Archiv für November 2010

Lufthansa bringt das Internet zurueck an Bord

Montag, 29. November 2010

Quelle: Lufthansa

Morgen wird die Deutsche Lufthansa das Internet zurück an Bord bringen und FlyNet auf der ersten Strecke (FRA – JFK) launchen. Bereits Ende 2011 wird das Angebot auf allen Langstrecken der Lufthansa zur Verfügung stehen.

Ich bin ein klassischer Onliner und über diesen „Fortschritt“ trotzdem nicht erfreut. Warum? Ich habe die Ruhe im Flieger immer genossen und empfand es als angenehm, dort völlig zu entschleunigen. Damit wird es zukünftig vorüber sein, wenn sämtliche Geschäftsleute unterwegs mit ihren Blackberrys fuchteln und in ein SkypeHeadset brüllen werden. Ich bin wirklich gespannt, wie die Rückkehr dieser Technologie in der heutigen Zeit die Kabinenatmosphäre verändern wird.

Ich ahne fürchterliches.

P.S. Die Herren von BasicThinking werden vom ersten Flug LIVE berichten.

Applikationsdaten über mehrere MACs synchronisieren

Sonntag, 28. November 2010

Wie geschrieben versuche ich aktuell meine Arbeit mit 2 Rechnern sinnvoll unter einen Hut zu bringen. Vor ein paar Tagen schrieb ich über die Synchronisation von Massendaten über rsync. Heute möchte ich eine weitere Alternative vorstellen: Das syncen über die cloud.

Ein Beispiel: ich bin großer Fan der Delicious Library. Hierüber verwalten wir unseren Bestand an Büchern, Filmen und sonstigen Gegenständen. Von Haus aus legt die Library ihre gespeicherten Daten irgendwo im Filesystem auf dem lokalen Rechner ab. Das hilft mir aktuell recht wenig, so musste also eine andere Lösung her. Die Dropbox erledigt hier die Arbeit für mich. Der Dienst bietet mir Speicherplatz im Netz. Und das nahezu perfekt in meine Desktopumgebung integriert. Dropbox stellt auf meinen Rechner einen gemeinsem Ordner zur Verfügung unf kümmert sich um die Synchronisation dieser Daten.

Die Idee ist simpel: wir bringen unsere Applikation dazu, ihre Nutzdaten in diesem Ordner abzulegen. Und das geht so.

Im Dropbox ordner legen wir einen Ornder ’sync‘ an.

Den Ordner „/Users/cruiser/Library/Application Support/Delicious Library 2“ (samt Inhalt) kopieren wir in diesen neu angelegten Ordner.

Im Terminal wechseln wir in das folgenden Verzeichnis:

/Users/cruiser/Library/Application\ Support/

Dort schieben wir das ursprüngliche Delicious Verzeichnis bei Seite:

$ mv Delicious\ Library\ 2 Delicious\ Library\ 2_ORIG

Abschließend ziehen wir einen Link auf das Verzeichnis in der dropbox.

$ ln -s /Users/cruiser/Dropbox/sync/Delicious\ Library\ 2/

Diese Schritte wiederholen wir auf allen anderen Macs, die die Delicious Library verwenden sollen.

Dieses Vorgehen lässt sich auf unzählige Applikationen auf dem Mac und unter Linux anwenden.

Und wer noch keine Dropbox besitzt, kann sich hier kostenlos 2,25GB sichern.

Synct ihr auch Applikationsdaten auf diese Weise? Welche?

Aperture Library über mehrere MACs synchronisieren

Mittwoch, 24. November 2010

Seit dem MacBook Air fahre ich eine 2 Rechnerstrategie, gegen die ich mich im Prinzip immer gewehrt habe. Jetzt sind also 2 Macs im Haus, die gewisse Daten austauschen sollen.

In einer kleinen Serie möchte ich ein paar meiner Methoden vorstellen. Heute: Aperture/iPhoto Library von Hauptrechner auf mobiles Gerät syncen. Hierzu will man rsync verwenden, um nicht immer die häufig recht große Library zu übertragen.

Dies lässt sich in 2 ganzen simplen Kommandozeilen erledigen.

osascript -e 'mount volume "afp://quellmaschine/mountpoint"'

rsync -avzS --delete /Volumes/mountpoint/Pictures/Aperture\ Library.aplibrary ~/Pictures

Die erste Zeile mountet ein AFP Mountpoint nach /Volumes/mountpointname.
Zeile Nummer 2 startet einen rsync von der Quellmaschine auf den Zielhost (Rechner auf dem der Befehl abgesetzt wird) in das Pictures-Verzeichnis des aktuellen Users.

Die rsyncoptionen bedeuten folgendes:

  • -a: Archivoption -> behält Dateirechte bei, wandert rekursiv durch Verzeichnisse etc.
  • -v: zeigt, was rsync gerade tut
  • -z: überträgt die Dateien komprimiert
  • -S: optimiert das Handling für SparseBundles (Format der Aperture Library)
  • –delete: auf der Zielmaschine dürfen überflüssige Dateien auch gelöscht werden.

Diese Zeilen kann man nun je nach Geschmack in ein Shellscript oder Applescript gießen und dann entweder manuell oder über den Automator/crond ausführen (lassen).

Ich habe es nicht getestet, bin mir aber sicher, dass dieses Vorgehen auch mit iPhoto funktioniert.

Ich habe ein Foto gemacht

Samstag, 20. November 2010

bezugnehmend auf das und das.

Google StreetView in Stuttgart

Donnerstag, 18. November 2010

Heute hat Google seinen StreetView Dienst in 20 deutschen Städten an den Start gebracht. Stuttgart gehört auch dazu.

Ich möchte mich auf diesem Weg bei meinen netten Nachbarn bedanken … endlich hat mal jemand mitgedacht … nicht!

P.S. Die Nachbarn von Isotopp scheinen nicht so nett zu sein.

Miniaturwunderland in Hamburg

Mittwoch, 17. November 2010

Am vergangenen Wochenende nutzte ich meinen Barcampbesuch in Hamburg auch zu einem Abstecher ins Miniaturwunderland. Wir zogen am Sonntagmittag bei Regenwetter in Richtung Speicherstadt. Man sollte tunlichst im Vorfeld Tickets reservieren um lange Wartezeiten zu vermeiden.

Ja, und was gibt es dort überhaupt zu sehen? Kurz gesagt: eine gigantische Modelleisenbahnanlage. Inzwischen wurden auf 3 Etagen des Gebäudes rund 12 km Gleis verlegt und durch die 7 Abschnitte (Österreich, Knuffingen, Harz, Hamburg, Amerika, Skandinavien und die Schweiz) rauschen rund 900 Züge mit 11.000 Wagons und 600 Autos. Die Detailtiefe ist atemberaubend. 250.000 Figuren zieren die aufwändig gestalteten Landschaftszüge. Man könnte stundenlang in einer Sektion verbringen und entdeckt immer wieder etwas Neues. Es gibt unzählige Knöpfe, mit denen der Zuschauer Kräne, eine Seilbahn, das Kino oder sogar eine Sprengung auslösen kann.

Mehrmals pro Stunde versinkt das Wunderland langsam in der Nacht. Von Dämmerung über die blaue Stunde bis hin zur tiefen Dunkelheit werden sämtliche Lichtstimmungen beeindruckend realistisch wiedergegeben.

Ja, ich bin begeistert und ein Besuch ist für alle Alterklasssen absolut lohnenswert und mit 10 € fair. Beim nächsten Hamburgbesuch muss ich wieder hin.

Ein paar mittelklassige iPhone Fotos gibts hier unten.

Travelmanagement mit Onlinetools

Sonntag, 14. November 2010

Das war der Titel der Session, die ich am 13.11. auf dem Barcamp in Hamburg gehalten habe. Hier möchte ich kurz die Ergebnisse zusammenfassen.

Prinzipiell ging es um Tools, mit den ich mir die (Flug)-Reisen so angenehm wie möglich gestalte. Das beginnt bereits bei der Digitalisierung und Konsolidierung meiner Buchungsunterlagen. Weiterhin brauche ich ein Tool, welches Änderungen und Unregelmäßigkeiten auf meinen einzelnen Strecken überwacht und mir meldet. Schließlich habe ich auch noch gezeigt, wie ich bei 90% meiner Flüge exakt auf dem Platz sitze, den ich mir im Vorfeld ausgeguckt habe.

Für die Konsolidierung meiner Buchungen und das Monitoring meiner Flüge nutze ich TripIt in der ProVersion bereits seit einigen Jahren. Der Dienst entwickelt sich ständig weiter und bietet alles, was ich brauche. Vor allen Dingen eine schicke und brauchbare iPhone App. In den USA ist TripIt in aller Munde und viele große Buchungsagenturen arbeiten eng mit dem Dienst zusammen. Es gibt leider noch keine deutsche Lokalisierung und die Daten werden ausschließlich auf US-Servern gehostet. Letzteres könnte den ein oder anderen stören. Hier ein kurzer Film zum Dienst:

Als Alternativen zu TripIt hat Florian Kayak und Travelload in Spiel gebracht (vielen dank dafür). Die Dienste sehen beide wirklich vielversprechend aus, wobei Travelload (als Dienst aus Deutschland) leider nicht mehr weiterentwickelt wird (zumindest ist auf der Website seit 2009 kein Fortschritt zu erkennen). Kayak scheint durchaus eine Alternative zu sein und ist dazu auch noch kostenlos.

Um während des Fluges so gut wie möglich zu sitzen, nutze ich im Vorfeld SeatGuru und SeatExpert. Hiermit kann ich schnell erkennen, wo man in der jeweiligen Maschine sitzen möchte und wo nicht. Jetzt kommt ExpertFlyer ins Spiel. Dieser Dienst bietet mir tiefe Einsicht in Flugpläne, Tarife, Verfügbarkeiten und eben auch Sitzpläne. So kann ich in Echtzeit sehen, welche Sitze auf einem Flug tatsächlich schon vergeben oder nur von der Airline blockiert sind. ExpertFlyer lässt mich dann einen „Watchdog“ auf meine gewünschten Sitze legen. Sobald die Plätze verfügbar werden, bekomme ich eine eMail und kann über die WebSite der Airline zuschlagen. Das funktioniert fast immer und damit sitze ich tasächlich zu 90% auf den von mir im Vorfeld ausgesuchten Plätzen.

Um dann im Ausland auch noch mit dem Handy möglichst günstig online zu sein, hat Florian auch noch diese äußert nützliche Website genannt.

Bitte ergänzt Punkte, die ich vergessen habe.

Danke nochmal an alle Teilnehmer für die konstruktive Session. Hat mir Spaß gemacht!

Schicke Wallpaper im MBA 11 Format

Dienstag, 09. November 2010

Mikee (ein Photograph aus San Diego) hat eine Reihe cooler Wallpaper in MacBookAir 11.6 kompatibler Auflösung (1366×768) bereitgestellt.

Enjoy.







MacBook Air 11 – the big picture (updated)

Samstag, 06. November 2010

Nach 4 Tagen recht intensiver Verwendung würde ich gerne ein erstes Fazit zu meinem neuen Kleinen abgeben. Hier nochmal kurz die Eckdaten:

Design/Verarbeitung

Ich denke hier hat sich jeder bereits ein Bild gemacht und alle sind sich einig: in Sachen Anmutung, Wertigkeit und Design gibt es auf dem Notebookmarkt aktuell nichts vergleichbares. Durch die Unibody Konstruktion aus Alu wirkt das Teil filigran und doch äußerst robust. Das Gewicht passt zum Rest. Wäre es leichter, würde es billig wirken. Wäre es schwerer, würde man eine gewisse Unhandlichkeit unterstellen. Die Verarbeitung ist tadellos. Es klappert und scheppert an keiner Stelle.

Abmessungen

Das MacBook Air in der 11 Zoll Variante ist der ideale Begleiter für unterwegs oder die Kommunikationsmaschine für die Couchgegend. Es verschwindet ruckzuck in jeder Tasche und versteckt sich auch gerne mal zwischen 2 Blatt Papier. es ist nur wenig größer als das iPad und nicht wirklich dicker. Das 11 Zoll Display hat eine angenehme Größe und bietet dank seiner ordentlichen Auflösung von 1366 x 768 ordentlich Platz auf dem Desktop. Dazu später mehr.

Tastatur

Das Gerät kommt mit einer nahezu vollwertigen Tastatur daher. Es gibt nur geringe Abstriche: die oberste Tastenreihe (die F-Tasten) sind schon sehr schmal, woran man sich erstmal gewöhnen muss. Selbiges gilt für die Cursortasten unten rechts. Auch die Entertaste ist etwas schmaler als normal. Die meißtgenutzten Tasen (die mit den Buchstaben und Zahlen drauf) sind jedoch in voller Ausprägung und einem normalen Abstand zueinander vorhanden. Die Tasten sind recht flach, was für mich anfangs etwas ungewohnt war … inzwischen empfinde ich das aber als sehr angenehm. Die viel diskutierte Hintergrundbeleuchtung fehlt dem Air. Ich kam bis heute nie in den Genuss einer solchen, insofern fehlt mir nichts. Auch in voller Dunkelheit strahlt das Display soweit auf die Tasten ein, dass man auch ohne Zusatzlicht einwandfrei tippen kann. Und prinzipiell weiß ja jeder wo die Tasten liegen, oder?

Display

Wie bereits erwähnt, ist das relativ kompakte Display mit seinen 1388 x 768 Pixeln sehr geräumig und gestochen scharf. Ich hatte in den letzten Tagen nie das Gefühl, dass der Schirm mehr Größe gebrauchen könnte. Vor dem Display ist keine Glasscheibe verbaut, was den Glareeffekt (Spiegelung des Displays) absolut in Grenzen hält. Selbst ich, als Verfechter der Mattscheiben, kann hiermit absolut leben. Auch bei direkter Sonneneinstrahlung lässt es sich noch ordentlich arbeiten. Die LED Hintergrundbeleuchtung lässt sich schön dosieren und leuchtet das Display gleichmäßig aus.

Ausstattung – was braucht man wirklich

Wie beschrieben habe ich mich für die vollausgebaute Variante entschieden. Ich persönlich kann jedem empfehlen nicht die 90,- € für das RAM Upgrade auf 4GB zu sparen. Da könnte man sich in ein paar Moaten/Jahren ärgern, denn ein nachträgliches Aufrüsten ist nicht möglich. Wieviel Platz man zum Speichern von Daten benötigt muss jeder für sich selbst entscheiden. Die 64 GB reichen für den Alltag völlig aus. Wer unterwegs mit Fotos und Videos jonglieren möchte, sollte über die 128 GB nachdenken. Ob es nun der 1,4 oder 1,6 GHz Prozessor sein muss? Keine Ahnung … hier hätte auch ich sicherlich Abstriche machen können. Der bei mir verbaute 1,6er hat mich bis heute auch beim Video konvertieren absolut überzeugt. Allerdings habe ich auch keinen direkten Vergleich zu einem i5 in einem MacBook Pro.

Leistung

Arbeiten am MacBook Air macht ordentlich Laune, denn Wartezeiten gehören der Vergangenheit an. Hierzu trägt sicherlich vor allem die SolidStateDisk bei. Nicht nur, dass ein Boot von 0 bis Loginscreen nur 12 Sekunden in Anspruch nimmt, werden auch sonstige Aktionen sofort ausgeführt. Das Öffnen, Wechseln und Schließen von Applikationen passiert „on the click“. GE-NI-AL!!!

Auch die Arbeit in rechenintensiven Programmen (iMovie oder Aperture) geht völlig schmerzfrei von statten. Eigentliche „Rechenaufgaben“ (z.B. das Konvertieren von Fotos und Filmen) werden in annehmbarer Zeit abgefrühstückt. Wer solche Dinge den ganzen Tag treibt, sollte sich jedoch einen Rechner mit deutlich mehr Bums zulegen.

InstantOn

Ehrlich gesagt bin ich von dem so hoch gelobten „Instant On“ etwas enttäuscht. Ich hätte schon erwartet, dass das Gerät SOFORT nach dem Aufklappen einsatzbereit ist. Ist es nicht … zumindest bei mir nicht. Es dauert ca. 1-2 Sekunden, bis ich aufgefordert werde mein Passwort einzugeben. Ob das nun an meinem verschlüsseltem HomeLaufwerk liegt, weiß ich nicht. Allzu störend finde ich es auch nicht … aber unter „Instant“ verstehe ich etwas Anderes.

Der Lüfter

Moment … welcher Lüfter? Hat das Ding etwa einen? Anscheinend ja. Laut iStatMenus dreht dieser fleißig 2000 mal in der Minute seine Runde. Hören tut man das Teil nur mit dem Ohr am Gehäuse ganz leise säuseln. Auch beim Komprimieren eines Videos stieg die Prozessortemperatur auf 73°C und der Lüfter blieb bei konstant niedrigen 2000 rpm und völlig unhörbar.

Trackpad

Apple ist bekannt für seine Expertise in Sachen MultiTouch. Auch das MacBook Air hat ein verhältnismäßig großes Glastrackpad. Anfangs war ich skeptisch. Brauch man dieses Gefuchtel und Getanze auf dem Glas wirklich? Nach 4 Tagen kann ich sagen: wie konnte ich jemals ohne: Scrollen, vergößern, vor/zurück, drag&drop, drehen … Dinge, die einem tatsächlich das völlig alltägliche Surfvergnügen versüßen. Ich wollte es anfangs nicht glauben und wurde eines Besseren belehrt.

Anschlüsse

Das Gerät ist mit 2 USB 2.0 Anschlüssen, einem Displayport, dem Kopfhörerausgang und einem MagSafe Anschluss ausgetstattet. Aus heutiger Sicht reicht das völlig aus. Frech finde ich wie gehabt die absolut unverhältnismäßig teuren Adapterpreise bei Appl€. Aber wenigstens einen Displayport -> VGA werde ich mir wohl zulegen, falls man mal an einen Beamer will.

iSight

Upps … die heißt ja nun FaceTime Kamera, erfüllt aber immernoch den selben Zweck -> Mein schönes Gesicht ins Internet zu projizieren. Das macht das Teil ganz wunderbar.

Lautsprecher

Apple musste den schlechten MonoSound aus dem alten MacBook Air überarbeiten. Das ist ihnen im aktuellen Modell absolut gelungen. Das neue Stereo System sitzt unsichtbar unter der Tastatur und liefert für die kompakten Ausmaße einen vernünftigen Sound.

DVDLaufwerk

Gibts nicht. Aber die Installation von Scheibe geht (wenn denn überhaupt noch notwendig) dank DriveSharing mit Mac oder Windowskisten völlig schmerzfrei.

Netzwerkkommunikation

Das Air ist von Hause aus nicht mit einer Ethernet-Schnittstelle ausgestattet. Daten müssen mit anderen Rechnern im Netzwerk also über die Luftschnittstelle ausgetauscht werden. Ich habe zu Hause eine FritzBox, die mir 54MBit/s WLAN spendiert. In der Praxis kommen hiermit Transferraten von ca. 2,5 MB/s zu stande. Für Kleinigkeiten reicht das sicher, aber der Transfer meiner x Gig an Mucke und Bildern macht so absolut keinen Spaß. Dankenswerterweise handelt es sich hierbei um einen einmaligen Vorgang. Wer solche Stunts jedoch öfters plant, sollte entweder sicherstellen, dass sein WLAN Router 802.11n spricht, denn damit sind realistische 120 MBits/s drin. Eine weitere Option ist die Anschaffung eines USB -> Ethernet (10/100) Adapter von Appl€.

Akkulaufzeit

Die von Apple angegebenen 5 Stunden sind im normalen Surf-, Mail-, Youtube-Leben absolut realistisch. Ich fahre das Display jedoch zu Hause auch auf ca. einem drittel der Hintergundbeleuchtungsleistung. Aus meiner Sicht reicht das völlig. So komme ich bei unauffälliger Verwendung auf gute 5 Stunden. Hier und da liest man Berichte über Akkusaugende Flash Webseiten. Das kann ich bestätigen und es handelt sich hierbei um kein Problem des MacBook Airs. Selbiges Phänomen kann man auch auf anderen mobilen Geräten beobachten. Flash ist ein Akkukiller. Aus diesem Grund verwende ich schon seit einiger Zeit die Safariextension „Click to Flash„.

Ein wirklicher Test der Akkuleistung wird sicherlich das BarCamp in Hamburg am kommenden Wochenende. Ich werde das genau beobachten und dann nochmal berichten.

Fazit

Das MacBook Air in der Variante „klein“ ist ein absoluter Leckerschmecker. Das Teil ist nicht nur unheimlich handlich, schnell und die ideale Couchsurfmaschine, sondern auch noch extrem sexy. Das Gerät überzeugt mich in allen Belangen. Lediglich folgende Kleinigkeiten gebe ich zu bedenken:

  • große Netzwerktransaktionen tun weh
  • InstantOn heißt „warte kurz – nur ganz kurz“
  • die Adapterpreise sind appl€typisch unverschämt

Kann das Gerät nun ein iPad ersetzen? Keine Ahnung, ich hatte nie eins. Brauche aber seit dem MacBook Air noch weniger eins als vorher. Ich habe hier ein MacBook mit vollwertiger Tastatur, hochauflösendem Display und – vor allem – einem echten Betriebssystem.

Fragen?

Habt Ihr weitere Fragen? Diese könnt ihr gerne über die Kommentare einkippen.

Auf die Hürden der „2 Rechnerarchitektur“ gehe ich später ein.

Unboxing

Last but not least gibt es ein kurzes Unboxingfilmchen. 😉

P.S. Jörg hat das 13 Zoll Modell unter die Lupe genommen.
P.S.S. Garvin hat als Umsteiger seine Erfahrungen mit dem Air hier beschrieben.
P.S.S.S Auch Gizmodo liebt das kleine Wunder.

UPDATE

Um ein Haar hätte ich ein weiteres Highlight vergessen:

Lautsprecher

Apple musste den schlechten MonoSound aus dem alten MacBook Air überarbeiten. Das ist ihnen im aktuellen Modell absolut gelungen. Das neue Stereo System sitzt unsichtbar unter der Tastatur und liefert für die kompakten Ausmaße einen vernünftigen Sound.

Skype 5.0 beta for MAC

Donnerstag, 04. November 2010

Es wurde auch Zeit: Skype hat eine Betaversion des neuen Clients für Mac veröffentlicht. Ab sofort kommen auch OSX User in den Genuss von Video Gruppenchats. Weiterhin gibt es nun eine optionale Integration des OSX Adressbuchs.

An das Userinterface muss man sich wie nach jedem Skypeupdate erstmal gewöhnen. Das mit der Videokonferenz ist aber genial!

Das neue Skype gibts hier.