Archiv für die Kategorie ‘TravelSetup’

Das Travel Setup von Hubert Mayer

Sonntag, 19. Februar 2012

Wer bist Du?

Hubert Mayer, LL.B und Versicherungsbetriebswirt (DVA) und auch in einer Versicherung tätig.

Was tust Du und warum reist Du?

Beruflich bin ich bei einer kleinen Lebensversicherung in der Nähe von Stuttgart tätig. Die meiste Zeit des Tages als Risikoprüfer für Berufsunfähigkeits- und für Lebensversicherungen. Dazu kommt noch die Beantwortung von Anfragen von Ratingagenturen und Versicherungsvergleichen und die Textverarbeitung sowie Projekte. Privat bin ich vielfältig ehrenamtlich engagiert, sowohl im sozialen Bereich als auch im parteipolitischen. Dazu blogge ich noch – das könnt ihr also alles ausführlich auf hubert-mayer.de nachlesen. Da komme ich dann auch schon zu meinen Reisen: Der Großteil der Reisen geht in letzter und nächster Zeit auf Barcamps. Richtige Urlaube hab ich bedingt durch mein nebenberufliches Studium (vom Fachwirt zum Versicherungsbetriebswirt, vom Bachelor of Laws jetzt gerade beim Master of Laws) nur sehr selten.

Wie ist dein Travel Setup?

Transportmittel

Hier in Deutschland auch mangels eigenen Autos vorallem die Bahn. Gar nicht so schlecht wie ihr Ruf. Ansonsten auch gerne mal mit dem Auto, wenn ich jemanden finde, der mich privat oder via mitfahrgelegenheit.de oder flinc mitnimmt. Größere Strecken, so ab 500 km, bevorzuge ich allerdings mit dem Flieger. Die Fluggesellschaft ist mir hierbei bislang egal.

Lieblingsflughafen /- bahnhof

Kann ich nicht viel dazu sagen. Den Stuttgarter Flughafen finde ich sehr übersichtlich, am besten gefallen hat mir bisher der noch viel kleinere in Shannon (Irland).

Als Bahnhof mag ich den Hamburger und den Frankfurter ganz gerne, da verläuft man sich nicht. Stuttgart ist zwar von außen und in der Wandelhalle ganz nett anzuschauen – aber einfach zu kalt. Am Münchner Bahnhof habe ich schon oft verzweifelt nach den Anschlussverbindungen von S- und Stadtbahnen gesucht und nachts kaum mehr hoch gefunden.

Lieblingsgepäckstücke

  • Meistens reicht mein „kleiner“ Koffer, den ich mir vor 12 Jahren in den Staaten gekauft habe, der hat Standardbordmafle und da bislang noch nie gewogen wurde, reicht der meist auch für Trips bis zu 4-5 Tagen im Handgepäck (ich warte nicht gerne an der Gepäckausgabe).
  • Ansonsten hab ich noch ein paar Taschen und Koffer in verschiedenen Größen, aber irgendwie nichts, was ich empfehlen würde.

Was muss auf alle Fälle mit?

  • Handy (HTC Desire HD) mit Ladegerät, Ersatzakku und zusätzlichen Mobile Power Pack (von Just Mobile) – ohne das gehe ich gar nicht aus dem Haus
  • ASUS Transformer Prime – das ist meine neueste Errungenschaft und eine, wie ich finde, brauchbare Mischung von Tablet und Netbook, auch wenn ausgerechnet das Bloggen ein wenig Probleme macht
  • Mehrfachsteckdose – vor kurzem erst erstanden, begleitet diese (sehr schmale) mich nun auch immer, da es in den Hotels doch immer wieder nur vereinzelte Steckdose an den verschiedensten Stellen, nur nicht in Bettnähe gibt
  • Kindle mit Tastatur: Auch erst seit kurzem in meinem Besitz, aber bereits unverzichtbar
  • Bei längeren Urlauben: Trotz dem Kindle noch 2-3 Bücher in Papierform…

Tipps & Tricks

Da reise ich wohl nicht oft genug, um jemanden was neues zu erzählen. Bei der Bahn sollte man immer vorher schauen, wo der eigene Wagen hält und vor dem Einsteigen dann die Sitznummern prüfen am Einstieg, um nicht allzu weit gegen den Strom kämpfen zu müssen. Um Mitfahrer im gleichen Zug zu finden, bietet sich der dblocator an. Wer zu Barcamps oder Konferenzen fährt, kann vorher einen Blick auf die Konferenzcheckliste von Stefan Evertz werfen, lohnt doch immer wieder.

Wohin geht Deine nächste Reise

Jetzt kommendes Wochenende nach Nürnberg zur Barcamp, vier Wochen später zum Barcamp nach Essen und weitere fünf Wochen später dann eine größere Tour am Stück zum Barcamp Düren, zur re:publica in Berlin und zum Barcamp Saarbrücken. Als größerer Urlaub ist dieses Jahr nur eine Woche in den Bergen, evtl.im Stubaital, geplant.

Das Travel Setup von Susanne Westphal

Sonntag, 19. Februar 2012

Wer bist Du?

Susanne Westphal – Kommunikatöse, Inhaberin SueWest Communications

Was tust Du und warum reist Du?

Ich berate Kommunikations-Chefs und Geschäftsführer in ihrer Kommunikationsarbeit, gebe Seminare und halte Vorträge. Ich reise, um zu meinen Kunden und Terminen zu gelangen.

Wie ist dein Travel Setup?

Am häufigsten fliege ich und steige dann ins Taxi.

Mein Lieblingsflughafen ist Zürich: sehr schön, tolles Essen und Shopping. Schöne Lounges. Leider lange Wege. Ich liebe den Münchener Flughafen, weil man dort so schön shoppen kann. Gleichzeitig hasse ich ihn, weil er so wahnsinnig weit draussen ist. Ich liebe die kurzen Wege in Hamburg und Berlin.

Ich fliege am liebsten Lufthansa, weil die Leute zuverlässig und (meist) freundlich sind. Mein silberner Rimowa-Koffer (kann als Handgepäck genommen werden) ist mein ständiger Begleiter, ebenso wie meine rote Leder-Aktentasche.

Essentials

  • i-Phone-Ladekabel
  • Geldbörse mit allen Karten
  • ein gutes Buch
  • Lippenstift
  • Isla Ingwerlutschtabletten für die Stimme
  • Ersatzstrumpfhose von Wolford

Tipps & Tricks

Kofferzerknautschte Blusen hänge ich im Hotel ins Badezimmer (durch den Dampf vom Duschen/Baden sehen die nach wenigen Minuten aus wie frisch gebügelt).

Meist buche ich dieselben Hotels und dort dieselben Zimmer, weil ich dann weiß, was ich habe und mich nicht mit Kleinigkeiten (Zimmer zu nah am Lift, keine Badewanne etc.) herumärgern muss. Beim Check-in frage ich freundlich, ob es zufällig ein schönes Upgrade für eine übermüde, vielreisende Trainerin gibt (Fragen kostet ja nichts und bringt manchmal ganz tolle Ergebnisse).

In jeder Stadt, in die ich häufiger komme, habe ich „meinen Fahrer“: einen besonders freundlichen Taxifahrer, den ich möglichst immer buche, wenn ich da bin. Das ist dann ein wenig wie „Heimkommen“, wenn man am Flughafen abgeholt wird. Ich weiß, dass das Taxi sauber ist und keinen Duftbaum drin hängen hat. Und es ist auch nicht teurer.

Das Travel Setup von Sebastian Strugholtz

Freitag, 17. Februar 2012

Wer bist Du, was tust Du – und warum bleibst Du nicht zu Hause?

Sebastian Strugholtz, Jahrgang 1979, geboren in Ostwestfalen, seit guten 2 Monaten in Düsseldorf wohnhaft. Durch meine Tätigkeit als Berater im Projekt- und Prozessmanagement bin ich beruflich relativ häufig unterwegs. Bis Ende letzten Jahres habe ich für einen Medienkonzern in Gütersloh gearbeitet. Durch einen Jobwechsel im Januar zu einer Unternehmensberatung wird sich der Reiseanteil eher noch erhöhen. Auch privat bin ich öfter unterwegs – in den letzten 10 Jahren habe ich an 6 verschiedenen Orten gelebt, gearbeitet oder studiert, so dass sich immer wieder der ein oder andere gute Grund findet das Wochenende nicht in den eigenen vier Wänden zu verbringen. Aber so langsam kommt Konstanz rein. Zudem habe ich eine Affinität zu Mittel- und Südamerika.

Wie ist dein Travel Setup?

Transportmittel

Ich versuche so oft wie möglich mit der Bahn zu reisen – einfach aus den bekannten Gründen: man kann etwas machen, oder auch einfach aus dem Fenster schauen. Meistens mache ich letzteres. Mein Lieblingsplatz – gerade auf längeren Fahrten – ist dabei die Sitzreihe direkt hinter dem Fahrer im ICE 3. Sofern dieser nicht den „Milchglasmodus“ eingeschaltet hat, hat man einen spannenden Blick auf seinen Arbeitsplatz und eine ganz andere Sicht auf die Strecke. Grandios.
Zwar kann ich mittlerweile beruflich 1. Klasse fahren, allerdings muss ich sagen, dass es mir privat den Preis nicht wert wäre. Es ist zwar etwas mehr Platz und vielleicht auch etwas ruhiger, aber auch in der 2. Klasse fahre ich gerne. Ausgenommen sind die Regionalbahnen und Regionalexpresse – da darf es dann beruflich gerne die 1. Klasse sein.
Für den innerstädtischen Transport hier in Düsseldorf nutze ich eine Kombination aus der Rheinbahn und den CarSharing Angeboten von Daimler und BMW. Einfach geniale Konzepte.

Lieblingsbahnhof / -flughafen

Mein absoluter Lieblingsbahnhof ist Dresden – auch wenn ich da nur sehr selten bin – einfach toll geworden nach der Renovierung. Hannover finde ich auch gelungen. Wirklich grenzwertig als ICE Bahnhöfe sind Duisburg und Hamm. Düsseldorf finde ich ganz angenehm – besonders die Anbindung an das Flugnetz. Entweder bin ich in 10 Minuten in DUS oder in einer Stunde in FFM. DUS ist von der Größe und vom Flugangebot recht nett. FFM ist einfach nur groß. Auch wenn ich oft von dort geflogen oder dort angekommen bin, hab ich jedes Mal das Gefühl schon wieder irgendwie anders durch den Flughafen gelaufen zu sein…Tipp hier für Star Alliance Flieger: Wer mit der Bahn ankommt kann direkt im Fernbahnhof einchecken – auch wenn er kein Rail&Fly macht – die Schalter sind hier meist leerer als im Terminal.
Ätzend sind auch ausnahmslos alle US Flughäfen: egal ob LAX, JFK, Newark, Houston, Atlanta – die sind einfach nur alt. Einzig den SkyTrain in Denver muss man wegen der Ansagen mitgemacht haben.

Lieblingsairline

Meist Star Alliance – aber ungern Continental. Ich bin Fan von dem warmen Tuch vor den Mahlzeiten bei der Lufthansa 😉

Lieblingsgepäckstücke

  • Fürs Kabinengepäck nutze ich in der Regel meinen Zirkeltraining Kasten. Groß, eckig, praktisch, gutaussehend. Passt alles rein, was ich so brauche. Nachteil: Er hat keine Schlaufe um ihn am Koffer zu fixieren – das geht zwar, ist aber eine wackelige Angelegenheit.
  • Bis zu 4 oder 5 Tagen komme ich mit nem 08/15 Trolley von Travelite ganz gut über die Runden.
  • Für alles was länger dauert nutze ich die Reisetasche Tonga von Vaude. Manchmal ein wenig unhandlich, aber sehr strapazierfähig. Nachteil: Griff zum ziehen ist sehr kurz, da passt dann keine Tasche mehr drauf.
  • Für Auswanderversuche habe ich einen Stratic Topas Trolley – XL – Allerdings ohne die beschriebenen güldenen Reisverschlüsse…
  • Seit meinem letzten Trip durch Südamerika habe ich noch einen Fjallraven Kajka 75 – ein genialer Rucksack. Der wird ab jetzt öfter genutzt.

Travel Essentiale

  • Blaue Mappe: Ich bin eher „back-level“-mäßig unterwegs, d.h. alle meine Reiseunterlagen (Flug, Bahn, Hotel, Mietwagen) liegen in Papierform in einer blauen Mappe vor.
  • Rotes Buch: Notizen, Telefonnummern von Kunden, Kollegen und Ansprechpartner, Taxiunternehmen und Wegskizzen notiere ich in meinem roten Buch.
  • Ipod touch 64GB: Ohne Musi geht halt nix. Zusammen mit ein paar Sennheiser in-ear Kopfhörern. Wenn es doch etwas aus dem Bordprogramm sein soll, ist der Adapter dabei.
  • Nackenkissen: Bei Langstrecke ein must-have!
  • Jogginghose & Wollsocken: Bei Langstrecke ein must-have!

Tipps & Tricks

Beim Packen rolle ich immer alle Klamotten zusammen. Ich habe das Gefühl damit den Platz besser auszunutzen. Gerade beim Rucksack und beim Trolley.

Nächste Reise

Vielleicht Wien. Oder Bielefeld 😉

Das Travel Setup von Daniel Schmidt

Freitag, 17. Februar 2012

Wer bist du?

Mein Name ist Daniel Schmidt und ich wohne in Singapore in Südostasien. Ich bin verheiratet und habe einen 9 Monate alten Sohn.

Was tust du und warum reist du?

Ich arbeite in der Asienpazifikzentrale eines deutschen Messeunternehmens. Ich tue dies seit 2007. 70% meiner Reisen sind beruflich in die USA, in Asien und nach Deutschland. Bevor die Ergänzung zur Familie hinzukam, wurden solche Dienstreisen auch gerne mal um ein paar Tage verlaengert. Das habe ich nun weitgehend eingestellt, um mehr Zeit mit der Familie verbringen zu können. Neben Dienstreisen steht in der Regel ein Heimaturlaub in Deutschland (Koblenz) plus eine weitere Reise in Asien pro Jahr auf dem Plan.

Wie ist dein Travel Setup?

Wie und von Wo?

Mein Wohnort bedingt, dass fast alle Reisen auf dem Luftweg stattfinden. Lediglich Peninsula Malaysia ist von hier aus auf dem Landweg ohne größere Strapazen erreichbar. Mein ‚Wahlheimatflughafen‘ ist zugleich auch mein Lieblingsabflugs- und Ankunftsort. Es geht nichts ueber die Effizienz am Flughafen Changi, die mit besonders im neuen T3 gebündelter architektonischer Ansehnlichkeit gepaart ist. In der Regel brauche ich nicht mehr als 30 Minuten, um von der Flugzeugtür zu meiner Haustuür zu kommen (inkclusive eingechecktem Gepaeck). HKIA steht dem um nur wenig nach. Zudem ist Seoul (Incheon) ordentlich. Der am nähesten an meiner echten Heimat gelegene Flughafen, Frankfurt, ist der katastrophalste Flughafen ausserhalb der USA. LAX ist sicher noch schlimmer, aber die Länge der Wege am Frankfurter Flughafen und dessen Schönheit sind kaum zu übertreffen.

Ich bevorzuge Singapore Airlines auf meinen Reisen. Grundsaetzlich nehme ich aber alles, was unter der Star Alliance fliegt. Da gibt es wenigstens Meilen. Ich versuche amerikanische Fluggesellschaften zu vermeiden.

Gepaeckstueck(e)

Ein Lieblingsgepäckstück gibt es eigentlich nicht. Aber grundsätzlich reise ich mit einem check-in Gepaeck (Samsonite) und meiner Crumpler-Tasche, in die der Papierkram und Elektronikartikel kommen.

Travel Essentials

A propos Papierkram. Was das angeht, bin ich ein wenig altmodisch. Ich bevorzuge es noch immer mein Ticket und sämtliche Reisebestätigungen in ausgedruckter Form bei mir zu haben.

Die folgenden Travel Essentials kommen zudem mit:

  • Bose QuietComfort 15
  • Mac Book Pro 15‘‘ Anmerkung der Redaktion: es ist ein 13 Zoll Gerät 😉
  • iPhone samt Kopfhörer (ausserhalb des Flugzeugs bevorzuge ich doch die kleinen Stoepsel)
  • Mappe mit Arbeitsmaterialien (z.B. Agendas, Wichtige Emails, etc)
  • Airport Express (nachdem ein gewisser Herr Eichenberg mir endlich mal bei der Inbetriebnahme hilft)

Deine nächste Reise?

Meine nächste Reise geht beruflich nach Köln (via Bangkok) mit Thai Airways.

Das Travel Setup von Kristian Köhntopp

Mittwoch, 15. Februar 2012

Wer bist du?

Ich bin Kristian Köhntopp. In einem früheren Leben war ich mal MySQL Consultant und bin 180 von 220 Arbeitstagen im Jahr in Hotels gewesen. Derzeit arbeite ich von Berlin aus als Scalability Consultant für eine Firma in Amsterdam, d.h. ich bin 3 von 10 Arbeitstagen in Amsterdam und den Rest der Zeit Heimarbeiter.

Wie ist dein Travel Setup?

Meistgenutztes Transportmittel ist das Flugzeug, derzeit Dienstags KL 1818 nach AMS und Donnerstags KL 1833 oder KL 1835 zurück nach TXL.

Mit Amsterdam als Flughafen bin ich zufrieden, insbesondere seit ich Privium Kunde bin. Privium hat eine eigene Schlange bei der Security und bei Flügen außerhalb von Schengen vereinfachte Kontrolle durch Iris Scan, mit der Privium Karte bin ich praktisch immer der einzige Kunde an meinem Security Schalter, die Wartezeit ist wörtlich genau 0.

Privium hat auch eine eigene Lounge, die ist jedoch Landside. Derzeit nutze ich daher lieber die KLM Crown Lounge in Amsterdam, weil die Airside ist. Wifi ist jedoch bei Privium weit besser als bei KLM, wo es zu den Stoßzeiten gerne mal überlastet ist.

Der andere Flughafen, Tegel, ist wirlich schön: Anreise mit dem Taxi, Aussteigen und mit Handgepäck und Internet Checkin kann man einfach zum Flieger durchgehen. Auch ohne Privium habe ich dort nie länger als 5 Minuten Aufenthalt, bei vollem Risiko könnte ich 5 Minuten vor dem Ende des Boardings ankommen und noch immer rechtzeitig im Flieger sein. Genau genommen habe ich das so einmal ausprobiert, weil ich verschlafen hatte (Boarding ist 05:30 morgens 🙂 ).

Ich reise mit meinem roten Samsonite Hartshell Carryon. Dort gehen leicht bis zu 5 Garnituren Wäsche und Computerzubehör rein, wenn man richtig packt.

Was muß mit? Nassrasierer und Schaum, weil trocken rasieren saugt. Travel Size, < 100ml - Rossmann verkauft so etwas für 50 Cent für 50 ml als Probierpackung. Da nehme ich dann gerne mal einen 10er Pack mit. Laptop, Ladegerät, Kindle und Handy, Ladegerät paßt für beide. Kamera und Ladegerät, leider noch nicht mit einem Micro USB ladbar. Gorilla Pod, für Nachtaufnahmen. USB 3.0 Stick, rugged, so groß wie möglich, für Filme (oder die Filme direkt auf das Telefon und mit dem hier via HDMI direkt auf den Hotelfernseher 🙂 )

Deine nächste Reise?

Heimflug, AMS -> TXL. Bin grade in AMS.

Das Travel Setup von Karsten Sauer

Mittwoch, 15. Februar 2012

Wer bist Du?

Ich bin Karsten Sauer, online eher unter @sauerstoff bekannt oder in den letzten Tagen als Sauer4.0. Geografisch lebe ich teils in Frankfurt teils in Dornbirn (Österreich), wohin ich spätenstens jedes zweite Wochenende hinpendele. Per Definition bin ich also sowas wie ein Langstreckenpendler.

Was tust Du?

Ich arbeite für die Deutsche Bahn und kümmere mich hier um IT-Projekte, meistens sehr weblastige. Überwiegend bin ich dabei in Frankfurt, wobei ich eigentlich in Stuttgart stationiert bin. Meine Aufgaben bringen mich aber auch durch den Rest der Republik. Es ist nur eine Frage der Zeit bis ein ICE nach mir benannt wird oder ich zumindest einen festen Platz in jedem eingerichtet bekomme.

Wie ist Dein Travel Setup?

Ich bin berufsbedingt selbstredend meistens mit der DB unterwegs – und das meistens auf der immerselben Achse Frankfurt-Stuttgart-Dornbirn. Wobei das bis runter nach Ulm ganz gediegen und schnell mit dem Fernverkehr geht, danach geht es meistens mit dem Nahverkehr runter zum Bodensee. Und da ich wirklich fast alles mit der Bahn abwickele ist mein Travel-Setup sicher eines der schlichtesten, da es hierbei im Wesentlichen auf leichtes Gepäck und schlaue Planung ankommt.

Mein Lieblingsbahnhof ist selbstverständlich der Hauptbahnhof Frankfurt am Main. Er hat eh einen Bonus, weil ich Frankfurter bin, aber ich finde ihn auch achitekturell und mit seiner Ausstattung sehr angenehm (und ich kann es mir nicht verkneifen: zehnmal erhaltenswerter als den Stuttgarter). Ausserdem frühstücke und esse ich gern in der Kantine am Gleis 24, die gleichzeitig meine ausgelagerte Küche ist und Einkaufen zu schrägen Uhrzeiten kann ich am Hauptbahnhof auch.

Am liebsten reise ich mit Minimalgepäck. Es ist ja nicht so wie beim Auto, wo ich einfach alles in den Kofferraum legen kann und erst am Zielort wieder ran muss, sondern ich muss mit allem Gepäck mindestens einmal, eher drei mal umsteigen. Minimalgepäck ist dann meistens der schlanke Incase-Compact-Backpack mit Rechner(n) und Unterlagen drin plus eine dünne Nylon-Reisetasche, die fast nichts wiegt, aber eine Menge aufnehmen kann. Leider ist sie nicht abschließbar – ist aber auch noch nie etwas weg gekommen.

Was muss auf jeden Fall mit?

  • iPhone. Ohne das kleine Schwarze geht aber so gar nichts. Twittern, Mailen, Surfen, Anschlüsse suchen, Foursquare, Musik und Freifragezeichen hören, Whatsapp u. s. w. Das iPad ist meistens auch an Bord – ideal für Zugfahrten: Filme schauen, auf Instapaper Geparktes lesen oder auch Vorlesungen auf iTunes U schauen.
  • Kopfhörer. Einmal auf den Ohren gehabt, seitdem schwöre ich auf die AKG450 – auch wenn man tendenziell nach einer Weile ein Ersatzkabel braucht.
  • Ladegeräte – naja, eigentlich nur das für das iPhone, die Memme ist ja schnell am Ende. Das Pad kriegt man ja nicht leer.
  • Kleingeld. Mal schnell in Ulm beim Umsteigen die Currywurst mit Jalapenos oder Röstzwiebeln geschnappt. Da sollte man es klein haben.
  • Das war es eigentlich schon. Achja: Die Jacke sollte besser eine mit vielen Taschen sein, bei der man schnell von außen an alles ran kommt. Nichts ist lästiger als auf Achse ewig in den Abgründen zu wühlen.

Mein zentrales Online-Tool auf Reisen ist ganz klar der DB Navigator und das am liebsten auf dem iPad wegen der coolen Landkartenansicht. Ich kenne zwar meine regulären Verbindungen grob auswendig, aber manchmal kommt es ja tatsächlich vor, dass auch ich einmal improvisieren muss. Davor bin ich als Mitarbeiter komischerweise nicht gefeit. Und wenn dann vorm Fenster die typischen Landmarken vorbeiziehen und der Zug merklich langsamer wird wir schnell gecheckt, ob der Anschluss noch klappt, oder ob ich eine Pause einlegen darf.

Das Travel Setup von Sven Hennig

Mittwoch, 15. Februar 2012

Wer bist du?

Mein Name ist Sven Hennig, bin 34 Jahre alt und lebe auf Deutschlands größter (und schönster) Insel Rügen. Wohne also schon da, wo andere gern Urlaub machen. Ich hab zwei Kinder, beides Jungs und 4 bzw. 7 Jahre alt. Seit 2007 geschieden, die Kinder aber immer fast ne Woche am Stück bei mir. Zweimal im Jahr reise ich mit den Kindern in die Welt. Das beschränkt sich natürlich nun auf die Ferienzeiten.

Was tust du?

Wenn ich nicht reise, beschäftige ich mich beruflich mit den Themen Private Krankenversicherung, Berufsunfähigkeit und Vorsorge. Da dieses ausschließlich online, am Telefon oder via Mail stattfindet, kann ich dieses quasi von überall auf der Welt tun und mache das genau so. Btw. so haben wir uns auch kennen gelernt, oder?
Nebenher schreibe ich über gute Hotels, Business- und FirstClass Produkte bei Airlines und Reiseziele sowie interessante Ziele. Wer mehr dazu lesen will, der ist gern eingeladen meine Berichte unter svenblogt.de zu verfolgen. Letzter Review eines Hotels ist das neue Park Hyatt Abu Dhabi, wo ich auch gerade diesen Bericht schreibe. So bei 25 Grad und strahlender Sonne macht das bloggen doch noch mehr Spaß.

Wie ist dein Travel Setup?

Transportmittel

Die erste Etappe beginnt wohnortbedingt immer mit Zug oder Auto. Auf der einen Seite nervt es etwas, auf der anderen Seite ist es eben der Preis ruhig zu wohnen. Also immer 3-4 Stunden im IC oder ICE oder im Mietwagen. Eigenes Auto meist nicht, da das Parken am Airport teuer als der Mietwagen (mit passenden Konditionen immer SIXT) ist. Danach geht es mit dem Flieger weiter. Bevorzugt British Airways via London, was auch dazu führen kann, erst gen Westen und dann gen Osten zu fliegen. So geschehen auf meinem letzten Dubai Trip. TXL-LHR-DXB.
Das BusinessClass Produkt von British Airways (CluvWorld) ist m.E. eines der besten Produkte der Klasse. Die häufige Nutzung führt natürlich unweigerlich zu einem GoldStatus bei BA und den OneWorldpartnern, bedeutet also auch Vorzüge wie FirstClass Lounges, schneller CheckIn und mehr Meilen/Punkte.
Auf der Langstrecke fliege ich oftmals auch StarAllianz in First. Die Produkte von Swiss First und LH First sind hervorragende Produkte, aber eben auch British Airways mit dem neuen Produkt.

Vielflieger-, Bahn- und Hotelstatus

Wer viel reist, kommt fast unweigerlich zu einem Status, zumindest wenn man es einigermaßen geschickt anstellt. Am meisten schätze ich daran die Zeitersparnis (extra CheckIn) und das warten in Lounges. Es gibt bekanntlich wenige Flughäfen, die schöne Wartebereiche haben.
Zur Zeit bin ich bei British Airways Gold, somit das maximal mögliche bei dem OneWorld Verbund. Dazu einen Qantas Gold, einen Star Allianz Gold und einen bahnComfort bei der Deutschen Bahn. Die Hotels betrachtet ist es ein Platinum bei Marriott, was immer Lounge Nutzung und Zimmerupgrades beinhaltet, gilt teilweise auch bei Ritz Carlton. Das beste Hotelprogramm ist für mich aber Hyatt. Mit dem Diamond Status bei Goldpassport habe ich neben Lounge und Internet viermal im Jahr ein Suitenupgrade bis zu je 7 Tagen frei. Das mach natürlich Sinn, dieses auf den Reisen mit meinen Kids zu nutzen.
Alles in Allem bringt der Status zumindest Zeiterspranis, ein größeres/ schöneres Zimmer oder sonst einfach schnelleres Meilen-/ Punktesammeln.

Lieblingsbahnhof / -flughafen

Einen tatsächlichen Lieblingsbahnhof gibt es nicht. Architektonisch ist die Washington Union Station sicher schön. Häufig genutzt sind aber in Deutschland der Berliner Hauptbahnhof und natürlich Bergen auf Rügen als „Heimatbahnhof“. Am wenigsten gefällt mir derzeit Köln Hauptbahnhof. Ich finde den nicht nur dreckig und nicht schön, sondern auch ungünstig konstruiert, aber zum Glück bin ich da nicht so oft.

Bei den Flughäfen finde ich Berlin Tegel (TXL) schön, weil er klein und unkompliziert ist. Bei BA kann ich fast 30 Minuten vor Abflug noch kommen und werde dennoch mitgenommen. Auf großen Flughäfen undenkbar. Leider ist es nun bald vorbei in Tegel, daher werde ich auch auf dem letzten Flug sein, AB 1000 Anfang Juni von TXL nach Schönefeld. Quasi als Verabschiedung des alten Flughafens.

Lieblingsgepäckstücke

Ich nutze fast immer das gleiche Gepäck. Immer dabei ist mein Rucksack, der leicht und dennoch stabil ist und genug Platz für allerlei Kram und noch etwas Duty Free Shopping bietet. Begleitet mich jetzt schon über Jahre und war schon an einigen Ecken der Welt. Es ist das Modell „Victorinox Altmont Sardonna Laptoprucksack 51 cm“. Die Seitentaschen bieten genug Platz für den ganzen Kleinkram wie Ladegeräte, Adapter und so, vorn der Reisepass, Tickets, Zeitung und so.

Als Koffer nutze ich seit langem den „Samsonite Cosmolite Spinner“. Leicht und stabil begleitet auch der mich bereits seit langem auf meinen Reisen. Natürlich hat er schon einige Schrammen, ist aber heile und sieht nicht so aus als würde er bald das Zeitliche segnen wollen. Für mich ist es extrem wichtig, dass Gepäck leicht ist. Der Koffer bietet genug Platz für kurze und mittellange Reisen. Alles was aber die 10-12 Tage überschreitet braucht einen weiteren Koffer.

Deine TravelEssentials

Ich reise nie ohne mein Macbook (Modell 2011, Alu, 2,7 Intel Core Duo I7, 650 GB HDD, 16 GB RAM). Sicherlich das Maximum an Ausstattung was man aus dem Teil so rausholen kann. Da fast immer WLAN verfügbar ist in den Hotels wo ich wohne, ist es völlig unkompliziert. Weiterhin ist mein iPhone immer mit. dazu das iPad und ein Weltadapter, so braucht man nicht suchen welche Steckdose, sondern hat alle dabei. Bei meinen (relativ vielen) Reisen in die USA nutze ich aber eigene Adapter für die Geräte mit dem Apfel, ist einfacher und spart den Adapter. Was man immer brauchen kann, ist meine kleine Box. Die enthält mittlerweile 8 verschiedene Prepaid Simkarten von überall auf der Welt. So lassen sich Daten immer nutzen und man ist unter festen Nummern im Ausland erreichbar.

Tips&Tricks

Packtechnik

Da gibt es eigentlich nichts spezielles. Ich versuche mit System zu packen, was sehr gut klappt. Wichtige Sachen packe ich nicht mehr aus, die bleiben einfach immer im Koffer und reisen mit. Wer nicht so oft reist und packt, dem kann ich ein Packsystem empfehlen. Das spart enorm Platz und macht das Koffer packen einfacher.

Deine nächste Reise?

Das ist schnell gesagt. Ende der kommenden Wochen geht es mit einem guten Freund auf folgenden Trip: TXL-LHR-HKG-MEL-SYD-SIN-LHR-TXL. Wir werden nicht nur Sydney und Hongkong an einigen Tagen besichtigen und das höchste Hotel der Welt, das Ritz Carlton Hongkong bewohnen, sondern auch in Singapore auf dem Dach des Marina Bay schwimmen. Australien ist mit Sydney und Melbourne sicher ebenso spannend. Die Reise geht mit Britisch Airways (von und nach London) und mit der Qantas A380 First sicher entspannt vonstatten.

Das Travel Setup von Martin Eichenberg

Mittwoch, 15. Februar 2012

Wer bist Du?

Ich heiße Martin Eichenberg und habe den Quatsch hier auf die Beine gestellt. Ich gehe straff auf die 33 zu und lebe als gebürtiger Rheinländer seit inzwischen 6 Jahren im schönen Stuttgart. Zu lesen bin ich unter anderem bei Twitter und natürlich hier im Blog.

Was tust Du und warum reist Du?

Ich bin ITler bei Daimler FleetBoard in Stuttgart und betreue dort unter anderem internationale Projekte, was mich hin und wieder in die weite Welt treibt. Aber auch privat reise ich leidenschaftlich gerne und konnte vor 2 Jahren den letzten jungfräulichen Kontinent auf meiner Stecknadel-Weltkarte beflaggen.

Wie ist Dein Travel Setup?

Bevorzugtes Transportmittel

Ich fliege gerne … sehr gerne und da ich in den meißten Fällen Interkontinental unterwegs bin, gibt es auch keine echte Alternative. Mein Arbeitgeber ist so nett und lässt mich in der Regel vor dem Vorhang Platz nehmen.

Das Qualitätsgefälle der Airlines ist eklatant. Ich fliege fast ausschließlich auf Airlines der Star Alliance und die Lufthansa ist in Punkto Service definitiv einer der schwächeren Fluglinien. Maß aller Dinge ist und bleibt die Business Class von Singapore Airlines.

Vielflieger- / Hotelstatus

Lufthansa Senator, Hilton HHonors

Lieblingsflughafen

Zürich (ZRH). Ohne Wenn und Aber. Der Flughafen ist offen, hell, modern, organisiert und unendlich entspannt. Die Wege sind kurz bzw werden durch die originelle Bimmelbahn kurzweilig überbrückt. In der Halle kann man entspannt einen Kaffee genießen und dabei entspannter Pianomusik lauschen. Ich transite gerne dort.

Absolutes Negativbeispiel ist neben Sao Paulo (GRU) (laut und unorganisiert) Frankfurt am Main (FRA). Die Laufwege sind endlos und die Hallen immer überfüllt. Eine Umsteigezeit von 60 Minuten ist hier oft sehr knapp bemessen und hat mit entspanntem Reisen wenig zu tun. Abgesehen davon hat die Lufthansa vor kurzem eine sensationelle SEN Lounge im Terminal B eröffnet. Trotzdem: wann immer es möglich ist, versuche ich einen Bogen um FRA zu machen.

Lieblingsgepäckstück(e)

Ich muss zugeben, ich stehe auf Gepäck und gebe gerne Geld dafür aus … wenn es nach mir gehen würde sogar monatlich. 😉

Auf privaten Campingreisen schwöre ich auf meinen Deuter Quantum Rucksack. Er bietet ausreichend Platz, einen guten Tragekomfort und lässt sich prima von vorne be- und entladen. Bei Flugreisen verschwindet das gesamte Teil in einer mitgelieferten Nylonhülle, was Schäden am Gurtzeug vermeidet.

Geschäftlich bin ich in der Regel mit Rimowa Alubesteck der Serie Topas unterwegs. Hiervon besitze ich sowohl den 82l 4 Rollen Kamerad als auch den IATA Trolley. Letzteren bewusst mit 2 Rollen, da hierdurch einige Liter an Volumen mehr zur Verfügung stehen. Die Teile sind wirklich jeden Cent wert und nahezu unkaputtbar.

Mit dem kleinen Kerl komme ich in der Regel 4 Tage lang klar. Dann ist der Trolley aber auch rappelvoll und brachte beim letzten Wiegen stolze 13kg auf die Waage.

Rechner und Kleinkram trage ich einer custommade Crumpler Tasche umher.

Travel Essentials

MacBook Air 11

Für mich der ideale Reisebegleiter: schnell, ultrakompakt und robust.

iPhone

Die Kommunikationszentrale und Organizer. Sämtliche Reiseunterlagen befinden sich in digitaler Form auf diesem Device. Nach Hause bzw. in die große weiße Wolke funken und mich mit Musik unterhalten … that’s her job!

Noise Cancelling Headphones

Ohne die Dinger will ich nicht mehr los. Die Bose QuietComfort 15 lassen mich aus dem Alltagslärm entfliehen. Aufsetzen, Schalter an, Ruhe! Die Kopfhörer ermitteln über Mikrofone die Umgebungsgeräusche und erzeugen ein Gegenrauschen. Das funktioniert besonders gut bei monotonen Geräuschen: Klimaanlagen, Turbinenlärm in der Flugzeugkabine, im Zug. Wirklich Sensationell!

Ohrstöpsel nach Maß

Vor einigen Wochen habe ich mir Ohrstöpsel nach Maß bei Kind anfertigen lassen. Die Dinger sind sensationell komfortabel zu tragen und eignen sich perfekt zum Schlafen oder Arbeiten im Flugzeug.

Airport Express

Das ist mein WLAN für unterwegs. In vielen großen Hotels gibt es Internet nur aus der Dose. Mit dem kompakten Airport Express habe ich mein WLAN immer dabei: Gerät in die Steckdose, LAN Kabel rein, fertig. Alle WLAN fähigen Geräte können nun im Hotelzimmer mit Internet versorgt werden. Zusätzlich kann vom iPhone aus Mucke auf den Fernseher oder eine eventuell vorhandene Stereoanlage gestreamt werden. YEAH!

Schlafanzug

Ja, ich trage auf JEDEM Langstreckenflug einen Schlafanzug. Kurz nach dem Start verschwinde ich zum Klamottenwechsel in die Kabinentoilette. Je nach Airline, Klasse und Flugzeug kann das recht abenteuerlich werden, aber der Aufwand lohnt sich, denn man sitzt bzw. liegt um ein vielfaches bequemer und schont die Straßenkleidung für die Ankunft.

Hierzu noch eine kleine Anekdote:
Auf einem Langstreckenflug nach Asien ist die Schlafanzugnummer eimal schief gegangen. In der Regel wechsle ich nach dem Frühstück wieder in meine Tagesklamotte. Das hat bei besagtem Flug nicht ganz so gut funktioniert, da wir uns in heftigen Turbulenzen befanden und ein Besuch der Toilette beim besten Willen nicht möglich war. Tja, und so passierte es, dass ich den Touchdown tatsächlich im Schlafanzug erlebte und dann am Boden nochmal das Örtchen aufsuchen musste. Das Kabinenpersonal hatte seinen Spaß und mir war das endlos peinlich.

Tips&Tricks

Beim Packen bin ich inzwischen zur viel diskutierten Rolltechnik übergegenagen. Es ist wirklich erstaunlich, wie extrem man die Packungsdichte dadurch erhöhen kann. Hierbei sollte man jedoch sicherstellen, dass man bügelfreie Hemden dabei hat, um hier unnötige Bügelaction im Hotel zu vermeiden. Diese Packtechnik ermöglicht mir meistens mit meinem kleinen IATA Trolley auszukommen, was lästiges Warten am Gepäckband und Ärger mit fehlgeleiteten Koffern vermeidet.

Inzwischen Reise ich (abgesehen vom Reisepass) nahezu papierlos. TripIt unterstützt mich beim Organisieren meiner Reise ideal. Alle Buchungsbestätigungen und sonstige Informationen können komfortabel importiert werden und können dann übersichtlich am SmartPhone inkl. Kartenmaterial und Wegbeschreibung betrachtet werden. Aber damit nicht genug. TripIt bietet in der Pro Version einen digitalen TravelAgent. Dieser informiert mich via SMS und/oder eMail über Änderungen des Abflugsteigs, Verspätungen und erinnert mich an den rechtzeitigen Checkin. Mit TripIt bin ich immer auf dem Laufenden.

Bei der Sitzauswahl unterstützen mich SeatGuru und SeatExpert. Seatmonitoring übernimmt ExpertFlyer für mich. SeatMonitoring? Ganz einfach: SeatGuru teilt mir zum Beispiel mit, dass ich unbedingt auf Sitz 4A platz nehmen sollte, da es dort nicht so laut ist und es auch noch 3cm mehr Beinfreiheit gibt. In den seltensten Fällen ist dieser Premiumsitz dann auch buchbar. Entweder hat ihn bereits jemand anderes reserviert, oder der Sitz steht nur für noch wertvollere Airlinekunden zur Verfügung. Nun kann ich ExpertFlyer bitten, diesen Sitz für mich im Auge zu behalten. Sobald der Sitz buchbar ist, werde ich per eMail benachrichtigt und kann zuschlagen. Das führt fast immer zum Erfolg.

Deine nächste Reise?

In den Kreißsaal.