Klasse. Die häufige Nutzung führt natürlich unweigerlich zu einem GoldStatus bei BA und den OneWorldpartnern, bedeutet also auch Vorzüge wie FirstClass Lounges, schneller CheckIn und mehr Meilen/Punkte.
Auf der Langstrecke fliege ich oftmals auch StarAllianz in First. Die Produkte von Swiss First und LH First sind hervorragende Produkte, aber eben auch British Airways mit dem neuen Produkt.

Vielflieger-, Bahn- und Hotelstatus

Wer viel reist, kommt fast unweigerlich zu einem Status, zumindest wenn man es einigermaßen geschickt anstellt. Am meisten schätze ich daran die Zeitersparnis (extra CheckIn) und das warten in Lounges. Es gibt bekanntlich wenige Flughäfen, die schöne Wartebereiche haben.
Zur Zeit bin ich bei British Airways Gold, somit das maximal mögliche bei dem OneWorld Verbund. Dazu einen Qantas Gold, einen Star Allianz Gold und einen bahnComfort bei der Deutschen Bahn. Die Hotels betrachtet ist es ein Platinum bei Marriott, was immer Lounge Nutzung und Zimmerupgrades beinhaltet, gilt teilweise auch bei Ritz Carlton. Das beste Hotelprogramm ist für mich aber Hyatt. Mit dem Diamond Status bei Goldpassport habe ich neben Lounge und Internet viermal im Jahr ein Suitenupgrade bis zu je 7 Tagen frei. Das mach natürlich Sinn, dieses auf den Reisen mit meinen Kids zu nutzen.
Alles in Allem bringt der Status zumindest Zeiterspranis, ein größeres/ schöneres Zimmer oder sonst einfach schnelleres Meilen-/ Punktesammeln.

Lieblingsbahnhof / -flughafen

Einen tatsächlichen Lieblingsbahnhof gibt es nicht. Architektonisch ist die Washington Union Station sicher schön. Häufig genutzt sind aber in Deutschland der Berliner Hauptbahnhof und natürlich Bergen auf Rügen als “Heimatbahnhof”. Am wenigsten gefällt mir derzeit Köln Hauptbahnhof. Ich finde den nicht nur dreckig und nicht schön, sondern auch ungünstig konstruiert, aber zum Glück bin ich da nicht so oft.

Bei den Flughäfen finde ich Berlin Tegel (TXL) schön, weil er klein und unkompliziert ist. Bei BA kann ich fast 30 Minuten vor Abflug noch kommen und werde dennoch mitgenommen. Auf großen Flughäfen undenkbar. Leider ist es nun bald vorbei in Tegel, daher werde ich auch auf dem letzten Flug sein, AB 1000 Anfang Juni von TXL nach Schönefeld. Quasi als Verabschiedung des alten Flughafens.

Lieblingsgepäckstücke

Ich nutze fast immer das gleiche Gepäck. Immer dabei ist mein Rucksack, der leicht und dennoch stabil ist und genug Platz für allerlei Kram und noch etwas Duty Free Shopping bietet. Begleitet mich jetzt schon über Jahre und war schon an einigen Ecken der Welt. Es ist das Modell “Victorinox Altmont Sardonna Laptoprucksack 51 cm”. Die Seitentaschen bieten genug Platz für den ganzen Kleinkram wie Ladegeräte, Adapter und so, vorn der Reisepass, Tickets, Zeitung und so.

Als Koffer nutze ich seit langem den “Samsonite Cosmolite Spinner”. Leicht und stabil begleitet auch der mich bereits seit langem auf meinen Reisen. Natürlich hat er schon einige Schrammen, ist aber heile und sieht nicht so aus als würde er bald das Zeitliche segnen wollen. Für mich ist es extrem wichtig, dass Gepäck leicht ist. Der Koffer bietet genug Platz für kurze und mittellange Reisen. Alles was aber die 10-12 Tage überschreitet braucht einen weiteren Koffer.

Deine TravelEssentials

Ich reise nie ohne mein Macbook (Modell 2011, Alu, 2,7 Intel Core Duo I7, 650 GB HDD, 16 GB RAM). Sicherlich das Maximum an Ausstattung was man aus dem Teil so rausholen kann. Da fast immer WLAN verfügbar ist in den Hotels wo ich wohne, ist es völlig unkompliziert. Weiterhin ist mein iPhone immer mit. dazu das iPad und ein Weltadapter, so braucht man nicht suchen welche Steckdose, sondern hat alle dabei. Bei meinen (relativ vielen) Reisen in die USA nutze ich aber eigene Adapter für die Geräte mit dem Apfel, ist einfacher und spart den Adapter. Was man immer brauchen kann, ist meine kleine Box. Die enthält mittlerweile 8 verschiedene Prepaid Simkarten von überall auf der Welt. So lassen sich Daten immer nutzen und man ist unter festen Nummern im Ausland erreichbar.

Tips&Tricks

Packtechnik

Da gibt es eigentlich nichts spezielles. Ich versuche mit System zu packen, was sehr gut klappt. Wichtige Sachen packe ich nicht mehr aus, die bleiben einfach immer im Koffer und reisen mit. Wer nicht so oft reist und packt, dem kann ich ein Packsystem empfehlen. Das spart enorm Platz und macht das Koffer packen einfacher.

Deine nächste Reise?

Das ist schnell gesagt. Ende der kommenden Wochen geht es mit einem guten Freund auf folgenden Trip: TXL-LHR-HKG-MEL-SYD-SIN-LHR-TXL. Wir werden nicht nur Sydney und Hongkong an einigen Tagen besichtigen und das höchste Hotel der Welt, das Ritz Carlton Hongkong bewohnen, sondern auch in Singapore auf dem Dach des Marina Bay schwimmen. Australien ist mit Sydney und Melbourne sicher ebenso spannend. Die Reise geht mit Britisch Airways (von und nach London) und mit der Qantas A380 First sicher entspannt vonstatten.

Das Travel Setup von Martin Eichenberg

Mittwoch, 15. Februar 2012

Wer bist Du?

Ich heiße Martin Eichenberg und habe den Quatsch hier auf die Beine gestellt. Ich gehe straff auf die 33 zu und lebe als gebürtiger Rheinländer seit inzwischen 6 Jahren im schönen Stuttgart. Zu lesen bin ich unter anderem bei Twitter und natürlich hier im Blog.

Was tust Du und warum reist Du?

Ich bin ITler bei Daimler FleetBoard in Stuttgart und betreue dort unter anderem internationale Projekte, was mich hin und wieder in die weite Welt treibt. Aber auch privat reise ich leidenschaftlich gerne und konnte vor 2 Jahren den letzten jungfräulichen Kontinent auf meiner Stecknadel-Weltkarte beflaggen.

Wie ist Dein Travel Setup?

Bevorzugtes Transportmittel

Ich fliege gerne … sehr gerne und da ich in den meißten Fällen Interkontinental unterwegs bin, gibt es auch keine echte Alternative. Mein Arbeitgeber ist so nett und lässt mich in der Regel vor dem Vorhang Platz nehmen.

Das Qualitätsgefälle der Airlines ist eklatant. Ich fliege fast ausschließlich auf Airlines der Star Alliance und die Lufthansa ist in Punkto Service definitiv einer der schwächeren Fluglinien. Maß aller Dinge ist und bleibt die Business Class von Singapore Airlines.

Vielflieger- / Hotelstatus

Lufthansa Senator, Hilton HHonors

Lieblingsflughafen

Zürich (ZRH). Ohne Wenn und Aber. Der Flughafen ist offen, hell, modern, organisiert und unendlich entspannt. Die Wege sind kurz bzw werden durch die originelle Bimmelbahn kurzweilig überbrückt. In der Halle kann man entspannt einen Kaffee genießen und dabei entspannter Pianomusik lauschen. Ich transite gerne dort.

Absolutes Negativbeispiel ist neben Sao Paulo (GRU) (laut und unorganisiert) Frankfurt am Main (FRA). Die Laufwege sind endlos und die Hallen immer überfüllt. Eine Umsteigezeit von 60 Minuten ist hier oft sehr knapp bemessen und hat mit entspanntem Reisen wenig zu tun. Abgesehen davon hat die Lufthansa vor kurzem eine sensationelle SEN Lounge im Terminal B eröffnet. Trotzdem: wann immer es möglich ist, versuche ich einen Bogen um FRA zu machen.

Lieblingsgepäckstück(e)

Ich muss zugeben, ich stehe auf Gepäck und gebe gerne Geld dafür aus … wenn es nach mir gehen würde sogar monatlich. ;)

Auf privaten Campingreisen schwöre ich auf meinen Deuter Quantum Rucksack. Er bietet ausreichend Platz, einen guten Tragekomfort und lässt sich prima von vorne be- und entladen. Bei Flugreisen verschwindet das gesamte Teil in einer mitgelieferten Nylonhülle, was Schäden am Gurtzeug vermeidet.

Geschäftlich bin ich in der Regel mit Rimowa Alubesteck der Serie Topas unterwegs. Hiervon besitze ich sowohl den 82l 4 Rollen Kamerad als auch den IATA Trolley. Letzteren bewusst mit 2 Rollen, da hierdurch einige Liter an Volumen mehr zur Verfügung stehen. Die Teile sind wirklich jeden Cent wert und nahezu unkaputtbar.

Mit dem kleinen Kerl komme ich in der Regel 4 Tage lang klar. Dann ist der Trolley aber auch rappelvoll und brachte beim letzten Wiegen stolze 13kg auf die Waage.

Rechner und Kleinkram trage ich einer custommade Crumpler Tasche umher.

Travel Essentials

MacBook Air 11

Für mich der ideale Reisebegleiter: schnell, ultrakompakt und robust.

iPhone

Die Kommunikationszentrale und Organizer. Sämtliche Reiseunterlagen befinden sich in digitaler Form auf diesem Device. Nach Hause bzw. in die große weiße Wolke funken und mich mit Musik unterhalten … that’s her job!

Noise Cancelling Headphones

Ohne die Dinger will ich nicht mehr los. Die Bose QuietComfort 15 lassen mich aus dem Alltagslärm entfliehen. Aufsetzen, Schalter an, Ruhe! Die Kopfhörer ermitteln über Mikrofone die Umgebungsgeräusche und erzeugen ein Gegenrauschen. Das funktioniert besonders gut bei monotonen Geräuschen: Klimaanlagen, Turbinenlärm in der Flugzeugkabine, im Zug. Wirklich Sensationell!

Ohrstöpsel nach Maß

Vor einigen Wochen habe ich mir Ohrstöpsel nach Maß bei Kind anfertigen lassen. Die Dinger sind sensationell komfortabel zu tragen und eignen sich perfekt zum Schlafen oder Arbeiten im Flugzeug.

Airport Express

Das ist mein WLAN für unterwegs. In vielen großen Hotels gibt es Internet nur aus der Dose. Mit dem kompakten Airport Express habe ich mein WLAN immer dabei: Gerät in die Steckdose, LAN Kabel rein, fertig. Alle WLAN fähigen Geräte können nun im Hotelzimmer mit Internet versorgt werden. Zusätzlich kann vom iPhone aus Mucke auf den Fernseher oder eine eventuell vorhandene Stereoanlage gestreamt werden. YEAH!

Schlafanzug

Ja, ich trage auf JEDEM Langstreckenflug einen Schlafanzug. Kurz nach dem Start verschwinde ich zum Klamottenwechsel in die Kabinentoilette. Je nach Airline, Klasse und Flugzeug kann das recht abenteuerlich werden, aber der Aufwand lohnt sich, denn man sitzt bzw. liegt um ein vielfaches bequemer und schont die Straßenkleidung für die Ankunft.

Hierzu noch eine kleine Anekdote:
Auf einem Langstreckenflug nach Asien ist die Schlafanzugnummer eimal schief gegangen. In der Regel wechsle ich nach dem Frühstück wieder in meine Tagesklamotte. Das hat bei besagtem Flug nicht ganz so gut funktioniert, da wir uns in heftigen Turbulenzen befanden und ein Besuch der Toilette beim besten Willen nicht möglich war. Tja, und so passierte es, dass ich den Touchdown tatsächlich im Schlafanzug erlebte und dann tatsächlich am Boden nochmal das Örtchen aufsuchen musste. Das Kabinenpersonal hatte seinen Spaß und mir was das endlos peinlich.

Tips&Tricks

Beim Packen bin ich inzwischen zur viel diskutierten Rolltechnik übergegenagen. Es ist wirklich erstaunlich, wie extrem man die Packungsdichte dadurch erhöhen kann. Hierbei sollte man jedoch sicherstellen, dass man bügelfreie Hemden dabei hat, um hier unnötige Bügelaction im Hotel zu vermeiden. Diese Packtechnik ermöglicht mir meistens mit meinem kleinen IATA Trolley auszukommen, was lästiges Warten am Gepäckband und Ärger mit fehlgeleiteten Koffern vermeidet.

Inzwischen Reise ich (abgesehen vom Reisepass) nahezu papierlos. TripIt unterstützt mich beim Organisieren meiner Reise ideal. Alle Buchungsbestätigungen und sonstige Informationen können komfortabel importiert werden und können dann übersichtlich am SmartPhone inkl. Kartenmaterial und Wegbeschreibung betrachtet werden. Aber damit nicht genug. TripIt bietet in der Pro Version einen digitalen TravelAgent. Dieser informiert mich via SMS und/oder eMail über Änderungen des Abflugsteigs, Verspätungen und erinnert mich an den rechtzeitigen Checkin. Mit TripIt bin ich immer auf dem Laufenden.

Bei der Sitzauswahl unterstützen mich SeatGuru und SeatExpert. Seatmonitoring übernimmt ExpertFlyer für mich. SeatMonitoring? Ganz einfach: SeatGuru teilt mir zum Beispiel mit, dass ich unbedingt auf Sitz 4A platz nehmen sollte, da es dort nicht so laut ist und es auch noch 3cm mehr Beinfreiheit gibt. In den seltensten Fällen ist dieser Premiumsitz dann auch buchbar. Entweder hat ihn bereits jemand anderes reserviert, oder der Sitz steht nur für noch wertvollere Airlinekunden zur Verfügung. Nun kann ich ExpertFlyer bitten, diesen Sitz für mich im Auge zu behalten. Sobald der Sitz buchbar ist, werde ich per eMail benachrichtigt und kann zuschlagen. Das führt fast immer zum Erfolg.

Deine nächste Reise?

In den Kreißsaal.