Archiv für März 2012

Arbeiten in Neuseeland: Daimler FleetBoard sucht SysAdmins

Freitag, 16. März 2012

Daimler FleetBoard sucht erfahrene LinuxAdmins (mit Schwerpunkt Applikationsbetrieb). Der Einsatzort ist Auckland, Neuseeland und die Arbeitsverträge (zu lokalen Konditionen) werden unbefristet sein.

Die Bewerber sollten folgendes mitbringen:

  • gutes Linux Know-How
  • Erfahrungen im Betrieb von J2EE Applikationen (WebSphere, JBoss)
  • Erfahrungen im Datenbankbetrieb (DB2, MySQL)
  • grundlegende Kenntnisse im Bereich Mobilfunk und VPN sind vorteilhaft
  • gute Englischkenntnisse

Die ersten Positionen sollen Mitte 2013 besetzt werden. Interesse? Weitere Infos gibt’s bei mir.

Und BTW: Neuseeland hat nicht nur Arbeit zu bieten! 😉

Endlich: Der neue Business-Class Sitz der Lufthansa

Samstag, 10. März 2012

Aus meiner Sicht war dieser Schritt bereits seit vielen Jahren überfällig, aber auf der ITB hat die Lufthansa schlussendlich den neuen Business-Class Sitz für ihre Langstrecke vorgestellt. Vorerst werden die Sitze in der neuen 747-8 im Mai diesen Jahres ausgerollt. Stück für Stück werden alle weiteren Muster folgen, auch die A380.

Auf den ersten Blick bin ich nicht vollends überzeugt. Der Sitz wirkt verhältnismäßig schmal und erinnert auch von der Optik sehr stark an einen Zahnarztstuhl (ohhh Graus). Gut gefällt mir die neue Fernbedienung (mit Display), die Singapore Airlines ebenfalls verbaut. Auch der große Bildschirm scheint durch die vielen Verstellmöglichkeiten ein gutes Inflightentertainment zu bieten. Warum die Sitze jedoch so angeordnet sind, dass die Fußteile sich fast berühren, bleibt mir ein Rätsel.

Vielleicht komme ich ja irgendwann mal in den Genuss diesen Sitz zu testen. Im Zweifel wird das der liebe Sven für uns tun, um dann ausführlich darüber zu berichten. 😉

Das Travel Setup von Jean Pierre Wenzel

Samstag, 03. März 2012

Wer bist Du?

Ich bin Jean Pierre Wenzel, 30 Jahre jung, frisch gebackener Papa, Hobby-Fotograf, Autonarr und IT-Berater aus der Nähe von Karlsruhe. Im Internet geistere ich unter http://jeanpierre.de oder in diversen Netzwerken als @jpwenzel herum.

Was tust Du und warum reist Du?

Als Projekleiter und Software-Entwickler verdiene ich meine Brötchen bei der Software AG mit der Entwicklung von Enterprise Software (Java, UNIX/Linux) im Rahmen agiler Software-Entwicklungsmethoden (Scrum). Dabei verbringe ich die meiste Zeit direkt in den Räumen der Kunden.

Dienstreisen führen mich dabei überwiegend in den süddeutschen Raum (Stuttgarter, Frankfurt, München) und ab und an (aber eher seltener) auch mal ins europäische Ausland bzw. die USA.

Derzeit bin ich Scrum-Master für ein Team von Software-Ingenieuren im Forschungsbereich eines Stuttgarter Automobilherstellers (nein, nicht bei dem mit dem Stuttgarter Pferdchen auf und vielen Artgenossen unter der Haube).

Dein Travel Setup

Meistgenutztes/bevorzugtes Transportmittel

Das von mir am häufigsten genutzte Transportmittel in den letzten vier Jahren war eindeutig die Deutsche Bahn – wir pflegen eine ausgiebige Hassliebe. Nach mehreren Jahren “Black Mamba” (BahnCard 100) habe ich diese Anfang des Jahres nicht mehr verlängert und habe sie zum Erhalt meines Bahn.comfort-Status in eine “normale” BahnCard First gewandelt.

Seit meinem letzten Umzug habe ich die Wahl zwischen 2 Stunden einfacher Fahrt mit der Bahn (von meiner Haustür bis zum Schreibtisch im Büro) oder 40 Minuten mit dem Auto. Mein Upgrade vom Opel Corsa auf einen Wagen mit bajuwarischem Herz unter der Haube hat mir die Entscheidung an dieser Stelle noch einfacher gemacht. Ich kann zwar nicht mehr wie in der Bahn früher nebenher arbeiten oder den Spiegel lesen, aber das funktioniert auf der Couch daheim doch eh viel besser. 🙂

Selten fliege ich auch dienstlich, dabei innerdeutsch überwiegend mit der Lufthansa bzw. den Star Alliance-Partnern. International habe ich mit British Airways und Air France/Delta sehr durchwachsene Erfahrungen gemacht. Einen US-Airways-Flieger betrete ich nie wieder freiwillig…

Wenn ich hinter dem Vorhang sitzen muss, bevorzuge ich auf Reisen in die Vereinigten Staaten auf jeden Fall United (Economy Plus!); für die Business Class hat Continental inzwischen mit den flat beds in der
Business First ordentlich vorgelegt, inzwischen auch mit einer direkten Verbindung von Stuttgart nach New Ark.

Mein erster Flug im A380 steht noch aus. Ich hoffe, bis zur ersten privaten Reise damit noch ausreichend Bonusmeilen fürs Upgrade in die Business Class gesammelt zu haben… 🙂

Lieblingsbahnhof / -flughafen

Mein Lieblingsbahnhof ist eindeutig der Hauptbahnhof in München. Die DB-Lounge im Zwischengeschoss ist meist nicht so überfüllt wie die in Frankfurt oder Stuttgart und das kulinarische Angebot ist überaus sehenswert. Außerdem ist er das Tor zur schönsten Stadt Deutschlands. 🙂

Der Bahnhof in Stuttgart wird die kommenden Jahre zur Dauerbaustelle bzw. zur Stuttgart–21-Protestzone. Nach Möglichkeit werde ich einen großen Bogen drum herum machen…

In Ulm würde ich mir dringend eine DB Lounge wünschen, so häufig wie ich dort in den letzten Jahren meinen Anschluss verpasst habe… die Segafredo Steh-Theke ist leider keine wirkliche Alternative, auch wenn der Kaffee wirklich gut ist.

Mein Lieblingsflughafen ist mit Abstand ZRH. Allein schon wegen des Half-Life-Feelings im Zug zwischen den Terminals. 🙂 Ansonsten ist der Flughafen sehr übersichtlich, nicht so überfüllt wie FRA, die Angestellten alle herzig. Schweizer halt. 🙂

Lieblingsgepäckstück(e)

Am liebsten reise ich mit dem Rimowa Salsa Cabin Trolley IATA (wenn’s nur Handgepäck sein muss) oder mit dem 63-l-Pendant, das mir dann bis zu zwei Wochen reicht.

Mein Crumpler Messenger Bag (Golden Dig L) trägt neben dem Firmenlaptop (und evtl. noch dem privaten MacBook) meine weiter unten gelisteten Travel Essentials, die kleine Hausapotheke (Grippostad und Excedrin), einen Regenschirm und den ganzen Technik-Kleinkram (Maus, Ladekabel etc.).

TravelEssentials

  • iPhone 4 + Klipsch S4i In-Ear-Kopfhörer
  • Canon EOS 5D Mark II + 50 mm f/1.4
  • MacBook Pro 13"
  • Alpine FlyFit Ohrstöpsel

Tips & Tricks (Packtechniken, OnlineTools, etc.)

Um den Platz optimal auszunutzen, lohnt es sich, seine Kleidung zu rollen. Zwischenräume (z. B. in Schuhen) können mit Socken oder mit (unbenutzter…) Unterwäsche vollgestopft werden.

Wenn ich Anzüge dabei habe und diese ein wenig knitterig geworden sind, hänge ich sie nach einer heißen Dusche in den im Bad verbleibenden Dampf – am nächsten Morgen sind sie knitterfrei!

Ansonsten bietet meine Lieblings-Hotelkette, bei der ich mich inzwischen zum Platinum Guest hochgeschlafen habe, ein Bügelbrett in jedem Raum; in den meisten anderen Hotels ab 3 Sternen gibt es oft mindestens ein Bügelzimmer. Einfach fragen.

Zum Buchen meiner Reisen nutze ich eher selten das Reisebüro unserer Firma, da ich dort zu viel Overhead habe, weil z. B. ein wenig günstigere Hotels in deutlich weiterer Entfernung zum Kunden vorgeschlagen werden. Daher suche und buche ich meist selber meine Hotelzimmer und Flüge und nutze dabei booking.com bzw. Hipmunk.

Zum Tracken von Flügen, Zimmerreservierungen etc. nutze ich TripIt, allerdings nicht in der Bezahl- sondern in der kostenlosen Variante, die mir im Moment noch ausreicht.

Wohin geht Deine nächste Reise?

Düsseldorf. Mit Alt-Bier kann man mich jagen, aber Sushi in Japantown sollte abends nach den Meetings drin sein. Danach vermutlich Tel Aviv und Atlanta. Kommende Woche gibt’s eine Premiere: ich fliege wirklich jetzt erst zum ersten Mal ohne Boarding Pass auf Papier. Ich war da sehr altmodisch. Mal sehen, was die iPhone-App der Lufthansa kann…

Dear little Cruisi

Samstag, 03. März 2012

Das ist eine schöne Idee. Ich habe bereits einige Monate vor der Geburt unseres Sohnes damit angefangen.

Das Travel Setup von Alexander Beer

Freitag, 02. März 2012

Wer bist du?

hallo. ich heiße alexander beer und gehe die tage auf die stolze schnapszahl 44 zu. ich arbeite “beim daimler” und lebe in stuttgart in patchwork mit frau, kind & katze. in meiner Freizeit hmm: seit ich innerhalb der firma einen neuen job angetreten habe, hat sich meine freizeit ziemlich reduziert. hier versuche ich dann aber so viel zeit wie möglich der familie zu widmen. meine marotte: ich schreibe alles in kleinbuchstaben.

Was tust du und warum reist du?

in meinem persönlichen setup hat sich meine reisetätigkeit eigentlich limes gegen null entwickelt. wenn ich meine vorredner so lese dann gibt es von mir m.e. nicht mehr viele neue tipps die ich an euch weiterreichen kann – der herr cruiser meinte dennoch ich möge mal meinen beitrag hier einkippen (hier schwebt also gewollt ein bisschen nostalgie). vor der patchwork war ich privat sehr viel im asiatischen raum unterwegs. das lag wohl hauptsächlich daran, dass immer mind. ein freund von mir seinen wohnsitz in singapore hatte – ein herrliches sprungbrett in die region.
beruflich hatte ich sehr viel mit unseren vertriebsgesellschaften weltweit zu tun und war dort auch regelmässig vor ort. heute rolle ich trainings über den ganzen globus aus, das reisen übernehmen aber mittlerweile meine trainer. die dafür um so mehr. demnach bin ich z.zt. eher in europa oder auch in deutschland unterwegs – in bayern und an der nordsee ist es auch schön.

Wie ist dein Travel Setup?

meistgenutztes/bevorzugtes Transportmittel

ohja, ich gebe es zu. ich fand es auch sehr sexy in der business zu sitzen und in den lounges bei den “grossen” abzuhängen. mein lieblingstransportmittel waren also die flieger – die grossen und am besten so, dass man sich über nacht flach hinlegen und schlafen kann. ich fliege auch heute noch gerne – aber wenn ich überlege wie viel zeit ausserhalb des flugs mit warterei draufgeht – nur wenn es sein muss.
bahnfahren ist nicht so mein ding – beamen wurde noch nicht erfunden – daher bewege ich mich wenn es die distanz zulässt am liebsten mit dem auto. warum? keine warteschlangen an der security, freigepäck bis der wagen in die knie geht – und: niemals jemand neben mir sitzen zu haben der aufgrund seiner körperfülle meinen platz auch noch zur hälfte einnimmt.

Vielflieger- / Hotel- / Bahnstatus

business in den urlaub zum golfen nach thailand fliegen, in der senatorlounge in münchen a weissbier und n leberkäs und im hilton in hua hin noch die suite als upgrade. das macht freude. geht auch nur wenn bei zwei reisenden jeder irgendwas brauchbares in gold hat. hatten wir uns aber auch hart “erarbeitet”. meine vielflieger- und vielschläferstati sind mittlerweile alle auf die basismitgliedschaft zurückgeschrumpft, die für mich derzeit wichtigste karte löscht aber den benzindurst meines wagens. 🙂

Lieblingsbahnhof / -flughafen

changi in singapore ist ein wunderschöner flughafen. orchideen- und palmenflair und eine lounge in der man sich verlaufen kann. der flughafen der herzen für mich ist auf koh samui. süß. die offenen holzhäuschen sind die einzigen die mich bisher wirklich zum längeren verweilen eingeladen haben.

Lieblingsairline

“service is our success”. schwarze jeans, poloshirt mit diesem aufdruck. sie sollten recht behalten. keine ahnung ob das heute noch so ist aber der slogan der flugbegleiterinnen der lauda air hatte s in sich. ein rinderfilet wie im steakhouse, der koch der mit kochmütze noch durch die reihen geht – morgens frische spiegeleier. sensationell. versetzt selbst SQ und thai verwöhnte in staunen.

Lieblingsgepäckstücke

die silberlinge von rimowa wurden bereits mehrfach erwähnt. also was soll ich noch drüber sagen als dass sich die doppelten packplatten auch zu meinem liebling erkoren haben und ich nutze sie vom kabinentrolly bis zum fahrbaren schrank mit vorliebe.
auf privatreisen hat sich das golfgepäck (je nach airline ein fixpreis ohne gewichtslimit) als packwunder etabliert. neben den eisenknüppeln kann man noch wunderbar kiloweise schuhe und sonstiges sperrgut unterbringen. der travelbag hat dann eher seinerseits probleme in bangkok ein passendes taxi zu finden…… im auto schüttet man die schuhe einfach in das grosse loch das früher vom ersatzrad ausgefüllt wurde.

TravelEssentials

iphone, macbook air in der 11” variante, tripit, airport express als wandelndes eigenes hotel-wlan, auf privatreisen die DSLR … haben meines erachtens bereits alle meine vorredner schon angeführt.
darüber hinaus noch drei dinge ich sehr liebe:

  • meinen immerdabei koss porta pro kopfhörer habe ich neuestens durch einen beyerdynamic dt1350 erstetzt. in preis-leistung-klangerlebnis die sensation. die abschirmung ist noch dermaßen gut, dass auf noise cancelling in dem fall getrost verzichtet werden kann.
  • die crumpler-dokumentenmappe allesdrin wurde höchstpersönlich vom herrn cruiser empfohlen und von mir dankend angenommen. bordkarte, ausweis, kleingeld, schreiberling, karten allesdrin. die ausführliche beschreibung findet ihr [HIER].
  • auf dienstreisen zuhauf angesammelt, auf privatreisen gern genutzt habe ich im flieger immer noch einen mit standards gefüllten “business class beutel” an bord. darin all das was ihr für ne angenehme nacht benötigt (socken, schlafbrille, zahnbürste &-pasta, minzöl, labello, ohrenproppies etc etc.)

Tips&Tricks

was wurde denn hier noch nicht genannt? *grübel*

  • solltet ihr als social media junkies in länder gehen wo twitter und facebook ausgesperrt sind, dann richtet euch vorab ein VPN auf iphone und/oder rechner ein.
  • sicherlich geschmackssache aber für mich bewährt hat sich das spritzen von heparin vor langstrecken da ich bei einem aufenthalt in singapore jeden tag beim thrombo-check war (spannend immer in der fever-free ecke warten zu dürfen – denn das war noch in den hochphasen von SARS)
  • auf langen autofahrten und zur ruhigstellung von kleinmenschen heisst das geheimrezept das ich nicht mehr missen möchte “portabler DVD player”. wirkt wunder!

Deine nächste Reise?

nachdem das letzte jahr doch sehr reiseintensiv war und gleich mit einem kurztrip auf eine hochzeit nach vietnam begann, steht grad aktuell in der planung noch gar nichts auf der platte – ich glaube wir planen mal wieder einen trip an den gardasee. 🙂