Archiv für Februar 2012

Das Travel Setup von Silvio Rebmann

Freitag, 24. Februar 2012

Wer bist du?

Ich bin Silvio Rebmann, gehe straff auf das 31. Lebensjahr zu und lebe seit fast 12 Jahren im Berliner Friedrichshain. Nachdem ich meine Kindheit und Jugend im Herzen der Chemieregion Bitterfeld-Wolfen verbracht habe und zu der Zeit fest davon überzeugt war, dass die Bahn das einzige Verkehrsmittel mit Existenzberechtigung ist, muss ich nach aktuell rund 1100 Flugstunden und dabei circa 750 000 Kilometern zurückgelegter Wegstrecke, einer in die Schweiz ausgewanderten Mutter und einer unerwarteten Berufswahl feststellen, dass ich damit falsch lag!

Was tust du und warum reist du?

Vornehmlich reisen! Im unwahrscheinlichen Fall, dass ich einmal nicht reise, sorge ich dafür, dass andere Menschen dies möglichst angenehm, preisgünstig, stressfrei, aufregend oder exklusiv tun. Als Geschäftsführer des Reisebüro Cube Travel und des Reiseveranstalters USA.TRAVEL beschäftige ich mich sowohl mit den Bedürfnisse unserer Business Reisenden aus allerlei Branchen, als auch der Privatkunden welche New York, die USA oder eine andere Destination dieses Globus besuchen möchten.
Meistens reise ich um für unsere Kunden neue Destination, Produkte und Hotels in Augenschein zu nehmen, oder auf weltweiten Messen die neuesten Reisetrends aufzuspüren. Im Tourismus gilt mehr als anderswo, man kann nur wirklich gut etwas verkaufen was man selbst kennt. In diesem Sinne bin ich etwa 120 Tage im Jahr im „Auftrag“ unsere Kunden zu Land, zu Wasser und in der Luft unterwegs.

Wie ist dein Travel Setup?

Transportmittel

Getreu dem Motto der guten alten Lufthansa muss ich heute feststellen: „There is no better way than fly“! Glücklicherweise lebe ich in einer Stadt mit vernünftigen Anschlüssen an die Welt und profitiere damit von kurzen Wegen zum Flughafen. Obgleich weder der Flughafen Tegel noch Schönefeld den aktuelle Anforderungen an einen internationalen Verkehrsflughafen entsprechen habe ich es doch geschafft mich mit den Gegebenheiten zu arrangieren und schaffe es vielfach zu meiner eigenen Verwunderung, absolut relaxed auf einen jeden Flug zu gehen!
Aufgrund vieler unterschiedlicher Konstellationen bin ich in der angenehmen Situation üblicherweise Business- oder FirstClass fliegen zu können und im unwahrscheinlichen Fall, dass die jeweilige Airline nur Economy Class Service anbietet auch dabei zumeist recht angenehm auf vorab reservierten Sitzplätzen mit dem ein- oder anderen Privileg zu reisen.
Meiner Flugstatistik nach reise ich offensichtlich am häufigsten mit Lufthansa, Air Berlin und British Airways, obgleich ich versuche möglichst häufig neue Airlines und Produkte zu testen. Mein aktuelles Lieblingsprodukt ist die Qantas First Class welche ich kürzlich auf 4 Flügen intensiv in Augenschein nehmen durfte.

Sollte es doch einmal so sein, dass fliegen aus welchem Grunde auch immer nicht möglich ist, dann Reise ich üblicherweise 1. Klasse mit der Deutschen Bahn und nutze dabei gern Züge welche mit dem Wagenpark des ehemaligen Metropolitan (Zugnummern 1101, 1196, 1107 und 1194 zwischen Berlin und Leipzig bzw. zwischen Leipzig und Hamburg) gefahren werden oder den CityNightLine im Schlafwagen mit DU/WC, vornehmlich auf der Strecke von Zürich HB nach Berlin.

Vielflieger- / Hotel- / Bahnstatus

Wenn wir alle einmal ehrlich sind, ist die Jagd nach einem Status ja offensichtlich das Einzige was uns am Leben erhält. Trotz intensivster Bemühungen ist die Liste der Statusse eher überschaubar und beschränkt sich auf einen Qantas Platinum und damit einen Oneworld Emerald sowie einen Hyatt Gold Passport Diamond Status. Leider hindert mich mein Bestreben nach einem möglichst diversifizierten persönlichen Eindruck von unterschiedlichen Airlines und Hotelketten daran, weitere werthaltige Statusprivilegien zu „erreisen“.

Lieblingsbahnhof / -flughafen

Einen Lieblingsbahnhof kann ich eher nicht nennen, obgleich mir trotz vieler anfänglicher Vorbehalte der Berliner Hauptbahnhof irgendwie ans Herz gewachsen ist. Architektonisch ansprechend finde ich auch Frankfurt Airport Fernbahnhof, Lissabon Oriente, Barcelona Franca und Washington Union Station.
Was die Flughäfen angeht, würde ich mich dem internationalen Urteil anschließen und in Asien Singapore und in Europa München nennen. In Amerika kann ich wenig gute Flughäfen feststellen, da dort vieles vom jeweiligen Terminal abhängt. Fliegt man nach JFK zum Beispiel, ins Internationale Terminal T4 ist zumeist alles gut. Wohingegen das American Airlines T8 und das Delta T3 zumeist eine reine Katastrophe sind, gleiches gilt für Miami und Los Angeles. Ganz gruselig habe ich sowohl Chicago O´hare als auch Washington Dulles in Erinnerung.

Lieblingsairline

Was ist eine Lieblingsairline und kann es eine solche für einen Touristiker überhaupt geben?
Aus Sicht des Reisenden muss ich sagen, ich habe mich zuletzt bei Air Berlin und Lufthansa auf der Kurz- und Mittelstrecke recht wohl gefühlt und auf der Langstrecke bei Swiss, Qantas, BA und Continental Airlines. Leider ist Continental ab 03.03.2012 Geschichte und geht vollends in die neue United auf, was bedeutet, dass bei der Wahl der Flüge in Zukunft viel Fachwissen von Nöten sein wird, um zu erkennen welche Airline die Flüge tatsächlich durchführt.
Aus Sicht des Verkäufers würde ich sagen dass die Zusammenarbeit mit Lufthansa, Air France/KLM/Delta, Air Berlin, British Airways und Continental Airlines am besten funktioniert.
Die Airline meines Herzens ist dabei Intersky. Diese bezaubernde, kleine Airline mit Ihrem „Drehkreuz“ in Friedrichshafen am Bodensee ist in den letzten Jahren der Inbegriff von Familiär geführter Regional Airline für mich gewesen und hat die vielen Reisen zu meiner Mutter in die Schweiz angenehm und schnell gemacht. Nach dem Kauf der Airline durch die Intro Gmbh von Hans Rudolf Wöhrl steht zu befürchten, dass diese Airline wie bereits zuvor die DBA und die LTU früher oder später in die Air Berlin aufgehen werden und damit zu Konzernzubringern degradiert werden.

Lieblingsgepäckstück(e)

Mehr oder minder sind meine Gepäckstücke eine Hassliebe, denn seit Jahren bin ich mit meinem Rimowa Silver Integral Cabin Trolley unterwegs und stehe dabei regelmäßig vor der Frage, ob dieser groß genug oder ggf. zu schwer für meine Bedürfnisse ist. Nach reichlicher Überlegung habe ich mich nun mit ihm arrangiert und irgendwie ist er mir ans Herz gewachsen. Weiterhin reise ich seit circa einen Jahr mit einem Victorinox Seefeld 25“, den mir Lufthansa vor einem Jahr als Ersatz für ein beschädigtes Gepäckstück überlassen hat. Auch diese mittelfristige Beziehung ist eher durch immer wieder auftretende Spannungen und vielleicht auch nur durch viel zu überambitioniertes packen gekennzeichnet.

Was muss auf jeden Fall mit?

Ohne Laptop gehe ich nicht auf Reisen. Meine Wahl fiel dabei auf einen Dell Vostro der V Serie, mit nur 1,5 Kilogramm Gewicht. Weiterhin muss mein iPhone 4S immer dabei sein, bevorzugt auch noch meine Bose Quiet Comfort 3 Kopfhörer, sowie eine Geldscheinklammer mit Gravur. Letztere spart im Ausland ein weiteres Portmonee und ist dabei auch noch praktisch. Last but not least sind 1-2 Universal Steckdosen Adapter sowie mein Montblanc Meisterstück nebst Ledernotizbuch immer dabei.

Tips&Tricks

Da ich vielfach rundreise, ist ständiges ein- und auspacken vollkommen normal für mich. Obgleich das meist nervt, ist unter Zuhilfenahme von Packsystemen aus dem Hause Eagle Creek bisher noch jede Reise mehr oder minder stressfrei verlaufen. Ich nutze konkret ein Pack-It Folder 18“ für knitterfreie Hemden und Anzüge, sowie ein Pack-It Cube zumeist für T-Shirts, Badehose und kurze Hosen, sowie ein Pack-It double Cube für Unterwäsche und Socken. Um eine stressfreie Abfertigung an der Sicherheitskontrolle zu gewährleisten, reise ich seit einiger Zeit nur noch mit Gürteln mit abnehmbarer Schnalle, so zum Beispiel erhältlich bei Gardeur, da dies das nervige komplette ablegen des Gürtels an der Personenkontrolle spart!

Deine nächste Reise?

Meine nächste oder aktuelle? Wenn es um die aktuelle geht, dann lässt sich berichten das ich diese Zeilen auf der Terrasse des, vor 7 Tagen (nach 10-monatiger Renovierung wieder neu eröffneten) Park Hyatt Sydney tippe. Während dieses Trips habe ich das Vergnügen mit dem „Meilenmillionär aus Leidenschaft“ Sven Hennig Melbourne, Sydney, Hongkong und Singapore zu bereisen. Nach Ostern geht es dann für 5 Tage zu einer Hochzeit nach Kapstadt, woraufhin ich umgehend nach Los Angeles weiter reise und im Anschluss eine Rundreise durch North Carolina machen werde. Vor der Rückreise nach Deutschland werde ich dann noch einen Abstecher nach New York machen
Weitere Reise in diesem Jahr werden mich vermutlich erneut nach Singapore und Australien, in die USA, nach England und Südafrika führen. Auch stehen für dieses Jahr die Chancen für eine Reise nach Kanada recht gut. In 2013 ist eine Reise nach Neuseeland recht wahrscheinlich und mit Sicherheit die eine oder andere Kreuzfahrt!

Das Travel Setup von Peter Tilly

Donnerstag, 23. Februar 2012

Wer bist Du?

Peter Tilly, Jahrgang 1966, geboren in Zürich und Wohnhaft in einem Vorort in eben diesem Zürich.

Warum reist Du?

Ist mein Beruf! Seit über 20 Jahren sitze ich im Cockpit von Swissair und Swiss Flugzeugen und jette um die Welt. Nach 15 Jahren Langstrecke, bin ich im Moment als Kapitän auf Kurzstreckenflugzeugen (A320-Familie) für Swiss International Airlines unterwegs.

Wie ist Dein Travel Setup?

Meistbenutztes Verkehrsmittel?

Beruflich das Flugzeug, privat alles andere als das Flugzeug. Ich fliege privat so gut wie nie. Obwohl ich mit meiner Partnerin jährlich in der besten Klasse einen fest gebuchten Flug abfliegen dürfte, bevorzugen wir Urlaub in den Bergen und lassen den Freiflugschein verfallen. Das entspannenste, inspirierenste und gemütlichste Verkehrsmittel ist und bleibt die Bahn.

Lieblingsflugplatz?

Soll ich jetzt Douala nennen? Die Sicherheitskontrolle ist dort für Piloten so angenehm wie nirgends. «Tu peux passer, c’est ton avion!», hörte ich an der Security am liebsten. Leider ist im ganzen Security-Wahn die Verhältnismässigkeit verloren gegangen. Mühsamste Flughäfen: London, Delhi, Mumbai, Paris und – Frankfurt!

Reisetipps vom Flugkapitän:

Tipp1 – Handgepäck:

Oft höre ich von Passagieren, dass sie das Gepäck lieber auf das Flugzeug nehmen, um etwas Zeit zu sparen. Dies stimmt in der Regel nicht. Das Boarding der Passagiere verlangsamt sich wegen der immer grösser werdenden Gepäckstücke dermassen, dass diese Weisheit in das Reich der Mythen gehört. Ausserdem risikiert der Passagier, dass ihm beim Boarding das Handgepäck abgenommen wird und im Flugzeugbauch verschwindet. Dies passiert nicht böswillig, sondern weil der Stauraum in der Kabine schlichtweg fehlt. Besonders ärgerlich kann dies für Passagiere mit Anschlussflug sein. Dieses abgenommene Gepäck kann nicht in jedem Fall «durchgechecked» werden, verbleibt also einsam auf dem Rollband des Umsteigeflughafens, während der Besitzer bereits im nächsten Flieger sitzt. Minimales Handgepäck garantiert maximalen Reisegenuss!

Tipp 2 – Schuhe ausziehen, aber bitte nicht zu früh:

Gerade auf Langstreckenflügen können Schuhe den Fuss unnötig einengen. Die abgegebenen Slipper oder Socken sind wesentlich angenehmer. In Anbetracht, dass der Start das heikelste Flugmanöver ist und bleibt, sollten die Schuhe erst in der Luft abgelegt werden. Falls es zu einem Startabbruch mit folgender Evakuation kommt, könnten die fehlenden Schuhe zum echten Problem werden. Barfuss über Scherben laufen ist nur etwas für Fakire.

Lieblingsgepäckstücke?

Rimowa! Grosse Erleichterung bringen die neueren Modelle mit TSA-Schloss. Die Transportation Security Administration TSA ist in Amerika für die Sicherheitskontrollen zuständig und röntg auch alle Gepäckstücke. Finden sie etwas Verdächtiges, muss der Koffer geöffnet werden. Dies kann dem Gepäckstück übel zusetzen, wenn der Beamte das Schloss nicht öffnen kann. Das TSA Schloss auf den Koffern ist ein Sesam-öffne-dich für alle TSA Crews.

Was immer mit muss!

Das iPad mit externer Tastatur. Es ist ein Wunderding, das den Computer ersetzt und erst noch ohne Probleme durch die Sicherheitskontrolle geht. Da es in vielen Hotels an einem leistungsfähigen WiFi mangelt (meist überlastet), habe ich stets ein Air Port Express im Gepäck, mit dem ich mir über das LAN ein privates WiFi basteln kann.

Mittel gegen Jetlag?

Ich könnte viel Geld damit verdienen, wenn ich hier ein Rezept hätte. Ich habe es mit vielem probiert, auch mit dem Melatonin. Letzteres ist und bleibt ein Medikament, das ich ungerne einsetze, und mir ehrlich gesagt auch nicht viel geholfen hat. Müdigkeit, Schlafmangel und Jetlag sind in unserem Beruf grosse Themen, die es zu beachten gibt.
Folgendes funktioniert ansprechend:

  • Jede Minute Schlaf zählt: Powernaps machen, Mittagsschlaf geniessen..
  • Sport (auch leichter Spaziergang) hilft. Wer schon mal um 5 Uhr in der Früh in New York im dunklen Central Park joggen war weiss, dass diese Erlebnisse zu den schönsten gehören, die man in dieser verrückten Metropole erleben kann.
  • Sparsam mit Alkohol.

Weisheiten eines Kapitäns:

Ein Flugzeug ist eine Bühne, auf der jeder die Hauptrolle spielt. Manchen gelingt das souverän, manche blamieren sich bis auf die Knochen. So ist das Leben, so läuft es auf der Welt. Als Kapitän habe ich die Ehre, in diesem Theaterstück Regie zu führen und das mache ich auch gerne. Ich transportiere pro Tag bis zu 700 Passagiere und bin immer wieder aufs Neue überrascht, wie unterschiedlich meine Gäste sind. Sie sind es, die meinen Beruf zu dem machen was er ist. Sie sind es, die mich jeden Tag aufs neue zum Schmunzeln und Nachdenken bringen. Regie zu führen in diesem Theater macht Spass, auch wenn ich ab und zu die Klappe laut zuschlagen muss…

Das Travel Setup von Nils Ullmann

Mittwoch, 22. Februar 2012

Wer bist du?

Mein Name ist Nils Ullmann (@moselblick) und ich bin gebürtiger Fast-Rheinländer der mit Umwegen über Mainz und Koblenz in Karlsruhe gelandet ist. Nach anfänglicher Skepsis dieser Stadt gegenüber kann ich mittlerweile nur davon schwärmen und jedem raten die Stadt einmal zu besuchen.

Was tust du und warum reist du?

Nachdem ich 4 Jahre lang das Rheinland und Nordrhein-Westfalen als Pre-Sales Engineer für Astaro (Hersteller einer UTM Lösung aus Karlsruhe) ungesicher gemacht habe, verspürte ich letztes Jahr den Drang ein wenig Erfahrung im Ausland zu sammeln und bin nun Mitglied des EMEA Teams. In dieser Funktion kümmere ich mich einerseits um die Aus- und Weiterbildung unserer Kunden und Geschäftspartner und andererseits um Projektunterstützung in größeren Netzwerken.

Wie ist dein Travel Setup?

Meistgenutztes/Bevorzugtes Transportmittel

War ich in der ersten Phase meines Jobs beruflich meist auf Deutschlands Autobahnen zu finden und dort vor allem ein Stammgast des Kölner Rings, so nutze ich heute doch meist den Flieger und dürfte mit meinen wöchentlichen Reisen in die Kategorie der Frequent Traveller fallen.
In der Regel beginnen meine Reisen mit einer Zugfahrt von Karlsruhe zum Flughafen Fernbahnhof in den ICEs der DB und seit ich hier die erste Klasse benutzen darf bin ich auch hochzufrieden. Meist pünktlich und sauber bringen mich diese Züge in sensationellen 60 Minuten zum Ziel.
Danach geht es überwiegend, wenn nicht gar ausschließlich mit den Fliegern der Lufthansa weiter, diese bieten zwar nicht den besten Service am Himmel, aber das Gesamtpaket aus Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Service und einem ausgedehnten Netz sind für mich immer noch unschlagbar.

Lieblingsbahnhof / -flughafen

Einen wirklichen Lieblingsbahnhof oder Flughafen habe ich eigentlich nicht, aber die Kombination Karlsruhe – ICE – Frankfurt Flughafen FernbahnhofAIRail Terminal finde ich super. Speziell den Check-in direkt im Fernbahnhof kann ich nur wärmsten empfehlen. An die Wege im Flughafen muss man sich natürlich erst gewöhnen, gerade wenn das Abflug Gate irgendwo am Ende von A oder in C liegt sollte man in seinen Schuhen schon gut laufen können. Aber wie gesagt, da ich keine Wahl habe… (ob sich das mit Stuttgart21 ändert?)
Neben dem bereitserwähnten AIRail Terminal kann ich Frankfurt dann noch die SEN Lounge im Terminal 1B empfehlen und die Tower Lounge in 1A. In beiden Lounges lässt sich gepflegt und entspannt aufs Flugzeug warten. Nur in der Zeit zwischen 7 und 9 Uhr am Morgen sucht man sich am Besten ein anderes Plätzchen.

Lieblingsgepäckstück(e)

So langsam fange ich an gutes Gepäck zu lieben. Fragte ich mich am Anfang noch warum ich viele hundert € für Koffer von Rimowa ausgeben soll, so liebe ich mittlerweile alles was mir die Last von meinen Schultern nimmt und sich vor Allem gut rollen läßt (und es gibt einen Unterschied zwischen rollen und rollen).
Ständig an meiner Seite zu finden ist ein Rimowa Bolero Business Trolley. Das gute Stück bietet mit 23l Fassungsvermögen auch Mal Platz für den One-Night Trip, dient aber ansonsten als Behausung meines technischen Equipments.
Handelt es sich um die üblichen 3 Übernachtungen so packe ich mein Zeugs in einen Rimowa Salsa Deluxe Multiwheel. Mit diesem Koffer lässt sich auch 2 bis 3 Wochen in Urlaub fliegen und durch sein geringes Gewicht kann ich ziemlich viel zuladen.
Wer schon des öfteren Mal eine IT Schulung bei einem fremden Unternehmen gehalten hat, weiß das man sich nicht unbedingt immer so auf deren Equipment verlassen kann, um nicht zu sagen, wer sich darauf verlässt ist oft auch verlassen, speziell wenn es sich dabei um Netzwerk Equipment handelt. Virtualisierung sei Dank muss ich nun kein ganzes Rack mit mir rumzerren, sondern kann mich auf dieses kleine 4U Roto Rolling Rack verlassen. Da passt dann ein 28-Port Gigabit Switch und ein kleiner aber kraftvoller Server rein und schon hat man sein eigenes Netzwerk Environment für bis zu 16 Personen im Gepäck und kann allen Widrigkeiten zum trotz ein gutes Training machen. Angenehmer Nebeneffekt und bei Anschaffung gar nicht bedacht, anstatt einen halben Tag den Raum vorzubereiten ist man auch gerne Mal in 5min fertig und kann so im Zweifel einen Tag später losfliegen.

TravelEssentials

  • iPad – mit der wichtigste Begleiter bei längeren Reisen – schnell mal einen Film vom heimischen NAS streamen war mittels VPN und GoodPlayer noch nie so leicht wie jetzt und das man das Gerät üblicherweise auch noch gleich an den Flatscreen im Hotel anschließen kann (mittels HDMI Adapter) ist natürlich sehr angenehm.
  • iPhone – ist vor allem im Flieger ein schöner Begleiter um bei sanfter Musik hinweg zu schlummern und beinhaltet üblicherweise auch sämtliche meine Reisedokumente in digitaler Form.
  • Bose QuietComfort 15 gehören seit dem ersten Probehören definitiv in den Trolley jedes Vielfliegers. Gerade im Zug oder im Flieger wirkt das Noise Canceling wahre Wunder und funktionieren bei mir besser als jeder Rotwein oder Schlaftablette um einzuschlafen
  • der SKROSS World Adapter Pro USB wurde eher zufällig und aus langeweile in mein Gepäck mit aufgenommen, aber mittlerweile möchte ich ihn nicht mehr missen. Einerseits finde ich nahezu überall Strom und durch den USB charger brauche ich absolut keine anderes Ladegerät mehr mit zunehmen
  • beim Amazon Kindle Keyboard handelt es sich um eben einen solchen Verlegenheitskauf, aber er ist nicht minder erfüllend. Wenn es darum geht ein Buch zu lesen bisher unangefochten die Nummer 1
  • der alte Airport Express ist immer hilfreich wenn Hotels auf seltsame Ideen mit ihrem WiFi kommen, im Moment scheint es mir sehr inn zu sein die Zugangsdaten auf eine MAC Adresse zu beschränken, also AirPort in die Wand geklopft und los gehts
  • am BlackBerry Torch führt leider auch kein Weg vorbei da es sich dabei um das Company Telefon handelt

Tips&Tricks

Welche Tipps könnte ich denn so parat haben und dann auch noch welche die nicht schon hier genannten worden sind von meinen Vorrednern. Also die Packtechnik ist mir schon Mal egal, mein Koffer ist groß genug.
Natürlich benutze auch ich TripIt um meine Reisen zu planen und die Apps der DB und Lufthansa um meine Tickets digital im iPhone abzulegen was letztlich viel Zeit bei der Planung und beim Schlange stehen spart. In diese Riege der unverzichtbaren Apps zählt für mich dann auch OffMaps um sich auch Mal bei ausgeschaltetem Roaming orientieren zu können.
Konzentrieren möchte ich mich aber vor allem auf drei für mich wichtige Tipps die mir das Reisen leichter und komfortabler gemacht haben:

  • ein zweiter Reisepass, mir war völlig unklar das man einen solchen überhaupt beantragen kann, aber seit ich ihn habe möchte ich ihn nicht mehr abgeben, während man schön mit einem Pass auf Tour ist kann man…
  • … den Zweiten zum VISA Dienst (IVDS ist der meines Vertrauens) seines Vertrauens schicken und diese übernehmen die ganzen unangenehmen Formalitäten (Besuch der Botschaft, …) für einen. Vorbei sind auch die Zeiten in denen ich mich selbst durch die Einreisebestimmungen quälen musste, jetzt bekomme ich nur noch eine Liste mit Requirements und das Thema ist erledigt. VISA Dienste sind oft nicht ganz billig, aber sie sparen unglaublich viel Zeit ein und wenn die Zeit trotzdem Mal nicht reicht (um den Pass postalisch nach Hause zu liefern), dann kann man sich mit den Kollegen auch am Flughafen treffen – perfekt!
  • Ein letztes großes Ärgernis sind die Wartereien auf ausländischen Flughäfen, denn hier hilft einem der Lufthansa FTL meist nicht dabei in eine Lounge zu kommen und dabei lautet meine Faustregel, selbst die schlechteste Lounge ist besser als auf dem Gang gesessen. Dieses Problem kann man auf zwei Wegen lösen, entweder man wird schnell Lufthansa Senator (das war bei mir nicht wirklich absehbar) oder man erschleicht sich auf anderen Wegen eine Star Alliance Gold Mitgliedschaft. Der einfachste und schnellste Weg dort hin das Vielflieger Programm Miles&Bonus von Aegan Airlines. Gerade Mal 20.000 Meilen benötigt man hier zur goldenen Karte und darf damit in jede Lounge in der Star Alliance Gold Member willkommen sind – das macht das Warten doch um einiges Angenehmer.

Nächste Reise…

… führt mich erst einmal nach Hause um etwas Zeit mit den Lieben zu verbringen. Danach geht es dann zur Cebit, nach Paris, Kopenhagen, Skopje, Moskau und weiter habe ich den Plan gerade nicht im Kopf.

Das Travel Setup von Robert Weiler

Montag, 20. Februar 2012

Wer bist du?

Ich bin Robert Weiler, ein IT-Administrator und Hobby-Fotograf aus dem schönen Köln am Rhein.

Was tust du und warum reist du?

Mein aktueller Job ist der eines Netzwerkadministrators, allerdings in einer der IT eigentlich fernen Branche: Ich arbeite bei einem großen Bauunternehmen. Dort bin ich für LANs diverser Ausmaße verantwortlich, in Zahlen ausgedrückt zwei bis mehr als 1000 Clients je LAN – und davon haben wir etliche. Plus hier und da ein Data Center. Zwischendurch administriere ich Linux-Server oder programmiere eine Runde.

Zu Reisetätigkeit kommt es im beruflichen Rahmen immer mal wieder, da wir weltweit verstreut etliche Niederlassungen haben. Meistens hält es sich in Deutschland, ab und an geht es für mich aber auch ins Ausland. Privat habe ich kein Fernweh, dank weiter entfernt wohnenden Freunden und meiner Freundin bin ich dennoch immer mal wieder unterwegs.

Wie ist dein Travel Setup?

bevorzugtes Transportmittel

Was die Wahl meines Transportmittels angeht bevorzuge ich das Taxi und den ICE, danach kommt der Flieger. Der Grund für diese Reihenfolge ist trivial: Ich hasse es zu warten. Bei Taxi und Bahn steigt man ein und fährt los, beim fliegen hingegen hängt man vor dem Boarding sinnlos am Flughafen rum, wartet im Flugzeug darauf das es losgeht und wenn man ankommt wartet man schon wieder auf diverse Dinge – dass man aussteigen kann, dass der Bus zum Terminal losfährt, dass man sein Gepäck bekommt, …

Im Nahverkehr lasse ich mich durchaus noch auf die Straßenbahn ein, aber auf Fahrten mit dem Bus verzichte ich gerne. Da kommt wieder das Taxi ins Spiel. Ehrlich gesagt läuft es meistens auf Füße oder Taxi hinaus. Ein eigenes Auto, geschweige denn einen Führerschein, besitze ich nicht.

Lieblingsbahnhof / -flughafen / -airline

Was Bahnhöfe angeht bevorzuge ich den der am nähesten ist, wirklich schön habe ich noch keinen gefunden. Der hässlichste bisher ist mit Abstand Frankfurt Hbf, was aber auch an den dort rumstreunenden Leuten gelegen haben mag.

Bei Flughäfen sieht es ähnlich aus. Eine Präferenz ist nicht vorhanden, interessant sind aufgrund ihrer minimalen Größe jedoch KLU und LNZ.

Eine bevorzugte Fluglinie habe ich nicht, mein Arbeitgeber bevorzugt wegen Miles & More die Star Alliance.

Lieblingsgepäckstücke

Beim Thema Gepäck habe ich ein einziges Motto: So wenig wie möglich.

Die meisten meiner Trips dauern ein bis zwei Tage, da komme ich mit meinem Dakine-Rucksack voll und ganz aus. Keine Ahnung was es für ein Modell ist, aber Laptop, diverses Elektronikzubehör, Kleidungsstücke und Drogerieartikel passen komfortabel rein. Und das Teil geht als Handgepäck durch.

Auf längeren Reisen, bis fünf Tage, komme ich mit einem Comberti Billig-Trolley aus. Darin wird mein Dakine verstaut, hinzu kommt zusätzliche Kleidung. Wobei ich mir wirklich mal einen neuen Trolley zulegen sollte.

Wird es noch länger, werden der Dakine und der Trolley zwei Gepäckstücke. So kann ich locker zwei Wochen auskommen.

Essentials

Mal abgesehen von Geld und so:

  • iPhone – ohne das Teil geht überhaupt nichts. Musik, Videos, Reiseunterlagen, alles findet sich auf diesem wunderbarem Taschencomputer.
  • Kopfhörer – wie soll man sonst Bahn oder Flugzeug überleben? Aktuell ein Paar Muzx Ultra von Altec Lansing, super im Klang, im Design nicht so toll. Bewusst ohne Noise Cancellation.
  • Laptop / iPad – kommt drauf an. Beruflich muss ich einen Laptop mitnehmen, privat komme ich unterwegs mit dem iPad aus.
  • USB Ladegerät – das vom iPhone habe ich immer in meinem Dakine, verreise ich nehme ich stattdessen das vom iPad mit.
  • Nikon D5000 – sobald eine Übernachtung drin ist habe ich meine DSLR dabei. Und ja, auch dann komme ich für zwei Tage noch mit meinem Dakine aus.

Tips & Tricks

Seitdem ich vor einiger Zeit die Rolltechnik für meine Kleidungsstücke ausprobiert habe empfehle ich jedem: Rollt euren Kram vor dem packen zusammen! Mag sein dass das für manche Stücke nicht so toll ist, aber ich persönlich habe nichts was man bügeln muss.

Sollte es per Flugzeug irgendwo hingehen ist der vorherige Online-Checkin ein absolutes muss.

Deine nächste Reise

Dienstlich werde ich D’dorf besuchen müssen dürfen, privat geht es für ein paar Tage nach London.

Das Travel Setup von Franziskus Domig

Montag, 20. Februar 2012

Wer bist du?

Hi, ich bin Franziskus Domig, 28 Jahre alt und schließe gerade meinen Master in Software Engineering an der FH Vorarlberg ab. Eigentlich arbeite ich in Feldkirch (Österreich) bei einer kleinen Werbeagentur als Software Entwickler, pendle allerdings seit über 6 Jahren recht häufig zu meiner Freundin nach Stuttgart und ab März wohl nach München. Online bin ich zu finden als @fdomig bei Twitter oder auch als Franziskus Domig bei Google Plus, bloge sehr sporadisch und stelle ab und an auch mal ein Foto auf meinen Fotoblog.

Was tust du und warum reist du?

Insgesamt bin ich eher Reisender in meiner Freizeit und nicht beruflich. Dabei wähle ich häufig Flieger und gelegentlich auch Bahn um dahin zu kommen wo ich hin möchte. Oft jedoch ist es auch einfach das Auto. Für die meist kürzeren Strecken ist das angenehmer, als erst mindestens 90 Minuten Anreise zum nächsten vernünftigen Flughafen (ZRH).

Unterwegs bin ich eigentlich dahin wo man gute Fotos machen kann und viel Spaß hat – meist eher abseits vom klassischen Massentourismus. Letztes Jahr waren wir (wir reisen meist zu zweit oder viert) unter anderem in Italien, Deutschland, Spanien, Dänemark, Schweden, Schottland, den Niederlanden, der Schweiz und natürlich Österreich – zumindest sagt das Google Latitude so.

Wie ist dein Travel Setup?

Ich bin mit einem Foto-Backpack (1-2 Canon DSLRs, 2-4 Objektive) der auch Platz für iPad und etwas Krempel bietet unterwegs. Dazu habe ich einen Samsonite Trolley der genau ins Handgepäck passt – Koffer aufgeben und jeweils darauf warten hab ich aufgegeben. Im Samsonite ist dann mein 15″ Macbook Pro dabei mit entsprechenden Ladekabeln und Adaptern. Fehlen darf auch mein Nexus S nicht um unterwegs auch mobiles Internet zu haben. Durch meinen Netzbetreiber (www.drei.at) habe ich in allen „Drei Ländern“ mit „Drei Like Home“ auch meine Sprach- und Daten-Flat dabei. Da ist zumindest Italien, Großbritannien, Irland, Schweden, Dänemark, Australien und Hongkong dabei.

Geht es mal etwas weiter und/oder für längere Zeit weg, dann habe ich einen großen Hardshell Koffer, der allerdings durch gutes Packen in den kleineren Trolley eigentlich überflüssig geworden ist.

Ich habe mir eine recht simple Checkliste mit Google Docs gebaut um auch zu wissen was jeweils eingepackt werden muss. Darauf gibt es Dinge die jedes Mal dabei sind und Dinge die sich anhand der Reisedauer orientieren (Kleidung vor allem). Wenn ich mit Freundin unterwegs bin, dann gibt es auch die gesharte Version für uns beide um uns gegenseitig zu checken und Sachen nicht doppelt einzupacken. Das hat bisher eigentlich sehr gut funktioniert.

Mein Lieblingsflughafen

Das ist definitiv ZRH. Offen, hell mit sehr kurzen Wegen und gemütlicher Atmosphäre. Das absolute Gegenstück ist BCN, da sind die Wege elendig lange, man muss erst durch den ganzen Duty Free Dschungel durch um endlich an sein Gate zu kommen und es ist generell nicht so gemütlich.

Lieblingsbahnhof

Bei den Bahnhöfen finde ich eigentlich Ulm sehr gut – liegt vielleicht an der Currywurst mit Jalapeños – da ich hier wenn ich mit der Bahn zwischen Feldkirch und Stuttgart unterwegs bin meist in den ICE bzw. die Regionalbahn umsteige. Grauenhafter Bahnhof ist Lindau, der ist zwar schön alt, liegt allerdings auf der Insel und dieser Umweg dauert auf meiner Strecke jeweils ordentlich lang und beim Umsteigen ist hier oft der nächste Anschluss erst 30 Minuten später. Wenigstens gibt es dafür Blick über den Bodensee wenn man nach hinten raus läuft. Im „schlimmsten“ Fall gibt’s auch ein Hefeweizen und einen kleinen Snack im Marmorsaal auf der Rückseite.

Deine nächste Reise?

Diese Woche noch kurz nach MUC, eine Wochen später (hoffentlich) CPH und dann (direkt) für zwei Wochen nach AMS.

Das Travel Setup von Hubert Mayer

Sonntag, 19. Februar 2012

Wer bist Du?

Hubert Mayer, LL.B und Versicherungsbetriebswirt (DVA) und auch in einer Versicherung tätig.

Was tust Du und warum reist Du?

Beruflich bin ich bei einer kleinen Lebensversicherung in der Nähe von Stuttgart tätig. Die meiste Zeit des Tages als Risikoprüfer für Berufsunfähigkeits- und für Lebensversicherungen. Dazu kommt noch die Beantwortung von Anfragen von Ratingagenturen und Versicherungsvergleichen und die Textverarbeitung sowie Projekte. Privat bin ich vielfältig ehrenamtlich engagiert, sowohl im sozialen Bereich als auch im parteipolitischen. Dazu blogge ich noch – das könnt ihr also alles ausführlich auf hubert-mayer.de nachlesen. Da komme ich dann auch schon zu meinen Reisen: Der Großteil der Reisen geht in letzter und nächster Zeit auf Barcamps. Richtige Urlaube hab ich bedingt durch mein nebenberufliches Studium (vom Fachwirt zum Versicherungsbetriebswirt, vom Bachelor of Laws jetzt gerade beim Master of Laws) nur sehr selten.

Wie ist dein Travel Setup?

Transportmittel

Hier in Deutschland auch mangels eigenen Autos vorallem die Bahn. Gar nicht so schlecht wie ihr Ruf. Ansonsten auch gerne mal mit dem Auto, wenn ich jemanden finde, der mich privat oder via mitfahrgelegenheit.de oder flinc mitnimmt. Größere Strecken, so ab 500 km, bevorzuge ich allerdings mit dem Flieger. Die Fluggesellschaft ist mir hierbei bislang egal.

Lieblingsflughafen /- bahnhof

Kann ich nicht viel dazu sagen. Den Stuttgarter Flughafen finde ich sehr übersichtlich, am besten gefallen hat mir bisher der noch viel kleinere in Shannon (Irland).

Als Bahnhof mag ich den Hamburger und den Frankfurter ganz gerne, da verläuft man sich nicht. Stuttgart ist zwar von außen und in der Wandelhalle ganz nett anzuschauen – aber einfach zu kalt. Am Münchner Bahnhof habe ich schon oft verzweifelt nach den Anschlussverbindungen von S- und Stadtbahnen gesucht und nachts kaum mehr hoch gefunden.

Lieblingsgepäckstücke

  • Meistens reicht mein „kleiner“ Koffer, den ich mir vor 12 Jahren in den Staaten gekauft habe, der hat Standardbordmafle und da bislang noch nie gewogen wurde, reicht der meist auch für Trips bis zu 4-5 Tagen im Handgepäck (ich warte nicht gerne an der Gepäckausgabe).
  • Ansonsten hab ich noch ein paar Taschen und Koffer in verschiedenen Größen, aber irgendwie nichts, was ich empfehlen würde.

Was muss auf alle Fälle mit?

  • Handy (HTC Desire HD) mit Ladegerät, Ersatzakku und zusätzlichen Mobile Power Pack (von Just Mobile) – ohne das gehe ich gar nicht aus dem Haus
  • ASUS Transformer Prime – das ist meine neueste Errungenschaft und eine, wie ich finde, brauchbare Mischung von Tablet und Netbook, auch wenn ausgerechnet das Bloggen ein wenig Probleme macht
  • Mehrfachsteckdose – vor kurzem erst erstanden, begleitet diese (sehr schmale) mich nun auch immer, da es in den Hotels doch immer wieder nur vereinzelte Steckdose an den verschiedensten Stellen, nur nicht in Bettnähe gibt
  • Kindle mit Tastatur: Auch erst seit kurzem in meinem Besitz, aber bereits unverzichtbar
  • Bei längeren Urlauben: Trotz dem Kindle noch 2-3 Bücher in Papierform…

Tipps & Tricks

Da reise ich wohl nicht oft genug, um jemanden was neues zu erzählen. Bei der Bahn sollte man immer vorher schauen, wo der eigene Wagen hält und vor dem Einsteigen dann die Sitznummern prüfen am Einstieg, um nicht allzu weit gegen den Strom kämpfen zu müssen. Um Mitfahrer im gleichen Zug zu finden, bietet sich der dblocator an. Wer zu Barcamps oder Konferenzen fährt, kann vorher einen Blick auf die Konferenzcheckliste von Stefan Evertz werfen, lohnt doch immer wieder.

Wohin geht Deine nächste Reise

Jetzt kommendes Wochenende nach Nürnberg zur Barcamp, vier Wochen später zum Barcamp nach Essen und weitere fünf Wochen später dann eine größere Tour am Stück zum Barcamp Düren, zur re:publica in Berlin und zum Barcamp Saarbrücken. Als größerer Urlaub ist dieses Jahr nur eine Woche in den Bergen, evtl.im Stubaital, geplant.

Das Travel Setup von Susanne Westphal

Sonntag, 19. Februar 2012

Wer bist Du?

Susanne Westphal – Kommunikatöse, Inhaberin SueWest Communications

Was tust Du und warum reist Du?

Ich berate Kommunikations-Chefs und Geschäftsführer in ihrer Kommunikationsarbeit, gebe Seminare und halte Vorträge. Ich reise, um zu meinen Kunden und Terminen zu gelangen.

Wie ist dein Travel Setup?

Am häufigsten fliege ich und steige dann ins Taxi.

Mein Lieblingsflughafen ist Zürich: sehr schön, tolles Essen und Shopping. Schöne Lounges. Leider lange Wege. Ich liebe den Münchener Flughafen, weil man dort so schön shoppen kann. Gleichzeitig hasse ich ihn, weil er so wahnsinnig weit draussen ist. Ich liebe die kurzen Wege in Hamburg und Berlin.

Ich fliege am liebsten Lufthansa, weil die Leute zuverlässig und (meist) freundlich sind. Mein silberner Rimowa-Koffer (kann als Handgepäck genommen werden) ist mein ständiger Begleiter, ebenso wie meine rote Leder-Aktentasche.

Essentials

  • i-Phone-Ladekabel
  • Geldbörse mit allen Karten
  • ein gutes Buch
  • Lippenstift
  • Isla Ingwerlutschtabletten für die Stimme
  • Ersatzstrumpfhose von Wolford

Tipps & Tricks

Kofferzerknautschte Blusen hänge ich im Hotel ins Badezimmer (durch den Dampf vom Duschen/Baden sehen die nach wenigen Minuten aus wie frisch gebügelt).

Meist buche ich dieselben Hotels und dort dieselben Zimmer, weil ich dann weiß, was ich habe und mich nicht mit Kleinigkeiten (Zimmer zu nah am Lift, keine Badewanne etc.) herumärgern muss. Beim Check-in frage ich freundlich, ob es zufällig ein schönes Upgrade für eine übermüde, vielreisende Trainerin gibt (Fragen kostet ja nichts und bringt manchmal ganz tolle Ergebnisse).

In jeder Stadt, in die ich häufiger komme, habe ich „meinen Fahrer“: einen besonders freundlichen Taxifahrer, den ich möglichst immer buche, wenn ich da bin. Das ist dann ein wenig wie „Heimkommen“, wenn man am Flughafen abgeholt wird. Ich weiß, dass das Taxi sauber ist und keinen Duftbaum drin hängen hat. Und es ist auch nicht teurer.

Welche Insel Neuseelands ist die schönere?

Samstag, 18. Februar 2012

Diese Frage versuchen 2 Jungs während eines achtwöchigen Roadtrips durch Neuseeland zu klären. Nach dieser Reise werden sie zwei vierminütige Dokumentation präsentieren und wollen danach wissen: „Which New Zealand island is the best?“

Der Teaser ist vielversprechend:


Music by Thieves!

Meiner Meinung nach wird das Ergebnis eindeutig ausfallen. Lassen wir uns überraschen.

Das Travel Setup von Sebastian Strugholtz

Freitag, 17. Februar 2012

Wer bist Du, was tust Du – und warum bleibst Du nicht zu Hause?

Sebastian Strugholtz, Jahrgang 1979, geboren in Ostwestfalen, seit guten 2 Monaten in Düsseldorf wohnhaft. Durch meine Tätigkeit als Berater im Projekt- und Prozessmanagement bin ich beruflich relativ häufig unterwegs. Bis Ende letzten Jahres habe ich für einen Medienkonzern in Gütersloh gearbeitet. Durch einen Jobwechsel im Januar zu einer Unternehmensberatung wird sich der Reiseanteil eher noch erhöhen. Auch privat bin ich öfter unterwegs – in den letzten 10 Jahren habe ich an 6 verschiedenen Orten gelebt, gearbeitet oder studiert, so dass sich immer wieder der ein oder andere gute Grund findet das Wochenende nicht in den eigenen vier Wänden zu verbringen. Aber so langsam kommt Konstanz rein. Zudem habe ich eine Affinität zu Mittel- und Südamerika.

Wie ist dein Travel Setup?

Transportmittel

Ich versuche so oft wie möglich mit der Bahn zu reisen – einfach aus den bekannten Gründen: man kann etwas machen, oder auch einfach aus dem Fenster schauen. Meistens mache ich letzteres. Mein Lieblingsplatz – gerade auf längeren Fahrten – ist dabei die Sitzreihe direkt hinter dem Fahrer im ICE 3. Sofern dieser nicht den „Milchglasmodus“ eingeschaltet hat, hat man einen spannenden Blick auf seinen Arbeitsplatz und eine ganz andere Sicht auf die Strecke. Grandios.
Zwar kann ich mittlerweile beruflich 1. Klasse fahren, allerdings muss ich sagen, dass es mir privat den Preis nicht wert wäre. Es ist zwar etwas mehr Platz und vielleicht auch etwas ruhiger, aber auch in der 2. Klasse fahre ich gerne. Ausgenommen sind die Regionalbahnen und Regionalexpresse – da darf es dann beruflich gerne die 1. Klasse sein.
Für den innerstädtischen Transport hier in Düsseldorf nutze ich eine Kombination aus der Rheinbahn und den CarSharing Angeboten von Daimler und BMW. Einfach geniale Konzepte.

Lieblingsbahnhof / -flughafen

Mein absoluter Lieblingsbahnhof ist Dresden – auch wenn ich da nur sehr selten bin – einfach toll geworden nach der Renovierung. Hannover finde ich auch gelungen. Wirklich grenzwertig als ICE Bahnhöfe sind Duisburg und Hamm. Düsseldorf finde ich ganz angenehm – besonders die Anbindung an das Flugnetz. Entweder bin ich in 10 Minuten in DUS oder in einer Stunde in FFM. DUS ist von der Größe und vom Flugangebot recht nett. FFM ist einfach nur groß. Auch wenn ich oft von dort geflogen oder dort angekommen bin, hab ich jedes Mal das Gefühl schon wieder irgendwie anders durch den Flughafen gelaufen zu sein…Tipp hier für Star Alliance Flieger: Wer mit der Bahn ankommt kann direkt im Fernbahnhof einchecken – auch wenn er kein Rail&Fly macht – die Schalter sind hier meist leerer als im Terminal.
Ätzend sind auch ausnahmslos alle US Flughäfen: egal ob LAX, JFK, Newark, Houston, Atlanta – die sind einfach nur alt. Einzig den SkyTrain in Denver muss man wegen der Ansagen mitgemacht haben.

Lieblingsairline

Meist Star Alliance – aber ungern Continental. Ich bin Fan von dem warmen Tuch vor den Mahlzeiten bei der Lufthansa 😉

Lieblingsgepäckstücke

  • Fürs Kabinengepäck nutze ich in der Regel meinen Zirkeltraining Kasten. Groß, eckig, praktisch, gutaussehend. Passt alles rein, was ich so brauche. Nachteil: Er hat keine Schlaufe um ihn am Koffer zu fixieren – das geht zwar, ist aber eine wackelige Angelegenheit.
  • Bis zu 4 oder 5 Tagen komme ich mit nem 08/15 Trolley von Travelite ganz gut über die Runden.
  • Für alles was länger dauert nutze ich die Reisetasche Tonga von Vaude. Manchmal ein wenig unhandlich, aber sehr strapazierfähig. Nachteil: Griff zum ziehen ist sehr kurz, da passt dann keine Tasche mehr drauf.
  • Für Auswanderversuche habe ich einen Stratic Topas Trolley – XL – Allerdings ohne die beschriebenen güldenen Reisverschlüsse…
  • Seit meinem letzten Trip durch Südamerika habe ich noch einen Fjallraven Kajka 75 – ein genialer Rucksack. Der wird ab jetzt öfter genutzt.

Travel Essentiale

  • Blaue Mappe: Ich bin eher „back-level“-mäßig unterwegs, d.h. alle meine Reiseunterlagen (Flug, Bahn, Hotel, Mietwagen) liegen in Papierform in einer blauen Mappe vor.
  • Rotes Buch: Notizen, Telefonnummern von Kunden, Kollegen und Ansprechpartner, Taxiunternehmen und Wegskizzen notiere ich in meinem roten Buch.
  • Ipod touch 64GB: Ohne Musi geht halt nix. Zusammen mit ein paar Sennheiser in-ear Kopfhörern. Wenn es doch etwas aus dem Bordprogramm sein soll, ist der Adapter dabei.
  • Nackenkissen: Bei Langstrecke ein must-have!
  • Jogginghose & Wollsocken: Bei Langstrecke ein must-have!

Tipps & Tricks

Beim Packen rolle ich immer alle Klamotten zusammen. Ich habe das Gefühl damit den Platz besser auszunutzen. Gerade beim Rucksack und beim Trolley.

Nächste Reise

Vielleicht Wien. Oder Bielefeld 😉

Das Travel Setup von Daniel Schmidt

Freitag, 17. Februar 2012

Wer bist du?

Mein Name ist Daniel Schmidt und ich wohne in Singapore in Südostasien. Ich bin verheiratet und habe einen 9 Monate alten Sohn.

Was tust du und warum reist du?

Ich arbeite in der Asienpazifikzentrale eines deutschen Messeunternehmens. Ich tue dies seit 2007. 70% meiner Reisen sind beruflich in die USA, in Asien und nach Deutschland. Bevor die Ergänzung zur Familie hinzukam, wurden solche Dienstreisen auch gerne mal um ein paar Tage verlaengert. Das habe ich nun weitgehend eingestellt, um mehr Zeit mit der Familie verbringen zu können. Neben Dienstreisen steht in der Regel ein Heimaturlaub in Deutschland (Koblenz) plus eine weitere Reise in Asien pro Jahr auf dem Plan.

Wie ist dein Travel Setup?

Wie und von Wo?

Mein Wohnort bedingt, dass fast alle Reisen auf dem Luftweg stattfinden. Lediglich Peninsula Malaysia ist von hier aus auf dem Landweg ohne größere Strapazen erreichbar. Mein ‚Wahlheimatflughafen‘ ist zugleich auch mein Lieblingsabflugs- und Ankunftsort. Es geht nichts ueber die Effizienz am Flughafen Changi, die mit besonders im neuen T3 gebündelter architektonischer Ansehnlichkeit gepaart ist. In der Regel brauche ich nicht mehr als 30 Minuten, um von der Flugzeugtür zu meiner Haustuür zu kommen (inkclusive eingechecktem Gepaeck). HKIA steht dem um nur wenig nach. Zudem ist Seoul (Incheon) ordentlich. Der am nähesten an meiner echten Heimat gelegene Flughafen, Frankfurt, ist der katastrophalste Flughafen ausserhalb der USA. LAX ist sicher noch schlimmer, aber die Länge der Wege am Frankfurter Flughafen und dessen Schönheit sind kaum zu übertreffen.

Ich bevorzuge Singapore Airlines auf meinen Reisen. Grundsaetzlich nehme ich aber alles, was unter der Star Alliance fliegt. Da gibt es wenigstens Meilen. Ich versuche amerikanische Fluggesellschaften zu vermeiden.

Gepaeckstueck(e)

Ein Lieblingsgepäckstück gibt es eigentlich nicht. Aber grundsätzlich reise ich mit einem check-in Gepaeck (Samsonite) und meiner Crumpler-Tasche, in die der Papierkram und Elektronikartikel kommen.

Travel Essentials

A propos Papierkram. Was das angeht, bin ich ein wenig altmodisch. Ich bevorzuge es noch immer mein Ticket und sämtliche Reisebestätigungen in ausgedruckter Form bei mir zu haben.

Die folgenden Travel Essentials kommen zudem mit:

  • Bose QuietComfort 15
  • Mac Book Pro 15‘‘ Anmerkung der Redaktion: es ist ein 13 Zoll Gerät 😉
  • iPhone samt Kopfhörer (ausserhalb des Flugzeugs bevorzuge ich doch die kleinen Stoepsel)
  • Mappe mit Arbeitsmaterialien (z.B. Agendas, Wichtige Emails, etc)
  • Airport Express (nachdem ein gewisser Herr Eichenberg mir endlich mal bei der Inbetriebnahme hilft)

Deine nächste Reise?

Meine nächste Reise geht beruflich nach Köln (via Bangkok) mit Thai Airways.