Archiv für Januar 2010

Das Blog leidet

Freitag, 29. Januar 2010

Bewusst weise ich auf den Artikel hier im Blog und nicht vie Twitter hin. Garvin spricht mir und anscheinend auch Dirk aus der Seele.

Aber – still, leise und vor allem ungewollt, hatt sich eine kleine Getwitterwolke in mein Leben gedrängt. Ich weiß, ich weiß. Ich, von allen, hätte es besser wissen müssen. Habe es doch damals selber schon geahnt.

Es ist so unglaublich leicht, das was einen aktuell beschäftigt in einer 140-Zeichen Worthülse fallen zu lassen. Man kriegt erstaunlich viel in diesen 140 Zeichen unter, so dass ich mich häufig frage, warum dafür so viel Zeit und Geduld aufwenden um es in einen Blogartikel zu gießen? Wer liest das überhaupt? Will ich das überhaupt? Bringt es mir selber etwas? War es früher mit meinen länglichen Blogartikeln besser, oder schlechter?

Mir geistert die Thematik auch bereits seit einigen Wochen im Kopf rum. Garv hat es nun sehr passend in Worte gefasst. Ich will definitiv wieder mehr bloggen, auch die kurzen, inhaltlosen Dinge. Zum einen ist mein Twitterfeed nicht mehr öffentlich, zum anderen ist das herunterbrechen von Fakten auf 140 Zeichen in vielen, vielen Fällen nicht möglich.

Ich werde mir mal ne neue Strategie für meine öffentliche Kommunikation im Web überlegen müssen. So.

Fremdschämen

Montag, 25. Januar 2010

Technologie und Infrastruktur bei StudiVZ und Xing [revisited]

Freitag, 22. Januar 2010

Update: Hier gibts nun die Aufzeichungen der Vorträge

Heute nachmittag war ich mit einem Kollegen an der Stuttgarter Hochschule der Medien. Dort gab es eine Vortragsreihe zum Thema „Die Langsamen werden verlassen„. Hier waren u.a. einer der StudiVZ Gründer und der VP Operation von Xing anwesend und haben etwas aus dem Nähkästle geplaudert. Ich habe versucht die entscheidenden Punkte mitzuschreiben und will die Fakten ohne viel Schmuck hier präsentieren… ist sicherlich für den ein oder anderen interessant:

XING

\* 8,3 Mio Mitglieder
\* 660.000 davon zahlend
\* nur ein kleiner Teil wird aus Werbeerlösen erwirtschaftet
\* > 300 Server in 2 RZ in Hamburg
\* 200.000 visits/h
\* 2.000.000 PIs/h
\* im Jahr 2009 ca. 10,5 h Downtime
\* 50 Releases im Jahr (jeden Mittwoch Nachmittag): CodeFreeze am Freitag vorher, 2 Tage QS und translation
\* Code in Perl und Rails
\* eigenes FrontEnd Team mit 15 Mann (nur für CSS und JavaScript)
\* ca. 100 Mitarbeiter in Engineering
\* lighttpd wird als Proxy eingesetzt
\* 30-40 AppServer
\* mysql und ganz viel memcached
\* Entwicklung nach Scrum

Es gibt sehr viele Ansätze um die Performace der Seite zu steigern. Zum Beispiel werden Teile der Seite erst beim Scrollen nachgeladen. Dadurch sind die sichtbaren Teile viel schneller verfügbar und es wird sinnlose Bandbreite und Rechenpower gespart. -> Viewport!

Bereits beim Eingeben der Logindaten werden benötigte Infos von den DBs vorgeladen.

StudiVZ

Hier ist man durch das klassische Tal einer schnell wachsenden Plattform gegangen und musste sich zügig über Skalierung Gedanken machen.

\* template engines, eaccelerator, query optimierung kommen zügig an ihre Grenzen
\* sessions werden in Cacheservern gehalten
\* schreibende Operationen wie immer tödlich
\* Partitionierung der Daten als Heilmittel
\* Skalierung in die Breite
\* inzwischen zieht das System User selbstständig zwischen den DBs hin und her. Kein manueller Eingriff nötig!
\* 95% der Daten sind partitioniert, rest repliziert
\* Files werden in Baumstruktur auf Filern (NetApp) gehalten
\* Monitoring mit Nagios
\* apache mit php, nginx für statischen content, mysql
\* HP Hardware mit RedHat
\* deutlich sichtbare Peaks in den Werbepausen von Germany’s next TopModel 🙂

Die gesamte Vortragsreihe soll auf der Website der HdM in den kommenden Tagen zur Verfügung stehen.

Angaben ohne Gewähr! 🙂

Kniffe mit der ALT-Taste auf dem Mac

Donnerstag, 21. Januar 2010

By the way: Get a Mac

(via syn2)

Geocaching

Mittwoch, 20. Januar 2010

Seit etwa 4 Wochen bin ich Geocacher.

Worum geht es dabei? Im Endeffekt nicht mehr und nicht weniger als moderne Schnitzeljagd. Ein Mitspieler versteckt irgendwo (Wald, Wiese, in der Innenstadt, in Parkhäusern,…) auf der Welt eine Dose mit einem gewissen Mindestinhalt (Logbuch) und veröffentlicht die Koordinaten auf einer Plattform (z.B. geocaching.com). Andere Mitspieler setzen sich zum Ziel mit Hilfe der Koordinaten und einem GPS-Empfänger (iPhone geht auch sehr gut) diese Dose zu finden und im Logbuch zu verewigen. Das sind die Basics. Aufgebohrte Varianten beinhalten Rätsel, die im Vorfeld gelöst werden müssen oder bestehen aus Webcams die man lokalisieren muss .. als Logeintrag dient dann ein Foto.

Zusätzlich brachte Groundspeak sogenannte Trackables ins Spiel. Dies sind Gegenstände die eine eindeutige Kennziffer tragen und mit einer gewissen Mission von Cache zu Cache wandern sollen. So habe ich heute zum Beispiel Cruisin‘ Tux I auf die Reise geschickt. Er hat das Ziel sich ausschließlich in östlicher Richtung zu bewegen. Ob das klappt … weiß kein Mensch.

Ich finde das ganze ne spannende Sache und spornt auch spazierfaule Typen wie mich an, mal durch den Wald zu stapfen. Eine Kollegin nannte es gestern recht passend: „Männergassi“.

Ich werde weiter berichten.

DHL pausiert

Mittwoch, 13. Januar 2010

Seit dem vergangenen Samstag stellt DHL in unserer Straße keine Pakete mehr zu. Die Dame an der Hotline bestätigte: „Ja, wenn ihre Straße nicht geräumt ist, dann kommt da keiner.“

Bereits gestern morgen wurde unsere Straße vom Schnee befreit… DHL verweigert weiterhin den Dienst. Skandal.

BTW: Die Müllabfuhr hat anscheinend keine Probleme und ratterte am Montag mit Schneeketten durch die Avenue.

Sleep Cycle – Schlafphasenwecker für das iPhone

Dienstag, 12. Januar 2010

Seit ein paar Tagen ist Sleep Cycle die Nummer 1 im AppStore. Aus meiner Sicht nicht ganz zu unrecht:

Das Stück Software ist im Prinzip ein Wecker… ein ziemlich cooler Wecker. SleepCycle macht sich den Beschelunigungssensor des iPhones/iPodTouch zu Nutze. Man legt das Gerät nachts auf die Matratze und startet die Applikation. Anhand der gemessenen Bewegungen des Schläfers erkennt das Gerät in welcher Phase des Schlafs sich die Person befindet und erstellt ein Profil (siehe Bild). Gut, bis hierhin hat das mit Wecker noch nicht viel zu tun. Jetzt kommts: man stellt abends ein, wann man spätestens geweckt werden möchte. Nun versucht SleepCycle ab 30 Minuten vor der eingestellten Zeit einen „guten“ Weckzeitpunkt zu ermitteln. Als Resultat soll man sich morgens erholter fühlen.

Waking up in the lightest sleep phase feels like waking without an alarm clock – it is a natural way to wake up where you feel rested and relaxed.

Bis dato klappt das bei uns sehr gut… muss man sicherlich noch etwas beobachten. Ich finds auf jeden Fall extrem lässig.

Timemachine Backups auf größere Platte umziehen

Montag, 04. Januar 2010

Meiner TimeMachine Platte ging so langsam der Platz aus, also musste was neues her. Da der Herr Mediamarkt heute eine ordentliche 500GB WD im Angebot hatte musste ich zuschlagen.

So, nun will ich aber meine alte Backup Historie konservieren. Wie tun? Wie immer hilft neben ‚dd‘ hier die Allzweckwaffe „Disk Utility“. Man gehe wie folgt vor:

\* neue Platte mit „Mac OS Extended Case sensitive (Journaled)“ formatieren (1 Partition)
\* TimeMachine Backups deaktivieren
\* den Reiter „Restore“ auswählen
\* via „drag ’n drop“ Source (alte Platte) und Destination (neue Platte) platzieren
\* „Restore“ klicken und lange, lange warten
\* alte Platte abhängen und TimeMachine mit neuer Platte in Betrieb nehmen
\* Spaß haben 🙂