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Das Travel Setup von Sebastian Strugholtz

Freitag, 17. Februar 2012

Wer bist Du, was tust Du – und warum bleibst Du nicht zu Hause?

Sebastian Strugholtz, Jahrgang 1979, geboren in Ostwestfalen, seit guten 2 Monaten in Düsseldorf wohnhaft. Durch meine Tätigkeit als Berater im Projekt- und Prozessmanagement bin ich beruflich relativ häufig unterwegs. Bis Ende letzten Jahres habe ich für einen Medienkonzern in Gütersloh gearbeitet. Durch einen Jobwechsel im Januar zu einer Unternehmensberatung wird sich der Reiseanteil eher noch erhöhen. Auch privat bin ich öfter unterwegs – in den letzten 10 Jahren habe ich an 6 verschiedenen Orten gelebt, gearbeitet oder studiert, so dass sich immer wieder der ein oder andere gute Grund findet das Wochenende nicht in den eigenen vier Wänden zu verbringen. Aber so langsam kommt Konstanz rein. Zudem habe ich eine Affinität zu Mittel- und Südamerika.

Wie ist dein Travel Setup?

Transportmittel

Ich versuche so oft wie möglich mit der Bahn zu reisen – einfach aus den bekannten Gründen: man kann etwas machen, oder auch einfach aus dem Fenster schauen. Meistens mache ich letzteres. Mein Lieblingsplatz – gerade auf längeren Fahrten – ist dabei die Sitzreihe direkt hinter dem Fahrer im ICE 3. Sofern dieser nicht den “Milchglasmodus” eingeschaltet hat, hat man einen spannenden Blick auf seinen Arbeitsplatz und eine ganz andere Sicht auf die Strecke. Grandios.
Zwar kann ich mittlerweile beruflich 1. Klasse fahren, allerdings muss ich sagen, dass es mir privat den Preis nicht wert wäre. Es ist zwar etwas mehr Platz und vielleicht auch etwas ruhiger, aber auch in der 2. Klasse fahre ich gerne. Ausgenommen sind die Regionalbahnen und Regionalexpresse – da darf es dann beruflich gerne die 1. Klasse sein.
Für den innerstädtischen Transport hier in Düsseldorf nutze ich eine Kombination aus der Rheinbahn und den CarSharing Angeboten von Daimler und BMW. Einfach geniale Konzepte.

Lieblingsbahnhof / -flughafen

Mein absoluter Lieblingsbahnhof ist Dresden – auch wenn ich da nur sehr selten bin – einfach toll geworden nach der Renovierung. Hannover finde ich auch gelungen. Wirklich grenzwertig als ICE Bahnhöfe sind Duisburg und Hamm. Düsseldorf finde ich ganz angenehm – besonders die Anbindung an das Flugnetz. Entweder bin ich in 10 Minuten in DUS oder in einer Stunde in FFM. DUS ist von der Größe und vom Flugangebot recht nett. FFM ist einfach nur groß. Auch wenn ich oft von dort geflogen oder dort angekommen bin, hab ich jedes Mal das Gefühl schon wieder irgendwie anders durch den Flughafen gelaufen zu sein…Tipp hier für Star Alliance Flieger: Wer mit der Bahn ankommt kann direkt im Fernbahnhof einchecken – auch wenn er kein Rail&Fly macht – die Schalter sind hier meist leerer als im Terminal.
Ätzend sind auch ausnahmslos alle US Flughäfen: egal ob LAX, JFK, Newark, Houston, Atlanta – die sind einfach nur alt. Einzig den SkyTrain in Denver muss man wegen der Ansagen mitgemacht haben.

Lieblingsairline

Meist Star Alliance – aber ungern Continental. Ich bin Fan von dem warmen Tuch vor den Mahlzeiten bei der Lufthansa ;-)

Lieblingsgepäckstücke

  • Fürs Kabinengepäck nutze ich in der Regel meinen Zirkeltraining Kasten. Groß, eckig, praktisch, gutaussehend. Passt alles rein, was ich so brauche. Nachteil: Er hat keine Schlaufe um ihn am Koffer zu fixieren – das geht zwar, ist aber eine wackelige Angelegenheit.
  • Bis zu 4 oder 5 Tagen komme ich mit nem 08/15 Trolley von Travelite ganz gut über die Runden.
  • Für alles was länger dauert nutze ich die Reisetasche Tonga von Vaude. Manchmal ein wenig unhandlich, aber sehr strapazierfähig. Nachteil: Griff zum ziehen ist sehr kurz, da passt dann keine Tasche mehr drauf.
  • Für Auswanderversuche habe ich einen Stratic Topas Trolley – XL – Allerdings ohne die beschriebenen güldenen Reisverschlüsse…
  • Seit meinem letzten Trip durch Südamerika habe ich noch einen Fjallraven Kajka 75 – ein genialer Rucksack. Der wird ab jetzt öfter genutzt.

Travel Essentiale

  • Blaue Mappe: Ich bin eher “back-level”-mäßig unterwegs, d.h. alle meine Reiseunterlagen (Flug, Bahn, Hotel, Mietwagen) liegen in Papierform in einer blauen Mappe vor.
  • Rotes Buch: Notizen, Telefonnummern von Kunden, Kollegen und Ansprechpartner, Taxiunternehmen und Wegskizzen notiere ich in meinem roten Buch.
  • Ipod touch 64GB: Ohne Musi geht halt nix. Zusammen mit ein paar Sennheiser in-ear Kopfhörern. Wenn es doch etwas aus dem Bordprogramm sein soll, ist der Adapter dabei.
  • Nackenkissen: Bei Langstrecke ein must-have!
  • Jogginghose & Wollsocken: Bei Langstrecke ein must-have!

Tipps & Tricks

Beim Packen rolle ich immer alle Klamotten zusammen. Ich habe das Gefühl damit den Platz besser auszunutzen. Gerade beim Rucksack und beim Trolley.

Nächste Reise

Vielleicht Wien. Oder Bielefeld ;-)