Archiv für Januar 2012

Visualisierung der Flughistorie

Mittwoch, 25. Januar 2012

Heute habe ich einen spannenden Beitrag im TripIt Blog gelesen. Hier beschreibt Cemre Göngür unterschiedliche Wege eine persönliche Reisehistorie zu visualisieren. Die relativ schnöden Streckenkarten, wie Sie beispielsweise meine.flugstatistik.de produziert, sind mäßig spannend.

Einen alternativen Ansatz hat Cemre im Rahmen seiner Abschlussarbeit entwickelt und zieht dazu die historischen Daten von TripIt Usern heran um Treemaps zu basteln. Folgende Informationen werden aufbereitet:

* Flüge je Airline
* Starts je Airport
* Zeit und Kilometer je Strecke

Mein Favorit: wieviel Airtime hat man bis dato auf welchen Strecken verballert.

[Update] KINDSilence

Mittwoch, 25. Januar 2012

Kind hat meinen Verbesserungsvorschlag ernst genommen und kurzerhand ein Lederetui in die Post gekippt.

Nicht wirklich stylish aber absolut zweckmäßig und so kompakt, dass es sogar in meinen ständigen Reisebegleiter passt. Mein Dank geht nach Großburgwedel!

Stille nach Maß

Freitag, 20. Januar 2012

Bereits Anfang 2011 hat Julian mir den Floh auf irgendeinem Barcamp ins Ohr gesetzt: Ohrstöpsel nach Maß. Ich habe schon immer Probleme mit der Verwendung von Ohropax oder ähnlichen Produkten. Besonders beim Schlafen im Flieger drücken die Dinger oder fallen raus. Da musste nun einen Lösung her. Die Antwort: Heikes Weihnachtsgeschenk. Die Firma Kind (bekannt für Hörgeräte und Hörschutz) bietet mit dem Produkt KINDSilence den Gegenstand der Wahl an.

Ablauf

Filialen der Firma KIND gibt es wie Sand man Meer. In einer solchen muss man vorstellig werden. Hier wird nach einer kurzen Beratung ein Abdruck des Innenohrs angefertigt.

Das fühlt sich recht lustig an, ist aber total schmerzfrei. Im Anschluss kann man sich für eine Farbe oder Farbmischung entscheiden. Man sollte die Mitarbeiter darum bitten, die Stöpsel so flach wie möglich anzufertigen um einen maximalen Tragekomfort beim Schlafen zu erreichen.

Im Idealfall rappelt nach ca. 10 Tagen das Telefon und die Stöpsel warten auf Abholung.

Das Ergebnis

Ich bin schon jetzt überzeugt. Die Teilchen sitzen perfekt im Ohr und bereits nach wenigen Augenblicken blendet man den Fremdkörper im Ohr völlig aus. Die Dämpfung ist angenehm und durch die geringe Masse und den fehlenden Druck, muss man sich nicht selber beim Atmen zuhören.

Einzig bei der Verpackung hätte ich mehr erwartet. Hier gibt es eine völlig unhandliche, wasserdichte Transportröhre dazu. Die kennt ihr sicherlich noch von früher: in so einem Ding (zum umhängen) hat man seine 5 Mark mit ins Schwimmbad genommen. Da muss ich mir noch eine Alternative überlegen.

Der Preis

Der Spaß kostet stolze 100 Euro, die jedoch aus meiner Sicht für ein hochwertiges und haltbares Produkt gut angelegt sind.

Smoken ohne Smokerbox im Gasgrill

Sonntag, 15. Januar 2012

Unser Outdoorchef Gasgrill hat kein spezielles Fach für eine Smokerbox. In einem solchen Fach werden in der Regel gewässerte Holzchips erhitzt um ein rauchiges Aroma im Fleisch zu erhalten.

Keine Box, was nun?

Man kann hier recht einfach improvisieren und benötigt lediglich etwas Alufolie und möglist feine Holzchips, z.B. diese hier. Der Rest ist dann recht einfach.

Chips wie gewohnt in Wasser einweichen

Die feuchten Chips auf etwas Alufolie verteilen

Das Ganze zu einem Bonbon verarbeiten ...

... und mit einer Gabel durchlöchern

Im Anschluss zwischen den Aromablechen positionieren

Nach ca. 15 Minuten fangen die Holzspäne an zu rauchen. Nun das Fleisch nach belieben grillen.

Viel Spaß!

CMT 2012 – Urlaubskinoprogramm online

Mittwoch, 11. Januar 2012

Am kommenden Wochenende ist es wieder soweit: die Urlaubsmesse CMT eröffnet in der Stuttgarter Messe bis zum 22.1. ihre Pforten.

Neben zahlreichen, wirklich guten, Infoständen von Reiseveranstaltern und Tourismusverbänden gibt es das Urlaubskino. Auch hier präsentieren meist Reiseveranstalter Urlaubsziele in Ton und Bild. Viele der Vorträge sind wirklich hochwertig und machen noch mehr Lust auf Reisen. Das Programm reicht von „Wandern im Schwarzwald“ bis hin zu „Mit dem Fahrrad durch Kanada“.

Eine vollständige Programmübersicht gibt es hier. Die Tageskarte kostet (wie im letzten Jahr) 12,- €.

Mein Senf zum Koblenzer Pils

Sonntag, 08. Januar 2012

Das jährliche Vater-Sohn Special Weihnachtsgeschenk war in diesem Jahr ein Kasten Koblenzer.

Seit Anfang Dezember wird am Königsbach dieses Bier gebraut und vetrieben. Der Hintergrund ist nicht ganz einfach: die Marke Königsbacher wurde nach Bitburg verkauft und in Koblenz haben Investoren die Koblenzer Brauerei gekauft und das neue Bier aufgelegt. Kurz gesagt: das Bier ist eine Katastrophe. Bereits das Königsbacher war für das elend süße Aroma berüchtigt und ist ein absoluter Garant für Kopfschmerzen. Das Koblenzer Pils tut es ihm gleich: ekelhaft süß und bereits nach anderthalb Stubbis muss die erste Aspirin parat liegen. Vom Sodbrennen ganz zu schweigen.

Schade, dass die Herrschaften Heckmann/Schulte-Wissermann nicht mehr daraus gemacht haben. Mein Geld geht auf jeden Fall nicht an den Königsbach.

Neues Zahnreinigungsequipment

Sonntag, 08. Januar 2012

Bereits vor einige Jahren haben wir eine Sonicare Schallzahnbürste angeschafft und sind absolut überzeugt.

Seit einiger Zeit bietet Philips auch einen Hochdruckreiniger für die Zahnzwischenräume an: Sonicare AirFloss. Das Christkind war so freundlich und hat das Gerät unter den Baum gelegt. Inzwischen habe ich das Teil einige Tage in Gebrauch und bin auch hiervon überzeugt. Die Funktion ist schwierig zu beschreiben, da AirFloss recht wenig mit einer klassischen Munddusche gemein hat. Das Gerät schießt im Kärcherstyle in kurzen Stößen ein Luft-Wasser Gemisch durch die Zahnzwischenräume und entfernt zuverlässig all das, was dort nicht hingehört. „brrrrr pfffffft!“ So ungefähr.

Philips behauptet, dass man dadurch die Zahnseide ersetzen kann. Ob das wirklich so ist, kann ich als Laie nicht beurteilen, aber das Reinigungsergebnis ist beeindruckend.

Merian Australien

Mittwoch, 04. Januar 2012

In diesem Monat ist seit 7 Jahren mal wieder eine Merian Australien erschienen. Ich lese die Hefte sehr gerne, da die Texte gehaltvoll und die Fotos meistens großartig sind.

Die Artikel gehen über das normal Blabla, wie man es aus mittelklassigen Reisezeitschriften kennt, hinaus. Den Sydney Artikel hat zum Beispiel die wunderbare Julica Jungehülsing verfasst, die mit dem Buch „Ein Jahr in Australien“ Heike und mich bereits vor unserer ersten Reise nach Down Under begeistert hat. Sie lebt bereits seit einigen Jahren in Bondi und berichtet in ihrem Blog vom alltäglichen Leben in der schönsten Stadt der Welt.

Um es kurz zu machen: für alle Oz Fans ist das Heft ein muss!

Löschen von Songs auf dem iPhone wenn iTunes Match verwendet wird

Dienstag, 03. Januar 2012

Zum gestrigen Beitrag bezüglich iTunes Match gab es in den Kommentaren noch eine Anmerkung, die sich um das Löschen von Songs auf dem iPhone/iPad dreht. Hierbei geht es darum, wie man lokal vorgehaltene Titel/Alben/Playlisten wieder von dem Gerät verbannt. Die Titel werden nicht aus der Cloud entfernt, sondern es wird lediglich Speicherplatz auf dem Gerät freigegeben.

Dies habe ich kurz in ein Filmchen gegossen.

Danke an JP für den Input.

P.S. Ich gebe zu, der Bildausschnitt ist etwas groß … im FullScreen sieht’s gut aus! 😉

iTunes in der Cloud – ein erstes Fazit

Montag, 02. Januar 2012

Seit ein paar Wochen ist iTunes Match endlich auch in Deutschland verfügbar.

Funktion

Die Sache funktioniert folgendermaßen: iTunes analysiert die Mediathek und entscheidet, welche Titel bereits im iTunes Store vorhanden sind. Alle anderen Titel werden einmalig hochgeladen, was je nach Anzahl der Songs und Bandbreite der Internetleitung einige Tage in Anspruch nehmen kann. Sobald dieser Prozess abgeschlossen ist, steht die gesamte Library auf bis zu 5 Geräten zur Verfügung und zwar vollständig. Einzige Einschränkung: ein Rechner muss die Mastermediathek beherbergen. Nur hier können beispielsweise MP3s importiert werden, die dann wieder über obigen Mechanismus analysiert und im Zweifel in die iCloud geladen werden.

Das Ganze hat einen weiteren Vorteil: vor zehn Jahren erstelle MP3s in mangelhafter Qualität, die iTunes Match im iTunesStore wiederfindet, können kostenfrei in qualitativ hochwertige AACs umgewandelt und beliebig oft auf den angemeldeten Geräten heruntergeladen werden. Wie das geht, beschreibt Erik.

Gekaufte Artikel stehen sofort auf allen Geräten zur Verfügung.

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