Mit ‘Apple’ getaggte Artikel

Pimp my iMac – das selbst gebaute Fusion Drive

Freitag, 05. April 2013

fdApple hat im letzten Jahr das Fusion Drive vorgestellt. Dabei werden in einem Mac eine SSD und eine klassische Festplatte verbaut. Beide „Platten“ werden zu einem logical Volume verheiratet und OSX entscheidet dann, welche Daten sinnvollerweise auf der schnellen SSD und welche auf der langsameren (aber größeren) Spindel gehalten werden. Dies ist ein dynamischer Prozess, bei dem das Userverhalten (auf welche Daten wird häufig zugegriffen) fortlaufend analysiert wird.

Diesen Spaß lässt sich Apple, wenn man das von Haus aus bestellt, in gewohnter Weise kräftig bezahlen. Mit etwas Basteile lässt sich das aber in Eigenregie und deutlich günstiger bewerkstelligen. Im Netz findet man eine ganze Reihe von Bausätzen und Anleitungen. Für meinen 27 Zoll mid 2011er iMac habe ich mich für dieses Videotutorial entschieden:

Folgendes Material wird benötigt:

Ich habe o.a. Anleitung lediglich in Sachen Stromversorgung abgewandelt, da ich das 22pin -> 22pin SATA Kabel nicht zur Hand hatte. Ich habe mit Hilfe des Y Kabels Strom von der Festplatte abgegriffen. Das funktioniert ebenfalls einwandfrei.

Nach dem Umbau müssen die Platten wie hier beschrieben verheiratet und formatiert werden. Im Anschluss wird OSX frisch installiert und das TimeMachine Backup wieder eingespielt. Fertig!

Der Performanceschub ist gigantisch. Der Aufwand hat sich definitiv gelohnt.

Vielen Dank an @syn2, für diese Animation zum Geld ausgeben. 🙂

Liebes Tagebuch

Sonntag, 24. März 2013

day_oneIn den letzten Monaten ist bei mir sowohl privat, als auch beruflich allerhand los. Vieles davon möchte ich dokumentieren – nicht für die Welt, sondern für mich. Ich habe vor einigen Woche ein Tagebuch gestartet und schreibe noch heute (verwunderlicherweise) jeden Tag einen Eintrag.

Day One hilft mir dabei. Das ist eine nette kleine App, die über den gesamten Apple Stack hinweg verfügbar ist (Mac, iOS). Rein technisch ist Day One nichts anderes als ein schönes Frontend, welches Texte mit Wiki Mark-up lokal speichert. Die Texte können via iCloud oder Dropbox über mehrere Geräte hinweg gesynct werden. Zu jedem Eintrag kann genau ein Bild hinzugefügt werden. Das fand ich anfangs blöd, inzwischen finde ich diesen puristischen Ansatz jedoch sehr gut, denn ich will kein Fotoalbum, sondern ein Tagebuch. Standort und Wetter können ebenfalls automatisch dokumentiert werden. Das UI macht richtig Spaß und ist wirklich gelungen.

Einziger Wermutstropfen: die Einträge werden nicht verschlüsselt abgelegt: weder lokal, noch in der Cloud. Daran arbeiten die Entwickler von Day One aber offensichtlich.

CrUisers hands on the iPad mini

Montag, 05. November 2012

Durch eine Verkettung ungünstiger Umstände hat es mich heute nach Zürich verschlagen. Auf der Bahnhofstraße musste spontan der Apple Store geentert werden um bei dieser Gelgenheit das iPad Mini in die Hand zu nehmen.

Ich muss zugeben, dass ich ursprünglich skeptisch gegenüber diesem Stück hardware war: nix halbes und nix ganzes, zu dicht am iPhone, braucht kein Mensch … Nach einem ersten face to face mit dem Teilchen habe ich meine Meinung geändert! Das Gerät ist suuuper sexy. Federleicht, trotzdem wertig und die Größe scheint magischerweise ideal zu sein! Es fasst sich toll an und man will es gar nicht mehr aus der Hand legen. Auch die Tastatur lädt immer noch zum mehrfingerigen Tippen ein. EINZIGER Wermutstropfen: das Display. Die Auflösung (bzw. die ppi) ist fern von Retina und meinem verwöhnten Auge inzwischen zu pixelig.

Ergo: warten auf Generation 2! Aber dann … 🙂

Löschen von Songs auf dem iPhone wenn iTunes Match verwendet wird

Dienstag, 03. Januar 2012

Zum gestrigen Beitrag bezüglich iTunes Match gab es in den Kommentaren noch eine Anmerkung, die sich um das Löschen von Songs auf dem iPhone/iPad dreht. Hierbei geht es darum, wie man lokal vorgehaltene Titel/Alben/Playlisten wieder von dem Gerät verbannt. Die Titel werden nicht aus der Cloud entfernt, sondern es wird lediglich Speicherplatz auf dem Gerät freigegeben.

Dies habe ich kurz in ein Filmchen gegossen.

Danke an JP für den Input.

P.S. Ich gebe zu, der Bildausschnitt ist etwas groß … im FullScreen sieht’s gut aus! 😉

iTunes in der Cloud – ein erstes Fazit

Montag, 02. Januar 2012

Seit ein paar Wochen ist iTunes Match endlich auch in Deutschland verfügbar.

Funktion

Die Sache funktioniert folgendermaßen: iTunes analysiert die Mediathek und entscheidet, welche Titel bereits im iTunes Store vorhanden sind. Alle anderen Titel werden einmalig hochgeladen, was je nach Anzahl der Songs und Bandbreite der Internetleitung einige Tage in Anspruch nehmen kann. Sobald dieser Prozess abgeschlossen ist, steht die gesamte Library auf bis zu 5 Geräten zur Verfügung und zwar vollständig. Einzige Einschränkung: ein Rechner muss die Mastermediathek beherbergen. Nur hier können beispielsweise MP3s importiert werden, die dann wieder über obigen Mechanismus analysiert und im Zweifel in die iCloud geladen werden.

Das Ganze hat einen weiteren Vorteil: vor zehn Jahren erstelle MP3s in mangelhafter Qualität, die iTunes Match im iTunesStore wiederfindet, können kostenfrei in qualitativ hochwertige AACs umgewandelt und beliebig oft auf den angemeldeten Geräten heruntergeladen werden. Wie das geht, beschreibt Erik.

Gekaufte Artikel stehen sofort auf allen Geräten zur Verfügung.

(mehr …)

Gute Reise, Steve!

Donnerstag, 06. Oktober 2011

Einer der Großen verlässt die Bühne. Die NY Times fasst sein Leben schön zusammen.

Noch ein letztes Mal: RollkragenSteve beim iPhone Launch. Dies ist für mich der emotionalste Moment in seiner Apple-Geschichte.

Dem iPad den Glanz genommen

Freitag, 07. Januar 2011

Es gibt zwei Dinge, die mich am Display des iPad stören:

  • es verschmiert extrem schnell
  • unter gewissen Bedingungen ist die Spiegelung des Displays störend und inakzeptabel

Was tun? Ich habe mich nach einigem Probieren für diese Displayfolie entschieden und bin begeistert. Der Moshi iVisor nimmt den störenden Glare Effekt, gibt ein tolles Touch Erlebnis UND vermeidet die Schmiererei auf der Scheibe.

Ja, man verliert einen Hauch an Brillanz, der jedoch nur im direkten Vergleich zu erkennen ist.

Aus meiner Sicht die beste und einzig sinnvolle Folie auf dem Markt.

iPad Essentials

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Im Prinzip (sozusagen) wollte ich Keines, jetzt komme ich wohl doch in den Genuss eines iPads. Zeit sich mit den Basics vertraut zu machen. Und nein, ich stelle nicht die Frage „Welche Apps muss man haben!?!“ Da finde ich es viel reizvoller das selbst herauszufinden. Mir geht es vielmehr um sinnvolles Zubehör. Ich möchte sicherlich ein Täschle für das Gerät. Weitere Teile sind optional und hier bitte ich um euren Input. Was sind deine Erfahrungen mit Anti-Glare Folien, Camera-Connection Kit, Dock? Was braucht man aus deiner Sicht wirklich!?!

Also … kommentiert, was das Zeug hält. Danke!

Marco empfiehlt den MacAlly BookStand als Alternative zum Apple Case.

Aperture Library über mehrere MACs synchronisieren

Mittwoch, 24. November 2010

Seit dem MacBook Air fahre ich eine 2 Rechnerstrategie, gegen die ich mich im Prinzip immer gewehrt habe. Jetzt sind also 2 Macs im Haus, die gewisse Daten austauschen sollen.

In einer kleinen Serie möchte ich ein paar meiner Methoden vorstellen. Heute: Aperture/iPhoto Library von Hauptrechner auf mobiles Gerät syncen. Hierzu will man rsync verwenden, um nicht immer die häufig recht große Library zu übertragen.

Dies lässt sich in 2 ganzen simplen Kommandozeilen erledigen.

osascript -e 'mount volume "afp://quellmaschine/mountpoint"'

rsync -avzS --delete /Volumes/mountpoint/Pictures/Aperture\ Library.aplibrary ~/Pictures

Die erste Zeile mountet ein AFP Mountpoint nach /Volumes/mountpointname.
Zeile Nummer 2 startet einen rsync von der Quellmaschine auf den Zielhost (Rechner auf dem der Befehl abgesetzt wird) in das Pictures-Verzeichnis des aktuellen Users.

Die rsyncoptionen bedeuten folgendes:

  • -a: Archivoption -> behält Dateirechte bei, wandert rekursiv durch Verzeichnisse etc.
  • -v: zeigt, was rsync gerade tut
  • -z: überträgt die Dateien komprimiert
  • -S: optimiert das Handling für SparseBundles (Format der Aperture Library)
  • –delete: auf der Zielmaschine dürfen überflüssige Dateien auch gelöscht werden.

Diese Zeilen kann man nun je nach Geschmack in ein Shellscript oder Applescript gießen und dann entweder manuell oder über den Automator/crond ausführen (lassen).

Ich habe es nicht getestet, bin mir aber sicher, dass dieses Vorgehen auch mit iPhoto funktioniert.

MacBook Air 11 – the big picture (updated)

Samstag, 06. November 2010

Nach 4 Tagen recht intensiver Verwendung würde ich gerne ein erstes Fazit zu meinem neuen Kleinen abgeben. Hier nochmal kurz die Eckdaten:

Design/Verarbeitung

Ich denke hier hat sich jeder bereits ein Bild gemacht und alle sind sich einig: in Sachen Anmutung, Wertigkeit und Design gibt es auf dem Notebookmarkt aktuell nichts vergleichbares. Durch die Unibody Konstruktion aus Alu wirkt das Teil filigran und doch äußerst robust. Das Gewicht passt zum Rest. Wäre es leichter, würde es billig wirken. Wäre es schwerer, würde man eine gewisse Unhandlichkeit unterstellen. Die Verarbeitung ist tadellos. Es klappert und scheppert an keiner Stelle.

Abmessungen

Das MacBook Air in der 11 Zoll Variante ist der ideale Begleiter für unterwegs oder die Kommunikationsmaschine für die Couchgegend. Es verschwindet ruckzuck in jeder Tasche und versteckt sich auch gerne mal zwischen 2 Blatt Papier. es ist nur wenig größer als das iPad und nicht wirklich dicker. Das 11 Zoll Display hat eine angenehme Größe und bietet dank seiner ordentlichen Auflösung von 1366 x 768 ordentlich Platz auf dem Desktop. Dazu später mehr.

Tastatur

Das Gerät kommt mit einer nahezu vollwertigen Tastatur daher. Es gibt nur geringe Abstriche: die oberste Tastenreihe (die F-Tasten) sind schon sehr schmal, woran man sich erstmal gewöhnen muss. Selbiges gilt für die Cursortasten unten rechts. Auch die Entertaste ist etwas schmaler als normal. Die meißtgenutzten Tasen (die mit den Buchstaben und Zahlen drauf) sind jedoch in voller Ausprägung und einem normalen Abstand zueinander vorhanden. Die Tasten sind recht flach, was für mich anfangs etwas ungewohnt war … inzwischen empfinde ich das aber als sehr angenehm. Die viel diskutierte Hintergrundbeleuchtung fehlt dem Air. Ich kam bis heute nie in den Genuss einer solchen, insofern fehlt mir nichts. Auch in voller Dunkelheit strahlt das Display soweit auf die Tasten ein, dass man auch ohne Zusatzlicht einwandfrei tippen kann. Und prinzipiell weiß ja jeder wo die Tasten liegen, oder?

Display

Wie bereits erwähnt, ist das relativ kompakte Display mit seinen 1388 x 768 Pixeln sehr geräumig und gestochen scharf. Ich hatte in den letzten Tagen nie das Gefühl, dass der Schirm mehr Größe gebrauchen könnte. Vor dem Display ist keine Glasscheibe verbaut, was den Glareeffekt (Spiegelung des Displays) absolut in Grenzen hält. Selbst ich, als Verfechter der Mattscheiben, kann hiermit absolut leben. Auch bei direkter Sonneneinstrahlung lässt es sich noch ordentlich arbeiten. Die LED Hintergrundbeleuchtung lässt sich schön dosieren und leuchtet das Display gleichmäßig aus.

Ausstattung – was braucht man wirklich

Wie beschrieben habe ich mich für die vollausgebaute Variante entschieden. Ich persönlich kann jedem empfehlen nicht die 90,- € für das RAM Upgrade auf 4GB zu sparen. Da könnte man sich in ein paar Moaten/Jahren ärgern, denn ein nachträgliches Aufrüsten ist nicht möglich. Wieviel Platz man zum Speichern von Daten benötigt muss jeder für sich selbst entscheiden. Die 64 GB reichen für den Alltag völlig aus. Wer unterwegs mit Fotos und Videos jonglieren möchte, sollte über die 128 GB nachdenken. Ob es nun der 1,4 oder 1,6 GHz Prozessor sein muss? Keine Ahnung … hier hätte auch ich sicherlich Abstriche machen können. Der bei mir verbaute 1,6er hat mich bis heute auch beim Video konvertieren absolut überzeugt. Allerdings habe ich auch keinen direkten Vergleich zu einem i5 in einem MacBook Pro.

Leistung

Arbeiten am MacBook Air macht ordentlich Laune, denn Wartezeiten gehören der Vergangenheit an. Hierzu trägt sicherlich vor allem die SolidStateDisk bei. Nicht nur, dass ein Boot von 0 bis Loginscreen nur 12 Sekunden in Anspruch nimmt, werden auch sonstige Aktionen sofort ausgeführt. Das Öffnen, Wechseln und Schließen von Applikationen passiert „on the click“. GE-NI-AL!!!

Auch die Arbeit in rechenintensiven Programmen (iMovie oder Aperture) geht völlig schmerzfrei von statten. Eigentliche „Rechenaufgaben“ (z.B. das Konvertieren von Fotos und Filmen) werden in annehmbarer Zeit abgefrühstückt. Wer solche Dinge den ganzen Tag treibt, sollte sich jedoch einen Rechner mit deutlich mehr Bums zulegen.

InstantOn

Ehrlich gesagt bin ich von dem so hoch gelobten „Instant On“ etwas enttäuscht. Ich hätte schon erwartet, dass das Gerät SOFORT nach dem Aufklappen einsatzbereit ist. Ist es nicht … zumindest bei mir nicht. Es dauert ca. 1-2 Sekunden, bis ich aufgefordert werde mein Passwort einzugeben. Ob das nun an meinem verschlüsseltem HomeLaufwerk liegt, weiß ich nicht. Allzu störend finde ich es auch nicht … aber unter „Instant“ verstehe ich etwas Anderes.

Der Lüfter

Moment … welcher Lüfter? Hat das Ding etwa einen? Anscheinend ja. Laut iStatMenus dreht dieser fleißig 2000 mal in der Minute seine Runde. Hören tut man das Teil nur mit dem Ohr am Gehäuse ganz leise säuseln. Auch beim Komprimieren eines Videos stieg die Prozessortemperatur auf 73°C und der Lüfter blieb bei konstant niedrigen 2000 rpm und völlig unhörbar.

Trackpad

Apple ist bekannt für seine Expertise in Sachen MultiTouch. Auch das MacBook Air hat ein verhältnismäßig großes Glastrackpad. Anfangs war ich skeptisch. Brauch man dieses Gefuchtel und Getanze auf dem Glas wirklich? Nach 4 Tagen kann ich sagen: wie konnte ich jemals ohne: Scrollen, vergößern, vor/zurück, drag&drop, drehen … Dinge, die einem tatsächlich das völlig alltägliche Surfvergnügen versüßen. Ich wollte es anfangs nicht glauben und wurde eines Besseren belehrt.

Anschlüsse

Das Gerät ist mit 2 USB 2.0 Anschlüssen, einem Displayport, dem Kopfhörerausgang und einem MagSafe Anschluss ausgetstattet. Aus heutiger Sicht reicht das völlig aus. Frech finde ich wie gehabt die absolut unverhältnismäßig teuren Adapterpreise bei Appl€. Aber wenigstens einen Displayport -> VGA werde ich mir wohl zulegen, falls man mal an einen Beamer will.

iSight

Upps … die heißt ja nun FaceTime Kamera, erfüllt aber immernoch den selben Zweck -> Mein schönes Gesicht ins Internet zu projizieren. Das macht das Teil ganz wunderbar.

Lautsprecher

Apple musste den schlechten MonoSound aus dem alten MacBook Air überarbeiten. Das ist ihnen im aktuellen Modell absolut gelungen. Das neue Stereo System sitzt unsichtbar unter der Tastatur und liefert für die kompakten Ausmaße einen vernünftigen Sound.

DVDLaufwerk

Gibts nicht. Aber die Installation von Scheibe geht (wenn denn überhaupt noch notwendig) dank DriveSharing mit Mac oder Windowskisten völlig schmerzfrei.

Netzwerkkommunikation

Das Air ist von Hause aus nicht mit einer Ethernet-Schnittstelle ausgestattet. Daten müssen mit anderen Rechnern im Netzwerk also über die Luftschnittstelle ausgetauscht werden. Ich habe zu Hause eine FritzBox, die mir 54MBit/s WLAN spendiert. In der Praxis kommen hiermit Transferraten von ca. 2,5 MB/s zu stande. Für Kleinigkeiten reicht das sicher, aber der Transfer meiner x Gig an Mucke und Bildern macht so absolut keinen Spaß. Dankenswerterweise handelt es sich hierbei um einen einmaligen Vorgang. Wer solche Stunts jedoch öfters plant, sollte entweder sicherstellen, dass sein WLAN Router 802.11n spricht, denn damit sind realistische 120 MBits/s drin. Eine weitere Option ist die Anschaffung eines USB -> Ethernet (10/100) Adapter von Appl€.

Akkulaufzeit

Die von Apple angegebenen 5 Stunden sind im normalen Surf-, Mail-, Youtube-Leben absolut realistisch. Ich fahre das Display jedoch zu Hause auch auf ca. einem drittel der Hintergundbeleuchtungsleistung. Aus meiner Sicht reicht das völlig. So komme ich bei unauffälliger Verwendung auf gute 5 Stunden. Hier und da liest man Berichte über Akkusaugende Flash Webseiten. Das kann ich bestätigen und es handelt sich hierbei um kein Problem des MacBook Airs. Selbiges Phänomen kann man auch auf anderen mobilen Geräten beobachten. Flash ist ein Akkukiller. Aus diesem Grund verwende ich schon seit einiger Zeit die Safariextension „Click to Flash„.

Ein wirklicher Test der Akkuleistung wird sicherlich das BarCamp in Hamburg am kommenden Wochenende. Ich werde das genau beobachten und dann nochmal berichten.

Fazit

Das MacBook Air in der Variante „klein“ ist ein absoluter Leckerschmecker. Das Teil ist nicht nur unheimlich handlich, schnell und die ideale Couchsurfmaschine, sondern auch noch extrem sexy. Das Gerät überzeugt mich in allen Belangen. Lediglich folgende Kleinigkeiten gebe ich zu bedenken:

  • große Netzwerktransaktionen tun weh
  • InstantOn heißt „warte kurz – nur ganz kurz“
  • die Adapterpreise sind appl€typisch unverschämt

Kann das Gerät nun ein iPad ersetzen? Keine Ahnung, ich hatte nie eins. Brauche aber seit dem MacBook Air noch weniger eins als vorher. Ich habe hier ein MacBook mit vollwertiger Tastatur, hochauflösendem Display und – vor allem – einem echten Betriebssystem.

Fragen?

Habt Ihr weitere Fragen? Diese könnt ihr gerne über die Kommentare einkippen.

Auf die Hürden der „2 Rechnerarchitektur“ gehe ich später ein.

Unboxing

Last but not least gibt es ein kurzes Unboxingfilmchen. 😉

P.S. Jörg hat das 13 Zoll Modell unter die Lupe genommen.
P.S.S. Garvin hat als Umsteiger seine Erfahrungen mit dem Air hier beschrieben.
P.S.S.S Auch Gizmodo liebt das kleine Wunder.

UPDATE

Um ein Haar hätte ich ein weiteres Highlight vergessen:

Lautsprecher

Apple musste den schlechten MonoSound aus dem alten MacBook Air überarbeiten. Das ist ihnen im aktuellen Modell absolut gelungen. Das neue Stereo System sitzt unsichtbar unter der Tastatur und liefert für die kompakten Ausmaße einen vernünftigen Sound.