Mit ‘barcamp’ getaggte Artikel

Grillcamp 2012 in Hamburg

Sonntag, 01. Juli 2012

In 3 Wochen ist es endlich soweit: das erste Grillcamp (im Unkonferenz Stil) findet in der Hamburger StarKüche statt. An zwei Tagen soll gegrillt werden, was das Zeug hält. Wie bei allen Unkonferenzen soll es auch hier keine Zuschauer, sondern ausschließlich Teilnehmer geben. Mit anderen Worten: jeder soll mit seinen Grillideen, Anregungen oder Fragen antreten. Hierzu gibt es eine Einkaufsliste, die auf Basis der Rezeptideen durch die Teilnehmer befüllt wird.

Da die Beschaffung der Zutaten offensichtlich nicht vollständig durch Sponsorengelder abgedeckt werden kann, ist ein Teilnehmerbeitrag von € 40,- fällig. Im ersten Moment mag das recht saftig klingen (vor allem weil Barcamps in der Regel kostenneutral sind), aber in Anbetracht des Aufwands, der kulinarischen Highlights und vor allem der Location finde ich den Betrag durchaus gerechtfertigt.

Ich bin dabei und freue mich auf lustige, inspirierende und vor allem leckere Tage in Hamburg.

Wer kommt mit?

Das erste RootCamp in Berlin

Samstag, 26. Mai 2012

Gestern und heute fand in Berlin das erste RootCamp statt. Im Barcampstil (Unconference) trafen sich rund 40 Admins und Techies aus dem OpenSource Umfeld um die unterschiedlichsten Themen zu bequatschen. In 3 Tracks wurden rund 15 Sessions sowohl im Vortrags- als auch im Workshopstil gehalten.

Organisation, Rahmenprogramm, Räumlichkeiten und Verpflegung waren vorbildlich. Vielen Dank an das Orgateam und die Sponsoren: Netways, Linuxtag, Suse, OSBF, Eucalyptus, Linux Magazin, Admin Magazin, MyMuesli und Rothaus. Es wäre wirklich schön, wenn sich das Format etablieren würde und im kommenden Jahr noch mehr Teilnehmer zum Erfolg des RootCamps beitragen könnten.

Travelmanagement mit Onlinetools

Sonntag, 14. November 2010

Das war der Titel der Session, die ich am 13.11. auf dem Barcamp in Hamburg gehalten habe. Hier möchte ich kurz die Ergebnisse zusammenfassen.

Prinzipiell ging es um Tools, mit den ich mir die (Flug)-Reisen so angenehm wie möglich gestalte. Das beginnt bereits bei der Digitalisierung und Konsolidierung meiner Buchungsunterlagen. Weiterhin brauche ich ein Tool, welches Änderungen und Unregelmäßigkeiten auf meinen einzelnen Strecken überwacht und mir meldet. Schließlich habe ich auch noch gezeigt, wie ich bei 90% meiner Flüge exakt auf dem Platz sitze, den ich mir im Vorfeld ausgeguckt habe.

Für die Konsolidierung meiner Buchungen und das Monitoring meiner Flüge nutze ich TripIt in der ProVersion bereits seit einigen Jahren. Der Dienst entwickelt sich ständig weiter und bietet alles, was ich brauche. Vor allen Dingen eine schicke und brauchbare iPhone App. In den USA ist TripIt in aller Munde und viele große Buchungsagenturen arbeiten eng mit dem Dienst zusammen. Es gibt leider noch keine deutsche Lokalisierung und die Daten werden ausschließlich auf US-Servern gehostet. Letzteres könnte den ein oder anderen stören. Hier ein kurzer Film zum Dienst:

Als Alternativen zu TripIt hat Florian Kayak und Travelload in Spiel gebracht (vielen dank dafür). Die Dienste sehen beide wirklich vielversprechend aus, wobei Travelload (als Dienst aus Deutschland) leider nicht mehr weiterentwickelt wird (zumindest ist auf der Website seit 2009 kein Fortschritt zu erkennen). Kayak scheint durchaus eine Alternative zu sein und ist dazu auch noch kostenlos.

Um während des Fluges so gut wie möglich zu sitzen, nutze ich im Vorfeld SeatGuru und SeatExpert. Hiermit kann ich schnell erkennen, wo man in der jeweiligen Maschine sitzen möchte und wo nicht. Jetzt kommt ExpertFlyer ins Spiel. Dieser Dienst bietet mir tiefe Einsicht in Flugpläne, Tarife, Verfügbarkeiten und eben auch Sitzpläne. So kann ich in Echtzeit sehen, welche Sitze auf einem Flug tatsächlich schon vergeben oder nur von der Airline blockiert sind. ExpertFlyer lässt mich dann einen „Watchdog“ auf meine gewünschten Sitze legen. Sobald die Plätze verfügbar werden, bekomme ich eine eMail und kann über die WebSite der Airline zuschlagen. Das funktioniert fast immer und damit sitze ich tasächlich zu 90% auf den von mir im Vorfeld ausgesuchten Plätzen.

Um dann im Ausland auch noch mit dem Handy möglichst günstig online zu sein, hat Florian auch noch diese äußert nützliche Website genannt.

Bitte ergänzt Punkte, die ich vergessen habe.

Danke nochmal an alle Teilnehmer für die konstruktive Session. Hat mir Spaß gemacht!

Barcamp 2010 in Stuttgart

Sonntag, 12. September 2010

Am vergangenen Wochenende war dann also mein erstes Barcamp fällig. Um ehrlich zu sein, hatte ich keinerlei Erwartungen.

Laut Definition ist ein Barcamp eine „Unkonferenz“. Das heißt, bis zum Start der Veranstaltung gibt es kein Programm. Lediglich die Rahmenbedingungen sind im Vorfeld abgesteckt: Wo, wann und wer. In Stuttgart trafen sich so also knapp 250 internetbegeisterte Menschen in einer völlig ungezwungenen Atmosphäre. Nach dem gemeinsamen Frühstück startet die Vorstellungsrunde: jeder Teilnehmer stellt sich mit Namen und drei Stichwörtern (Tags) vor. In meinem Fall also: „Martin Eichenberg, #opensource, #travel, #stuttgart.“ Jeder der wollte, konnte eine Session anbieten. Dies muss/soll nicht unbedingt ein fertig ausgearbeiteter Vortrag sein, sondern darf auch gerne eine Diskussionsgrundlage bilden. Die wirklichen Experten zu einem Sessionthema sitzen nicht selten im Publikum. Umrahmt wurde das Wochenende von einer tollen Orga und einem genialen Catering. Dank der Sponsoren war die Veranstaltung für alle Teilnehmer kostenfrei.

Meine Sessionhighlights waren die GettingThingsDone Talks von Oliver Gassner, die Vorstellung von Zellmis Kommunenleben und Franks AR Dronen „Show“.

Ich habe viele nette Leute kennengelernt, spannende Gespräche geführt und viele Inspirationen erhalten.

Ein paar Bilder gibts nach dem Klick.
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