Archiv für Januar 2014

Rohmaterial: Ein Flug mit dem DJI Phantom 2

Donnerstag, 30. Januar 2014

Heute gibt es ganz bewusst mal eine Fuhre rohes Fleisch, um ein paar typische Fallen zu demonstrieren, in die man(n) beim Filmen aus der Luft gerne tappt. Achja … warum muss das am Meer immer so windig sein!?!

Viel Spaß!

Ihr wollt auch so ein Ding? Hier entlang!

Aerials aus Neuseeland – der zweite Wurf

Sonntag, 26. Januar 2014

In der letzten Woche habe ich euch mein erstes Filmchen aus Neuseelands Luft gezeigt und hier und da meine Lehren aus dem ersten Versuch gezogen.

In dieser Woche habe ich an Film Nummer zwei gearbeitet und hierzu den ein oder anderen Abend zum Üben bzw Drehen verbraten. Der zweite Film ist aus meiner Sicht ein bisschen besser geworden, aber auch hier gab es einige „lessons learned“:

  • filme niemals mit unterschiedlichen Kameraeinstellungen innerhalb eines Projekts (hatte mit und ohne ProTune an der GoPro experimentiert) <- dazu irgendwann mal mehr
  • starte nicht schon 30 Minuten vor dem besten Licht, denn dann ist zur GoldenHour der Akku leer (Ungeduld lässt grüßen)
  • die GoPro kommt bei extremen Lichtverhältnissen schnell an ihre Grenzen
  • optimiere den Workflow
  • bastel dir ein T-Shirt „Please don’t talk to the pilot!“
  • unterschätze den Wind nicht
  • beschäftige dich mehr mit der Schnittsoftware um effektiver arbeiten zu können
  • Youtube/Vimeo sollten endlich mal 60fps Material zulassen

Ich schneide nun mit FinalCutPro X, da iMovie nichtmal die Schärfe, geschweige denn die Linsenverzerrung an/ausgleichen kann. Ich habe auch lange nach freier Musik gefahndet und bin nach stundenlangem Probehören mit dem Stück von fir.Events Orchestra ganz zufrieden.

Hier nun also das Produkt Numero zwei:

Neuseeland von oben

Samstag, 18. Januar 2014

djiphantom2fc40-2Ich habe ein neues Projekt: meine GoPro muss in die Luft. Dazu habe ich mir in der vergangenen Woche einen Quadcopter der Firma DJI zugelegt und meine GoPro an einem sogenannten Gimbal (gleicht die Bewegungen des Fluggeräts aus) unter selbigen geflanscht.

Ich wollte schon immer so ein Fluggerät, die AR Drone Geschichte hat mich aber nie so richtig überzeugt und ist aus meiner Sicht ein nettes Spielzeug, mehr aber auch nicht. Die Firma DJI hat mit dem Phantom 2 die zweite Version ihres „ready to fly“ Kopters auf den Markt gebracht und mich damit recht schnell an der Angel gehabt. Das Gerät ist kein Spielzeug mehr, sondern ein Modellfluggerät. Die Flugzeit ist mit 20 Minuten ordentlich und dank eines CAN(!!!) Bus lässt sich der Phantom mit weiterem SchnickSchnack bestücken. Das Videomaterial kommt dank des Gimbals brauchbar aus der GoPro.

In den letzten beiden Tagen galt es die erste Herausforderung zu meistern: den Kopter „CRUISIX one“ in den Griff bekommen. Das klappt soweit schon ganz ordentlich, allerdings fehlt es mir noch an Kontrolle und Genauigkeit, was dann oft unbrauchbares Videomaterial zur Folge hat.

Lange Rede kurzer Sinn, hier ist das erste Filmchen aus der Luft. Wie gesagt, es gibt noch einiges an Optimierungsbedarf: sauberer, weicher und langsamer schwenken, weiterhin die ideale Einstellung der GoPro finden, den Verarbeitungsprozess des Materials optimieren. Wie man sieht, sind mir hier und da, aufgrund meiner zu hastigen Flugbewegungen, im Video die frames ausgegangen.

Viel Spaß!

P.S. achtet auf die Möwe bei 00:32 🙂