Mit ‘Travel’ getaggte Artikel

Koffer unschlagbar günstig

Dienstag, 19. Februar 2013

rimowa_topasBereits im letzten Jahr habe ich auf die günstige Einkaufsmöglichkeit von Koffern und Taschen bei kofferdirekt hingewiesen.

Aktuell gibt es wieder einen 10% Gutscheincode ab einem Umsatz von 200,-€. Bei Vorkasse regnet es dann weitere 5% Rabatt. Der Gutscheincode funktioniert bis zum 31.03.2013.

Wie beim letzten mal funktionert das Ganze folgendermaßen:

  • Koffer Direkt über diesen (Affiliate) Link besuchen
  • Beim Checkout folgenden Gutscheincode verwenden: kofferdirekt09012013
  • Spaß haben!

Original Caipirinha Rezept aus Brasilien

Samstag, 16. Februar 2013

IMG_2430In meinem Sao Paulo Artikel habe ich angedroht, ein paar Worte über Caipirinha zu verlieren. Der Cocktail ist ein brasilianisches Nationalgetränk und entfaltet auch nur in Südamerika seine volle Magie!

Mit den passenden Zutaten und ein paar kleinen Tricks kann man diese Magie auch im verschneiten Deutschland erleben.

Und so gehts:

Man benötigt je Glas:

  • 1 ungespritzte Limette
  • 3 Teelöffel möglichst feinen Rohrzucker
  • 4-5 ganze Eiswürfel
  • einen guten Cachaça

Man sollte die Limette in dünne Scheiben schneiden um, eine möglichst große Oberfläche zu schaffen, die dann die Aromen der Frucht in das Getränk abgeben können. Der verwendete Zucker sollte möglichst fein sein, denn er sollte sich vollständig im Getränk auflösen. Grobkörniger, brauner Rohrzucker hat nichts mit Caipirinha zu tun. Beide Zutaten landen im Glas und werden nun mit einem Stößel kurz zerdrückt. Kurz ist das Zauberwort, denn wir wollen nicht die Bitterstoffe aus der Schale in den Saft quetschen. Im Idealfall hat sich der Zucker jetzt schon im Saft vollständig aufgelöst. Falls dem nicht so ist, kann man das ganze mit einem Löffel verrühren. Sollte sich der Zucker nicht vollständig auflösen, muss man einen noch feineren Zucker verwenden. Auf das entstandene Gemisch gibt man die Eiswürfel. Wir verwenden bewusst kein crushed ice, denn das würde den Caipirinha verwässern. Nun gießt man etwa 3 fingerbreit Cachaça drüber und verrührt das Ganze mit einem Löffel. Fertig!

Beim Cachaça sollte man tunlichst die Finger von den üblichen Supermarktvertretern (pitu und co.) lassen. Ein guter Cachaça hat einen weichen Geschmack und bringt die erwähnte Magie ins Glas. Ich verwende sehr gerne Sagatiba Pura, den man auch in Deutschland kaufen kann. Während meines letzten Brasilientrips habe ich einen Caipirinha mit Santo Grau getrunken. Ein toller Cachaça, der noch auf seinen Einsatz wartet. 🙂

Saúde!

Sao Paulo – Ausgehtipps für Geschäftsreisende

Sonntag, 03. Februar 2013

Dieser Beitrag ist längst überfällig und entsteht aus aktuellem Anlass: Kollegen haben mich nach Ausgehtipps in Sao Paulo während einer Geschäftsreise gefragt. Dem komme ich natürlich gerne nach und dokumentiere das ganze praktischerweise gleich hier im Blog.

Sao Paulo ist gigantisch und mit 20 Millionen Einwohnern ein Hexenkessel mit Chaosgarantie. Nichts desto trotz bietet die Stadt neben vielen kulinarischen Highlights auch eine tolle Partyinfrastruktur mit trendigen Bars und Clubs. So lässt sich die spärliche Freizeit während eines Businesstrips doch recht angenehm verbringen.

Kulinarisch

Churrascaria Jardineira Grill

IMG_1687Wer als Fleischliebhaber Südamerika besucht, kommt um den Besuch eines brasilianischen Steakhauses, einer sogenannten Churrascaria, nicht herum. Hier wird während des Rodizios im wahrsten Sinne des Wortes Fleisch ohne Ende seviert. Aus der Küche werden nonstop Fleischspieße vom Grill gereicht. Hierauf befinden sich unterschiedliche (meist Rind-) Fleischsorten, die der Spießmaster feilbietet und auf Wunsch hauchdünn auf den eigenen Teller schneidet. Als kleine Hilfestellung erhält jeder Gast eine kleine Fleischlandkarte, eine Zange und eine „Ampel“. grün: „immer her mit dem Fleisch“ – rot: „bitte weitergehen“.

Jardineira Grill liegt an der Av. dos Bandeirantes und bietet hervorragendes Fleisches mit einem gigantischem Beilagenbuffet (aus meiner Sicht überflüssig). Das Ambiente ist stimmig und der Service sehr gut. Caipirinha wird auf Wunsch live am Tisch zubereitet. Dem Thema „Caipirinha“ werde ich einen eigenen Blogeintrag widmen.

Noch ein letzter Tip: Anfangs könnte das Personal versuchen, vermehrt die qualitativ nicht ganz so hochwertigen Stücke loszuwerden. Man sollte tunlichst auf die Picanha warten!!!!

Bráz Pizzaria

Angeblich die beste Pizza Sao Paulos. In 3 urigen Restaurants bietet Bráz neben hervorragender Pizza aus dem Holzofen ein tolles Ambiente! Ich persönlich kenne nur das Restaurant in der Rua Graúna. Man bestellt in geselliger Runde in der Regel eine Auswahl an Pizzen (die Portuguesa ist ein Favorit), die dann vom Personal Stück für Stück auf die Teller verteilt werden.

Dort muss man gewesen sein.

PingPong DimSum & Cocktails

Weiter geht die kulinarische Reise nahe der Faria Lima im Stadtteil Itaim Bibi ins PingPong. Gereicht wird bestes DimSum in modernem Ambiente. Das DimSum kann in HongKong kaum besser sein (auch wenn es klassischerweise nicht am Abend serviert wird). Der Laden ist mir aber primär nicht wegen des Essens in Erinnerung geblieben: hier habe ich den wohl besten Mojito meines Lebens genossen. Der Herr an der Bar hat frische Orangenfiltes in dem Getränk versenkt, was eine wahre Geschmacksexplosion ausgelöst hat. Unerreichbar!

Party

Grazie a dio

Wer Sao Paulos Partyzone erleben möchte, muss ins Vila Madalena. Hier sind Bars, Clubs und Restaurants wie an einer Perlenschnur aufgereiht. Wer mit den Brasilianern traditionell feiern möchte, sucht einen der unscheinbaren Musikclubs auf. Das „Grazie a dio“ ist ein Geheimtip und zählt global zu meinen absoluten Lieblingsläden. Hier sucht man vergeblich nach blassen Europäern oder Touristen. Man ist gern gesehener Gast unter Brasilianern. Mit täglich wechselnden Bands wird ein hervorragendes Liveprogramm präsentiert. Binnen kürzester Zeit tanzt der gesamte Laden und die Stimmung ist einfach grandios! Bilder sagen mehr als tausend Worte:

Folgendes Filmchen habe ich im November 2012 gedreht:

Skye Bar

Quelle: SkyeBar

Quelle: SkyeBar

Ein wenig touristischer, aber nicht weniger eindrucksvoll präsentiert sich die Skye Bar auf dem Dach des Hotel Unique. Das liegt an der Avenida Brigadeiro Luis Antonio nahe des Park Ibirapuera. Auf dem Dach des Hotels bietet diese Bar eine tolle Aussicht auf ein schier unendliches Hochhausmeer. Muss man gesehen haben!

Nordsee im November

Donnerstag, 06. Dezember 2012

Ich war zugegebenermaßen skeptisch, als meine Frau den Vorschlag anbrachte, eine Woche nach Holland zu fahren … im November. Küste im Spätherbst?

Ich habe mich darauf eingelassen und wir sind in die uns bereits bekannte Ferienwohnung im Aanloop in Domburg, Holland gefahren. Wir waren bereits mehrfach in Domburg und haben hier schon viele schöne Sommertage verbracht. Aber im Spätherbst? Manch einer mag das sogar schon Winter nennen.

Was soll ich sagen … wir wurden nicht enttäuscht. Das Wetter war zwar wechselhaft, aber sehr berechenbar und so konnten wir viel Zeit auf und vor dem Deich verbringen! Und ja: Amstel, Grolsch, Vla und Kibbeling schmecken auf im November bestens!

Hier nun eine paar Fotos. Wie unschwer zu erkennen ist, bin ich aktuell ausschließlich schwarzweiß unterwegs.

Warum ich einen Hals auf die SWISS habe

Montag, 05. November 2012

Bekanntermaßen bin ich ein Fan der SWISS. Die Business Class ist solide, das Sitzkonzept durchdacht und der Service großartig. Gestern hat mich die Airline allerdings mehr als im Stich gelassen. Aber von Vorne:

Ich war gestern Abend sowohl auf LX 1171 (STR -> ZRH) als auch LX92 (ZRH -> GRU) gebucht. Diese Strecke nehme ich gerne und auch relativ regelmäßig in Anspruch. Die Umsteigezeit ist in Zürich mit 50 Minuten zwar relativ knapp bemessen, aber bis dato gab es selten Probleme. Vor ein paar Monaten ist LX1171 bereits mit 40 Minuten Verspätung aus Stuttgart los und dank des horvarragenden Service der SWISS konnten alle Passagiere ihre Anschlüsse erreichen.

Gestern gestaltete sich die Situation anders. LX1171 hatte 90 Minuten Verspätung und ein Erreichen der Anschlüsse schien unmöglich. Bekanntermaßen hat Zürich ab 23:00 ein fixes Nachtflugverbot, somit konnte LX92 auch nicht beliebig verspätet werden. Bis hierhin ist das alles ein völlig normaler Vorgang und kann im normalen Flugbetrieb passieren. Was ich nicht verstehe, ist die Ansage der SWISS, alle Passagiere mit LX1171 nach Zürich zu schicken, wohl wissentlich, dass die Anschlüsse nicht mehr erreicht werden können. In Stuttgart hieß es immer wieder „Die SWISS regelt das schon … wir haben die Ansage sie nach Zürich zu schicken.“ Bereits im Landeanflug auf Zürich sah man alle Langstreckenvögel bereits in Richtung Startbahn rollen, gefolgt von der Ansage sich mit dem TransferDesk in Verbindung zu setzen.

Toll! Das Ergebnis: eine Nacht im (durchaus schönen) Flughafenhotel in Zürich und einer Umbuchung auf einen LH Flug via München am folgenden Abend. Zusätzlich ärgerlich: kein Wort der Entschuldigung seitens der SWISS.

Meine Frage an die Herrschaften der SWISS: warum wurden die Passagiere wissentlich nach Zürich in eine Sackgasse transportiert?

Air NewZealand und die Hobbits

Donnerstag, 01. November 2012

Ein neues Filmchen reiht sich in die Serie der kreativen SafetyVideos von Air Middle-earth NewZealand ein. Da vergeht die Zeit von PushBack bis TakeOff wie im Flug. 😉

Welche Neuseeland Insel ist die schönere? Die Filme

Montag, 20. August 2012

Ihr erinnert euch noch an die Planungen der beiden Kiwis?

Genau, die beiden Filme sind nun endlich fertig.

Film, Stimmung und Musik untermauern mein Favoritenbild. Aber entscheidet selbst:

Das Travel Setup von Christian Leu

Sonntag, 01. Juli 2012

Was ich so tue?

Heute vor 10 Jahren habe ich meine Arbeit als Exportleiter in einer kleinen Schweizer KMU begonnen und mich vom Reisemuffel zum Vielflieger verändert. Eine schöne Zeit, in der ich viele interessante Menschen in ganz Europa kennen gelernt und auch viel gelernt habe. Gleichzeitig habe ich mir damals meinen Blog leumund.ch eingerichtet, auf dem ich über allerlei Dinge wie Umwelt, Technologie und das Leben schreibe.

Nachdem ich die letzten 5 Jahre als Sales Manager in einer internationalen Grossfirma in Osteuropa aktiv war, wird sich mein Fokus ab dem 2. Juli stark auf Deutschland verlagern. Ich werde als Sales Manager für neue Produkte zuständig sein und teilweise in München leben, kann aber meinen Hauptwohnsitz in der Schweiz, in Bern behalten.

Dafür werde ich vermehrt in Deutschland mit dem Auto unterwegs sein, den ICE vermehrt nutzen, ab Zürich nach Deutschland und teilweise auch weiterhin nach Osteuropa aufbrechen. Die technologische Entwicklung ermöglicht uns heute ein komfortables Arbeiten von fast jedem Platz der Erde aus, und ich habe das Vergnügen diese Art des Arbeitens selber zu erleben.

In all den Jahren gewöhnt man sich vorallem an eines, alleine unterwegs zu sein und flexibel auf alle möglichen Situationen zu reagieren. Gleichzeitig legt man sich sein Travel Setup zu, das sich aber über die Jahre auch immer wieder verändert.

Reiseorganisation

Grundsätzlich kann man sich das Reisen mehr oder weniger schwer Gestalten. Einerseits durch eine clevere Planung, anderseits indem man sich bewusst ist, dass man auf Reisen meistens nicht selber über alles bestimmen kann. Verzögerungen, Wartezeiten, technische Pannen und Planänderungen gehören dazu. Das muss man sich einfach bewusst sein, und so bringt es nichts, wenn man sich deshalb in irgendeiner Art stressen lässt. Ich habe mir angewöhnt, meine Reisetätigkeiten nach Möglichkeit auf 3 Tage in der Woche zu planen, so dass ich Montag und Freitag je einen Tag im Büro bin um die ganzen Dinge zu erledigen die vor oder nach einer Reise zu erledigen sind.

Je nach Programm kann es gut sein, dass man in den 3 Tagen unterwegs kaum eine E-Mail schreiben kann. Dazu kommt, dass Montag und Freitag auf Flughäfen genauso zu meiden sind, wie die Wochenenden. Ich will jetzt nicht wie Sven die Wenigflieger blamieren, aber man gewöhnt sich halt einiges an, wenn man fast wöchentlich fliegt.

Reisegepäck

Je länger ich unterwegs bin, desto mehr Koffer hat man. Nachdem ich Kofferdirekt.de entdeckt hatte, musste ich einen Moment lang fast aufpassen nicht zu einem Kofferjunkie zu werden und mir andauernd neue Koffer zu kaufen. Die Preise sind für uns Schweizer einfach unschlagbar.

Nachdem ich mir mal einen Fauxpas mit einem Tumi Koffer erlaubt habe, der Koffer war schweineteuer, funktionell überhaupt nicht praktisch und erst noch viel zu tief um in einfach ins Flugzeug mitzunehmen. Aus Fehlern lernt man, und in der Zwischenzeit habe ich aus der Samsonite PRO-DLX 3 Serie zwei treue Begleiter gefunden.

Meine zwei Samsonite PRO-DLX 3 Koffer für einmal im trauten Heim.

Der kleine Koffer für kurze Reisen, der grössere wenn es länger geht und ab und zu gleich beide zusammen. Es macht Spass, ein Qualitativ hochwertiges Produkt zu besitzen, bei dem auch nach einigen Dutzend Flügen noch jede Naht sitzt und die Rollen sauber rollen. In einer solchen Situation einen Billigkoffer zu nutzen wäre einfach nur törricht.

Kommunikationszentrale

Eine wichtige Veränderung die in den letzten Jahren stattgefunden hat, ist die Verfügbarkeit von Internet an fast allen Orten der Welt. Dies ermöglicht einerseits, dass man dank Twitter irgendwie immer auch zuhause ist, anderseits, dass man mit Roaminggebühren die Telekomanbieter reicht macht. Um dies zu umgehen habe ich mittlerweile eine ansehliche Sammlung von Prepaid Data SIM Karten aus den verschiedensten Ländern.

Meine SIM Karten Sammlung, der UMTS Router von Trekstor, kurze Ladekabel von Griffin und mein Kindle.

Da ich aber nicht einfach in jedem Land eine andere Handynummer haben kann, habe ich mir einen praktischen Trekstor UMTS Router gekauft, mit dem ich dann jeweils mein iPhone, iPad und den Lenovo Laptop mit Internet versorge. Die Tarife sind meistens irgendwo im Bereich 1-2 Euro pro Tag, oder dann zwischen 10 und 20 Euro für 1 GB Datenverkehr. Auf jeden Fall um einiges günstiger als die Roamingtarife.

Zusätzlich zu den erwähnten Gadgets habe ich meistens auch meinen Kindle dabei, auch eine der schönen Dinge, wenn man heutzutage reist, da man seine dabei hat oder sich spontan ein Buch kaufen kann.

Tipps und Tricks

Gelassenheit ist das eine, gute Organisation das andere.

  • Kurze Kabel
    Wer kennt es nicht, Kabel machen sich irgendwie immer selbstständig, verknoten sich oder nehmen einfach zuviel Platz ein. Ich habe auf meinen Reisen immer ein iPhone Kabel, ein Mini-USB für den Trekstor und ein Micro-USB für den Kindle in extrakurz dabei. Die Kabel gibt es entweder in Farbe von Griffin oder in Schwarz von Belkin.
  • Reiseunterlagen in Evernote
    Wer meinen Blog liest weiss, ich habe Evernote als meinen ständigen Begleiter und so finden alle e-Tickets, Hotelbuchungen und Reiseinformationen den Weg dorthin. Ich drucke mir kaum noch etwas aus, da ich eigentlich immer eine Möglichkeit finde die Information in Evernote zu finden.
  • Identitätskarte nutzen
    Verlässt man die Schengenzone, muss man schnell mal wieder an einer Grenze anstehen. Meistens findet eine gewisse Willkür statt, eine gefühlt langsame Abfertigung kann man aber nicht beschleunigen. Ich habe mir aber angewöhnt, soweit möglich nur noch die Identitätskarte vorzuweisen. Der Zöllner hat dann nämlich keine Gelegenheit mehr, den Reisepass mit wichtiger Miene dreimal vor- und rückwärts zu lesen und der Spass mit dem Stempel erspart man ihm auch.

Eigentlich wollte ich noch von den genialen Reiserasierschaumdosen von Biotherm, dem wirklich stabilen Reisekulturbeutel von Blacksocks oder dem Trick mit der elektrischen Zahnbürste im Doppelpack schreiben. Aber vielleicht ist es doch besser einfach noch auf den Beitrag über meine liebsten Reiseapps hinzuweisen.

Morgen geht’s nochmals nach Budapest, die Woche darauf dann für zwei Wochen nach München. Da ich dort neu bin, bin ich natürlich froh um jegliche Tipps und Tricks, Hinweise auf Wohnungen oder Erwachsenen-WG’s und komme gerne mal abends raus in einen Biergarten um zu lernen.

Das Travel Setup von Willy Otto

Sonntag, 01. Juli 2012

Wer bist Du? Was tust Du und warum reist Du?

Hallo, ich bin Willy. Ich arbeite als selbstständiger IT-Berater und wohne seit 5 jahren in Berlin. Da mich meine Kunden meistens irgendwo in der Republik vor Ort haben wollen, muss ich pendeln. Meine Reisekette ist entweder Taxi-Flieger-ÖPNV oder S-Bahn-ICE-ÖPNV. Privat bin ich auch gerne unterwegs. Einmal im Jahr geht es nach Japan, was sich mittlerweile wie eine zweite Heimat anfühlt. Zwischendurch hübsche Städte in Europa oder auch mal New York.

Dein Travelsetup?

Airlines

Meistens fliege ich Lufthansa oder andere Airlines der Star Alliance. Die Abläufe am Boden funktionieren fast immer reibungslos, das ist mir sehr wichtig. Bei Flügen innerhalb Europas kann man ohne Probleme eine halbe Stunde vor Abflug am Airport sein und wird immer noch mitgenommen. In Tegel reichen mir 20 Minuten.

Ich überlege mir zur Zeit ob es wirklich Sinn macht wegen Meilen und Status bei der Star Alliance zu bleiben. Da ich immer sehr pünktlich am Airport bin nutze ich die Lounges nur um mich mit Obst fürs Wochenende einzudecken (Zur Zeit gibt es Cocktails in Pappdosen. Mitnehmen, die sind überraschend brauchbar!). Die Meilen sind nur was wert wenn man sie für Upgrades oder Freiflüge nutzt. Alles in allem kommt zu wenig zurück. Der Gegenwert der Sachprämien ist sowieso absolut lächerlich wenn man ausrechnet was einen die Meilen gekostet haben. Wie wäre es mit 5% Rabatt auf den Flugpreis für Statuskunden? Vielleicht wäre Airberlin eine Alternative, aber preiswerter sind die nur wenn man sehr lange im vorraus auf Halde bucht. Vielleicht schaffe ich diesen Sommer endlich die PPL, dann kann ich mir das ganze rumgewurste sparen.

Ansonsten freue ich mich sehr darauf, die neue FRA-HND Route von ANA auf der schönen neuen 787 auszuprobieren. Der klassische Narita Airport ist eine Stunde Zugfahrt von Tokyo entfernt und durch die riesen Schlangen bei Immigration verliert man noch mal ewig Zeit. Haneda dagegen ist in der Bucht direkt vor Tokyo und 15 Minuten Monorail von der Innenstadt entfernt. Letztes Jahr habe ich den von Hong Kong angeflogen und schwupps, 45 Minuten nach der Landung war ich im Hotel! ANA hat außerdem eine tolle neuerung in der Kabine: Wenn man die Lehne nach hinten verstellt rutscht man mit dem Po nach vorne. Die Lehne bleibt an ihrem Platz und die Haare des Passagiers vor einem sind nicht im eigenen Gesicht falls der sich zurücklehnt. Das Essen an Bord ist wunderbar und die Bar gut sortiert.

Lieblingsflughafen

Ganz klar TXL. Kürzeste Wege, 80ies-Style, Taxi-Chaos, ich werde die alte Tante Tegel vermissen. Leider ist der viel zu klein für Ost und West-Berliner sowie die ganzen Touris geworden. Zur Zeit nehme ich fast jeden Montag LH 171 um 6:10 nach FRA, da zählt jede Minute schlaf. Ab BER werde ich mindestens 20 Minuten früher aufstehen müssen.

Travel Essentiale

– Kindle 3G
– 15″ MBP mit SSD und mattem Bildschirm
– Samsung Galaxy S2
– Nivea Soft Creme und Salzwasser Nasenspray gegen trockene Haut und Schleimhäute bei langen Flügen
– Dicke Kniestrümpfe aus Wolle gegen kalte Füße im Flieger.

Mein Gepäck

– Rimowa Salsa Cabin Trolley. Der kleine hat bestimmt 150 Flüge hinter sich und lebt immer noch. Alles was ich vorher hatte, hat nach spätestens einem halben Jahr aufgegeben. Protip: Man kann dieses Modell als Schlitten benutzen.
– Rimowa Multiwheel LH-Edition. Für alles länger als 10 Tage. Meistens reicht der kleine, deshalb habe ich ihn noch kaum genutzt. Sieht aber auch zu Hause schick aus.
– Kleine Reisetasche von Urban Outfitters für Reisen unter drei Tagen.
– Lederhandtasche für den Herrn. Nervt nicht, auch wenn man den ganzen Tag damit unterwegs ist und ist absolut diebstahlsicher. Aus Schweizer Armeebeständen, die gibt es auf Züricher Flohmärkten. Meine hat ein Brandzeichen das besagt das sie 1967 hergestellt wurde.
– Reisemappe, Kulturbeutel, sowie Netztäschchen von Muji. Die Muji Kulturbeutel kann ich sehr empfehlen, da sie nicht einsiffen, der Reissverschluss hält und man alles schnell findet da das Material transparent ist.
– Schwarzer Stoffbeutel. Diese Beutel sind mein Geheimtipp als Handgepäck. Es passt beliebig viel oder wenig rein und alles ist schnell gefunden. Braucht man ihn nicht, nimmt er keinen Platz weg. Geht er kaputt kauft man sich einen neuen. Mit Jacke gefüllt ein super Kopfkissen.

Neuseeland im Zeitraffer

Sonntag, 24. Juni 2012

BTW: Job in Auckland gefällig?

(via Neuseeland Blog)