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Das Travel Setup von Torsten Bloth

Freitag, 26. April 2013

torsten_bloth

Wer bin ich?

Torsten Bloth, wir kennen uns ja :-)
Habe mit Martin mal in einer WG im wunderschönen Böblingen (Arndtstrasse) gewohnt. Unser ehemaliger Vermieter hasst uns bestimmt noch immer, nachdem wir die Regeln der Mülltrennung im Schwabenland ignoriert und alles in eine Tonne gestopft haben. Im Zuge dessen hat der Vermieter wieder alles auseinander gepuhlt. Lustige Zeiten.
Mittlerweile wohne ich in Potsdam. Aufschwung Ost v2.0 quasi. Das Schwabenländle muss zunächst ohne mich zurecht kommen.

Was tue ich und warum reise ich?

Ich bin IT Architekt für High Performance Computer – also Supercomputer bzw Höchstleistungsrechner. Mein Brötchengeber ist ein Riese der IT Branche.
Ich reise, weil ich meine Kunden gerne von Angesicht zu Angesicht berate und meine Projekte gerne vor Ort betreue. Zudem reise ich hin und wieder auf Konferenzen und begleite Kunden weltweit auf Roadshows oder zu Referenzbesuchen. Im Grunde suche ich das berufliche Reisen nicht – so langsam reicht es und ich versenke schon enorm viel Zeit.
Im Privaten reise ich schon gerne, da es mich dann an die Orte zieht, an denen ich bei beruflichen Reisen das Hotelzimmer und den Flughafen gesehen habe.

Travel Setup

Och, easy. Ich habe meinen Firmenlaptop dabei, mein Android, … und das war es auch schon. Ich fliege meist beruflich und nicke gerne vor dem Abheben der Maschine ein. Ich nutze das Fliegen zum Pennen, weniger zum Arbeiten. Bei Langstreckenflügen sieht die Geschichte etwas anders aus.
Dann sind mit dabei
- MB Air 13″
- Bose QuietComfort
- Firmenlaptop

Nächste Reise?

Ich bin jede Woche in Deutschland unterwegs. Aktuell viel in München, bzw Garching. Transportmittel ist bevorzugt der Flieger

meistgenutztes/bevorzugtes Transportmittel

Flugzeug, danach Bahn und/oder PKW

Vielflieger- / Hotel- / Bahnstatus

Keine Ahnung. Lege ich wenig Wert drauf. Ich glaube Air Berlin droht mit einem Upgrade

Lieblingsbahnhof / -flughafen

Negativ: Tegel (TXL)
Positiv: Heathrow. Das liegt aber eher an den netten Whiskey- und Schuhläden

Lieblingsairline

Lufthansa (interkontinental), Air Berlin (inland)

Lieblingsgepäckstück(e)

Freundin
Zahnbürste

5 TravelEssentials (was muss auf jeden Fall mit?)

Bose QuietComfort
Android
Musik
Filme

Tips&Tricks

In meinem Koffer regiert nicht selten Chaos. Ich komme selten an die Kapazitätsgrenzen meines Koffers. Und wenn doch, dann wird gestopft oder ich stolpere mal wieder bei Rimowa vorbei.

Das Travel Setup von Christian Leu

Sonntag, 01. Juli 2012

Was ich so tue?

Heute vor 10 Jahren habe ich meine Arbeit als Exportleiter in einer kleinen Schweizer KMU begonnen und mich vom Reisemuffel zum Vielflieger verändert. Eine schöne Zeit, in der ich viele interessante Menschen in ganz Europa kennen gelernt und auch viel gelernt habe. Gleichzeitig habe ich mir damals meinen Blog leumund.ch eingerichtet, auf dem ich über allerlei Dinge wie Umwelt, Technologie und das Leben schreibe.

Nachdem ich die letzten 5 Jahre als Sales Manager in einer internationalen Grossfirma in Osteuropa aktiv war, wird sich mein Fokus ab dem 2. Juli stark auf Deutschland verlagern. Ich werde als Sales Manager für neue Produkte zuständig sein und teilweise in München leben, kann aber meinen Hauptwohnsitz in der Schweiz, in Bern behalten.

Dafür werde ich vermehrt in Deutschland mit dem Auto unterwegs sein, den ICE vermehrt nutzen, ab Zürich nach Deutschland und teilweise auch weiterhin nach Osteuropa aufbrechen. Die technologische Entwicklung ermöglicht uns heute ein komfortables Arbeiten von fast jedem Platz der Erde aus, und ich habe das Vergnügen diese Art des Arbeitens selber zu erleben.

In all den Jahren gewöhnt man sich vorallem an eines, alleine unterwegs zu sein und flexibel auf alle möglichen Situationen zu reagieren. Gleichzeitig legt man sich sein Travel Setup zu, das sich aber über die Jahre auch immer wieder verändert.

Reiseorganisation

Grundsätzlich kann man sich das Reisen mehr oder weniger schwer Gestalten. Einerseits durch eine clevere Planung, anderseits indem man sich bewusst ist, dass man auf Reisen meistens nicht selber über alles bestimmen kann. Verzögerungen, Wartezeiten, technische Pannen und Planänderungen gehören dazu. Das muss man sich einfach bewusst sein, und so bringt es nichts, wenn man sich deshalb in irgendeiner Art stressen lässt. Ich habe mir angewöhnt, meine Reisetätigkeiten nach Möglichkeit auf 3 Tage in der Woche zu planen, so dass ich Montag und Freitag je einen Tag im Büro bin um die ganzen Dinge zu erledigen die vor oder nach einer Reise zu erledigen sind.

Je nach Programm kann es gut sein, dass man in den 3 Tagen unterwegs kaum eine E-Mail schreiben kann. Dazu kommt, dass Montag und Freitag auf Flughäfen genauso zu meiden sind, wie die Wochenenden. Ich will jetzt nicht wie Sven die Wenigflieger blamieren, aber man gewöhnt sich halt einiges an, wenn man fast wöchentlich fliegt.

Reisegepäck

Je länger ich unterwegs bin, desto mehr Koffer hat man. Nachdem ich Kofferdirekt.de entdeckt hatte, musste ich einen Moment lang fast aufpassen nicht zu einem Kofferjunkie zu werden und mir andauernd neue Koffer zu kaufen. Die Preise sind für uns Schweizer einfach unschlagbar.

Nachdem ich mir mal einen Fauxpas mit einem Tumi Koffer erlaubt habe, der Koffer war schweineteuer, funktionell überhaupt nicht praktisch und erst noch viel zu tief um in einfach ins Flugzeug mitzunehmen. Aus Fehlern lernt man, und in der Zwischenzeit habe ich aus der Samsonite PRO-DLX 3 Serie zwei treue Begleiter gefunden.

Meine zwei Samsonite PRO-DLX 3 Koffer für einmal im trauten Heim.

Der kleine Koffer für kurze Reisen, der grössere wenn es länger geht und ab und zu gleich beide zusammen. Es macht Spass, ein Qualitativ hochwertiges Produkt zu besitzen, bei dem auch nach einigen Dutzend Flügen noch jede Naht sitzt und die Rollen sauber rollen. In einer solchen Situation einen Billigkoffer zu nutzen wäre einfach nur törricht.

Kommunikationszentrale

Eine wichtige Veränderung die in den letzten Jahren stattgefunden hat, ist die Verfügbarkeit von Internet an fast allen Orten der Welt. Dies ermöglicht einerseits, dass man dank Twitter irgendwie immer auch zuhause ist, anderseits, dass man mit Roaminggebühren die Telekomanbieter reicht macht. Um dies zu umgehen habe ich mittlerweile eine ansehliche Sammlung von Prepaid Data SIM Karten aus den verschiedensten Ländern.

Meine SIM Karten Sammlung, der UMTS Router von Trekstor, kurze Ladekabel von Griffin und mein Kindle.

Da ich aber nicht einfach in jedem Land eine andere Handynummer haben kann, habe ich mir einen praktischen Trekstor UMTS Router gekauft, mit dem ich dann jeweils mein iPhone, iPad und den Lenovo Laptop mit Internet versorge. Die Tarife sind meistens irgendwo im Bereich 1-2 Euro pro Tag, oder dann zwischen 10 und 20 Euro für 1 GB Datenverkehr. Auf jeden Fall um einiges günstiger als die Roamingtarife.

Zusätzlich zu den erwähnten Gadgets habe ich meistens auch meinen Kindle dabei, auch eine der schönen Dinge, wenn man heutzutage reist, da man seine dabei hat oder sich spontan ein Buch kaufen kann.

Tipps und Tricks

Gelassenheit ist das eine, gute Organisation das andere.

  • Kurze Kabel
    Wer kennt es nicht, Kabel machen sich irgendwie immer selbstständig, verknoten sich oder nehmen einfach zuviel Platz ein. Ich habe auf meinen Reisen immer ein iPhone Kabel, ein Mini-USB für den Trekstor und ein Micro-USB für den Kindle in extrakurz dabei. Die Kabel gibt es entweder in Farbe von Griffin oder in Schwarz von Belkin.
  • Reiseunterlagen in Evernote
    Wer meinen Blog liest weiss, ich habe Evernote als meinen ständigen Begleiter und so finden alle e-Tickets, Hotelbuchungen und Reiseinformationen den Weg dorthin. Ich drucke mir kaum noch etwas aus, da ich eigentlich immer eine Möglichkeit finde die Information in Evernote zu finden.
  • Identitätskarte nutzen
    Verlässt man die Schengenzone, muss man schnell mal wieder an einer Grenze anstehen. Meistens findet eine gewisse Willkür statt, eine gefühlt langsame Abfertigung kann man aber nicht beschleunigen. Ich habe mir aber angewöhnt, soweit möglich nur noch die Identitätskarte vorzuweisen. Der Zöllner hat dann nämlich keine Gelegenheit mehr, den Reisepass mit wichtiger Miene dreimal vor- und rückwärts zu lesen und der Spass mit dem Stempel erspart man ihm auch.

Eigentlich wollte ich noch von den genialen Reiserasierschaumdosen von Biotherm, dem wirklich stabilen Reisekulturbeutel von Blacksocks oder dem Trick mit der elektrischen Zahnbürste im Doppelpack schreiben. Aber vielleicht ist es doch besser einfach noch auf den Beitrag über meine liebsten Reiseapps hinzuweisen.

Morgen geht’s nochmals nach Budapest, die Woche darauf dann für zwei Wochen nach München. Da ich dort neu bin, bin ich natürlich froh um jegliche Tipps und Tricks, Hinweise auf Wohnungen oder Erwachsenen-WG’s und komme gerne mal abends raus in einen Biergarten um zu lernen.

Das Travel Setup von Willy Otto

Sonntag, 01. Juli 2012

Wer bist Du? Was tust Du und warum reist Du?

Hallo, ich bin Willy. Ich arbeite als selbstständiger IT-Berater und wohne seit 5 jahren in Berlin. Da mich meine Kunden meistens irgendwo in der Republik vor Ort haben wollen, muss ich pendeln. Meine Reisekette ist entweder Taxi-Flieger-ÖPNV oder S-Bahn-ICE-ÖPNV. Privat bin ich auch gerne unterwegs. Einmal im Jahr geht es nach Japan, was sich mittlerweile wie eine zweite Heimat anfühlt. Zwischendurch hübsche Städte in Europa oder auch mal New York.

Dein Travelsetup?

Airlines

Meistens fliege ich Lufthansa oder andere Airlines der Star Alliance. Die Abläufe am Boden funktionieren fast immer reibungslos, das ist mir sehr wichtig. Bei Flügen innerhalb Europas kann man ohne Probleme eine halbe Stunde vor Abflug am Airport sein und wird immer noch mitgenommen. In Tegel reichen mir 20 Minuten.

Ich überlege mir zur Zeit ob es wirklich Sinn macht wegen Meilen und Status bei der Star Alliance zu bleiben. Da ich immer sehr pünktlich am Airport bin nutze ich die Lounges nur um mich mit Obst fürs Wochenende einzudecken (Zur Zeit gibt es Cocktails in Pappdosen. Mitnehmen, die sind überraschend brauchbar!). Die Meilen sind nur was wert wenn man sie für Upgrades oder Freiflüge nutzt. Alles in allem kommt zu wenig zurück. Der Gegenwert der Sachprämien ist sowieso absolut lächerlich wenn man ausrechnet was einen die Meilen gekostet haben. Wie wäre es mit 5% Rabatt auf den Flugpreis für Statuskunden? Vielleicht wäre Airberlin eine Alternative, aber preiswerter sind die nur wenn man sehr lange im vorraus auf Halde bucht. Vielleicht schaffe ich diesen Sommer endlich die PPL, dann kann ich mir das ganze rumgewurste sparen.

Ansonsten freue ich mich sehr darauf, die neue FRA-HND Route von ANA auf der schönen neuen 787 auszuprobieren. Der klassische Narita Airport ist eine Stunde Zugfahrt von Tokyo entfernt und durch die riesen Schlangen bei Immigration verliert man noch mal ewig Zeit. Haneda dagegen ist in der Bucht direkt vor Tokyo und 15 Minuten Monorail von der Innenstadt entfernt. Letztes Jahr habe ich den von Hong Kong angeflogen und schwupps, 45 Minuten nach der Landung war ich im Hotel! ANA hat außerdem eine tolle neuerung in der Kabine: Wenn man die Lehne nach hinten verstellt rutscht man mit dem Po nach vorne. Die Lehne bleibt an ihrem Platz und die Haare des Passagiers vor einem sind nicht im eigenen Gesicht falls der sich zurücklehnt. Das Essen an Bord ist wunderbar und die Bar gut sortiert.

Lieblingsflughafen

Ganz klar TXL. Kürzeste Wege, 80ies-Style, Taxi-Chaos, ich werde die alte Tante Tegel vermissen. Leider ist der viel zu klein für Ost und West-Berliner sowie die ganzen Touris geworden. Zur Zeit nehme ich fast jeden Montag LH 171 um 6:10 nach FRA, da zählt jede Minute schlaf. Ab BER werde ich mindestens 20 Minuten früher aufstehen müssen.

Travel Essentiale

- Kindle 3G
- 15″ MBP mit SSD und mattem Bildschirm
- Samsung Galaxy S2
- Nivea Soft Creme und Salzwasser Nasenspray gegen trockene Haut und Schleimhäute bei langen Flügen
- Dicke Kniestrümpfe aus Wolle gegen kalte Füße im Flieger.

Mein Gepäck

- Rimowa Salsa Cabin Trolley. Der kleine hat bestimmt 150 Flüge hinter sich und lebt immer noch. Alles was ich vorher hatte, hat nach spätestens einem halben Jahr aufgegeben. Protip: Man kann dieses Modell als Schlitten benutzen.
- Rimowa Multiwheel LH-Edition. Für alles länger als 10 Tage. Meistens reicht der kleine, deshalb habe ich ihn noch kaum genutzt. Sieht aber auch zu Hause schick aus.
- Kleine Reisetasche von Urban Outfitters für Reisen unter drei Tagen.
- Lederhandtasche für den Herrn. Nervt nicht, auch wenn man den ganzen Tag damit unterwegs ist und ist absolut diebstahlsicher. Aus Schweizer Armeebeständen, die gibt es auf Züricher Flohmärkten. Meine hat ein Brandzeichen das besagt das sie 1967 hergestellt wurde.
- Reisemappe, Kulturbeutel, sowie Netztäschchen von Muji. Die Muji Kulturbeutel kann ich sehr empfehlen, da sie nicht einsiffen, der Reissverschluss hält und man alles schnell findet da das Material transparent ist.
- Schwarzer Stoffbeutel. Diese Beutel sind mein Geheimtipp als Handgepäck. Es passt beliebig viel oder wenig rein und alles ist schnell gefunden. Braucht man ihn nicht, nimmt er keinen Platz weg. Geht er kaputt kauft man sich einen neuen. Mit Jacke gefüllt ein super Kopfkissen.

Das Travel Setup von Jean Pierre Wenzel

Samstag, 03. März 2012

Wer bist Du?

Ich bin Jean Pierre Wenzel, 30 Jahre jung, frisch gebackener Papa, Hobby-Fotograf, Autonarr und IT-Berater aus der Nähe von Karlsruhe. Im Internet geistere ich unter http://jeanpierre.de oder in diversen Netzwerken als @jpwenzel herum.

Was tust Du und warum reist Du?

Als Projekleiter und Software-Entwickler verdiene ich meine Brötchen bei der Software AG mit der Entwicklung von Enterprise Software (Java, UNIX/Linux) im Rahmen agiler Software-Entwicklungsmethoden (Scrum). Dabei verbringe ich die meiste Zeit direkt in den Räumen der Kunden.

Dienstreisen führen mich dabei überwiegend in den süddeutschen Raum (Stuttgarter, Frankfurt, München) und ab und an (aber eher seltener) auch mal ins europäische Ausland bzw. die USA.

Derzeit bin ich Scrum-Master für ein Team von Software-Ingenieuren im Forschungsbereich eines Stuttgarter Automobilherstellers (nein, nicht bei dem mit dem Stuttgarter Pferdchen auf und vielen Artgenossen unter der Haube).

Dein Travel Setup

Meistgenutztes/bevorzugtes Transportmittel

Das von mir am häufigsten genutzte Transportmittel in den letzten vier Jahren war eindeutig die Deutsche Bahn – wir pflegen eine ausgiebige Hassliebe. Nach mehreren Jahren “Black Mamba” (BahnCard 100) habe ich diese Anfang des Jahres nicht mehr verlängert und habe sie zum Erhalt meines Bahn.comfort-Status in eine “normale” BahnCard First gewandelt.

Seit meinem letzten Umzug habe ich die Wahl zwischen 2 Stunden einfacher Fahrt mit der Bahn (von meiner Haustür bis zum Schreibtisch im Büro) oder 40 Minuten mit dem Auto. Mein Upgrade vom Opel Corsa auf einen Wagen mit bajuwarischem Herz unter der Haube hat mir die Entscheidung an dieser Stelle noch einfacher gemacht. Ich kann zwar nicht mehr wie in der Bahn früher nebenher arbeiten oder den Spiegel lesen, aber das funktioniert auf der Couch daheim doch eh viel besser. :)

Selten fliege ich auch dienstlich, dabei innerdeutsch überwiegend mit der Lufthansa bzw. den Star Alliance-Partnern. International habe ich mit British Airways und Air France/Delta sehr durchwachsene Erfahrungen gemacht. Einen US-Airways-Flieger betrete ich nie wieder freiwillig…

Wenn ich hinter dem Vorhang sitzen muss, bevorzuge ich auf Reisen in die Vereinigten Staaten auf jeden Fall United (Economy Plus!); für die Business Class hat Continental inzwischen mit den flat beds in der
Business First ordentlich vorgelegt, inzwischen auch mit einer direkten Verbindung von Stuttgart nach New Ark.

Mein erster Flug im A380 steht noch aus. Ich hoffe, bis zur ersten privaten Reise damit noch ausreichend Bonusmeilen fürs Upgrade in die Business Class gesammelt zu haben… :)

Lieblingsbahnhof / -flughafen

Mein Lieblingsbahnhof ist eindeutig der Hauptbahnhof in München. Die DB-Lounge im Zwischengeschoss ist meist nicht so überfüllt wie die in Frankfurt oder Stuttgart und das kulinarische Angebot ist überaus sehenswert. Außerdem ist er das Tor zur schönsten Stadt Deutschlands. :)

Der Bahnhof in Stuttgart wird die kommenden Jahre zur Dauerbaustelle bzw. zur Stuttgart–21-Protestzone. Nach Möglichkeit werde ich einen großen Bogen drum herum machen…

In Ulm würde ich mir dringend eine DB Lounge wünschen, so häufig wie ich dort in den letzten Jahren meinen Anschluss verpasst habe… die Segafredo Steh-Theke ist leider keine wirkliche Alternative, auch wenn der Kaffee wirklich gut ist.

Mein Lieblingsflughafen ist mit Abstand ZRH. Allein schon wegen des Half-Life-Feelings im Zug zwischen den Terminals. :) Ansonsten ist der Flughafen sehr übersichtlich, nicht so überfüllt wie FRA, die Angestellten alle herzig. Schweizer halt. :)

Lieblingsgepäckstück(e)

Am liebsten reise ich mit dem Rimowa Salsa Cabin Trolley IATA (wenn’s nur Handgepäck sein muss) oder mit dem 63-l-Pendant, das mir dann bis zu zwei Wochen reicht.

Mein Crumpler Messenger Bag (Golden Dig L) trägt neben dem Firmenlaptop (und evtl. noch dem privaten MacBook) meine weiter unten gelisteten Travel Essentials, die kleine Hausapotheke (Grippostad und Excedrin), einen Regenschirm und den ganzen Technik-Kleinkram (Maus, Ladekabel etc.).

TravelEssentials

  • iPhone 4 + Klipsch S4i In-Ear-Kopfhörer
  • Canon EOS 5D Mark II + 50 mm f/1.4
  • MacBook Pro 13"
  • Alpine FlyFit Ohrstöpsel

Tips & Tricks (Packtechniken, OnlineTools, etc.)

Um den Platz optimal auszunutzen, lohnt es sich, seine Kleidung zu rollen. Zwischenräume (z. B. in Schuhen) können mit Socken oder mit (unbenutzter…) Unterwäsche vollgestopft werden.

Wenn ich Anzüge dabei habe und diese ein wenig knitterig geworden sind, hänge ich sie nach einer heißen Dusche in den im Bad verbleibenden Dampf – am nächsten Morgen sind sie knitterfrei!

Ansonsten bietet meine Lieblings-Hotelkette, bei der ich mich inzwischen zum Platinum Guest hochgeschlafen habe, ein Bügelbrett in jedem Raum; in den meisten anderen Hotels ab 3 Sternen gibt es oft mindestens ein Bügelzimmer. Einfach fragen.

Zum Buchen meiner Reisen nutze ich eher selten das Reisebüro unserer Firma, da ich dort zu viel Overhead habe, weil z. B. ein wenig günstigere Hotels in deutlich weiterer Entfernung zum Kunden vorgeschlagen werden. Daher suche und buche ich meist selber meine Hotelzimmer und Flüge und nutze dabei booking.com bzw. Hipmunk.

Zum Tracken von Flügen, Zimmerreservierungen etc. nutze ich TripIt, allerdings nicht in der Bezahl- sondern in der kostenlosen Variante, die mir im Moment noch ausreicht.

Wohin geht Deine nächste Reise?

Düsseldorf. Mit Alt-Bier kann man mich jagen, aber Sushi in Japantown sollte abends nach den Meetings drin sein. Danach vermutlich Tel Aviv und Atlanta. Kommende Woche gibt’s eine Premiere: ich fliege wirklich jetzt erst zum ersten Mal ohne Boarding Pass auf Papier. Ich war da sehr altmodisch. Mal sehen, was die iPhone-App der Lufthansa kann…

Das Travel Setup von Alexander Beer

Freitag, 02. März 2012

Wer bist du?

hallo. ich heiße alexander beer und gehe die tage auf die stolze schnapszahl 44 zu. ich arbeite “beim daimler” und lebe in stuttgart in patchwork mit frau, kind & katze. in meiner Freizeit hmm: seit ich innerhalb der firma einen neuen job angetreten habe, hat sich meine freizeit ziemlich reduziert. hier versuche ich dann aber so viel zeit wie möglich der familie zu widmen. meine marotte: ich schreibe alles in kleinbuchstaben.

Was tust du und warum reist du?

in meinem persönlichen setup hat sich meine reisetätigkeit eigentlich limes gegen null entwickelt. wenn ich meine vorredner so lese dann gibt es von mir m.e. nicht mehr viele neue tipps die ich an euch weiterreichen kann – der herr cruiser meinte dennoch ich möge mal meinen beitrag hier einkippen (hier schwebt also gewollt ein bisschen nostalgie). vor der patchwork war ich privat sehr viel im asiatischen raum unterwegs. das lag wohl hauptsächlich daran, dass immer mind. ein freund von mir seinen wohnsitz in singapore hatte – ein herrliches sprungbrett in die region.
beruflich hatte ich sehr viel mit unseren vertriebsgesellschaften weltweit zu tun und war dort auch regelmässig vor ort. heute rolle ich trainings über den ganzen globus aus, das reisen übernehmen aber mittlerweile meine trainer. die dafür um so mehr. demnach bin ich z.zt. eher in europa oder auch in deutschland unterwegs – in bayern und an der nordsee ist es auch schön.

Wie ist dein Travel Setup?

meistgenutztes/bevorzugtes Transportmittel

ohja, ich gebe es zu. ich fand es auch sehr sexy in der business zu sitzen und in den lounges bei den “grossen” abzuhängen. mein lieblingstransportmittel waren also die flieger – die grossen und am besten so, dass man sich über nacht flach hinlegen und schlafen kann. ich fliege auch heute noch gerne – aber wenn ich überlege wie viel zeit ausserhalb des flugs mit warterei draufgeht – nur wenn es sein muss.
bahnfahren ist nicht so mein ding – beamen wurde noch nicht erfunden – daher bewege ich mich wenn es die distanz zulässt am liebsten mit dem auto. warum? keine warteschlangen an der security, freigepäck bis der wagen in die knie geht – und: niemals jemand neben mir sitzen zu haben der aufgrund seiner körperfülle meinen platz auch noch zur hälfte einnimmt.

Vielflieger- / Hotel- / Bahnstatus

business in den urlaub zum golfen nach thailand fliegen, in der senatorlounge in münchen a weissbier und n leberkäs und im hilton in hua hin noch die suite als upgrade. das macht freude. geht auch nur wenn bei zwei reisenden jeder irgendwas brauchbares in gold hat. hatten wir uns aber auch hart “erarbeitet”. meine vielflieger- und vielschläferstati sind mittlerweile alle auf die basismitgliedschaft zurückgeschrumpft, die für mich derzeit wichtigste karte löscht aber den benzindurst meines wagens. :)

Lieblingsbahnhof / -flughafen

changi in singapore ist ein wunderschöner flughafen. orchideen- und palmenflair und eine lounge in der man sich verlaufen kann. der flughafen der herzen für mich ist auf koh samui. süß. die offenen holzhäuschen sind die einzigen die mich bisher wirklich zum längeren verweilen eingeladen haben.

Lieblingsairline

“service is our success”. schwarze jeans, poloshirt mit diesem aufdruck. sie sollten recht behalten. keine ahnung ob das heute noch so ist aber der slogan der flugbegleiterinnen der lauda air hatte s in sich. ein rinderfilet wie im steakhouse, der koch der mit kochmütze noch durch die reihen geht – morgens frische spiegeleier. sensationell. versetzt selbst SQ und thai verwöhnte in staunen.

Lieblingsgepäckstücke

die silberlinge von rimowa wurden bereits mehrfach erwähnt. also was soll ich noch drüber sagen als dass sich die doppelten packplatten auch zu meinem liebling erkoren haben und ich nutze sie vom kabinentrolly bis zum fahrbaren schrank mit vorliebe.
auf privatreisen hat sich das golfgepäck (je nach airline ein fixpreis ohne gewichtslimit) als packwunder etabliert. neben den eisenknüppeln kann man noch wunderbar kiloweise schuhe und sonstiges sperrgut unterbringen. der travelbag hat dann eher seinerseits probleme in bangkok ein passendes taxi zu finden…… im auto schüttet man die schuhe einfach in das grosse loch das früher vom ersatzrad ausgefüllt wurde.

TravelEssentials

iphone, macbook air in der 11” variante, tripit, airport express als wandelndes eigenes hotel-wlan, auf privatreisen die DSLR … haben meines erachtens bereits alle meine vorredner schon angeführt.
darüber hinaus noch drei dinge ich sehr liebe:

  • meinen immerdabei koss porta pro kopfhörer habe ich neuestens durch einen beyerdynamic dt1350 erstetzt. in preis-leistung-klangerlebnis die sensation. die abschirmung ist noch dermaßen gut, dass auf noise cancelling in dem fall getrost verzichtet werden kann.
  • die crumpler-dokumentenmappe allesdrin wurde höchstpersönlich vom herrn cruiser empfohlen und von mir dankend angenommen. bordkarte, ausweis, kleingeld, schreiberling, karten allesdrin. die ausführliche beschreibung findet ihr [HIER].
  • auf dienstreisen zuhauf angesammelt, auf privatreisen gern genutzt habe ich im flieger immer noch einen mit standards gefüllten “business class beutel” an bord. darin all das was ihr für ne angenehme nacht benötigt (socken, schlafbrille, zahnbürste &-pasta, minzöl, labello, ohrenproppies etc etc.)

Tips&Tricks

was wurde denn hier noch nicht genannt? *grübel*

  • solltet ihr als social media junkies in länder gehen wo twitter und facebook ausgesperrt sind, dann richtet euch vorab ein VPN auf iphone und/oder rechner ein.
  • sicherlich geschmackssache aber für mich bewährt hat sich das spritzen von heparin vor langstrecken da ich bei einem aufenthalt in singapore jeden tag beim thrombo-check war (spannend immer in der fever-free ecke warten zu dürfen – denn das war noch in den hochphasen von SARS)
  • auf langen autofahrten und zur ruhigstellung von kleinmenschen heisst das geheimrezept das ich nicht mehr missen möchte “portabler DVD player”. wirkt wunder!

Deine nächste Reise?

nachdem das letzte jahr doch sehr reiseintensiv war und gleich mit einem kurztrip auf eine hochzeit nach vietnam begann, steht grad aktuell in der planung noch gar nichts auf der platte – ich glaube wir planen mal wieder einen trip an den gardasee. :)

Das Travel Setup von Silvio Rebmann

Freitag, 24. Februar 2012

Wer bist du?

Ich bin Silvio Rebmann, gehe straff auf das 31. Lebensjahr zu und lebe seit fast 12 Jahren im Berliner Friedrichshain. Nachdem ich meine Kindheit und Jugend im Herzen der Chemieregion Bitterfeld-Wolfen verbracht habe und zu der Zeit fest davon überzeugt war, dass die Bahn das einzige Verkehrsmittel mit Existenzberechtigung ist, muss ich nach aktuell rund 1100 Flugstunden und dabei circa 750 000 Kilometern zurückgelegter Wegstrecke, einer in die Schweiz ausgewanderten Mutter und einer unerwarteten Berufswahl feststellen, dass ich damit falsch lag!

Was tust du und warum reist du?

Vornehmlich reisen! Im unwahrscheinlichen Fall, dass ich einmal nicht reise, sorge ich dafür, dass andere Menschen dies möglichst angenehm, preisgünstig, stressfrei, aufregend oder exklusiv tun. Als Geschäftsführer des Reisebüro Cube Travel und des Reiseveranstalters USA.TRAVEL beschäftige ich mich sowohl mit den Bedürfnisse unserer Business Reisenden aus allerlei Branchen, als auch der Privatkunden welche New York, die USA oder eine andere Destination dieses Globus besuchen möchten.
Meistens reise ich um für unsere Kunden neue Destination, Produkte und Hotels in Augenschein zu nehmen, oder auf weltweiten Messen die neuesten Reisetrends aufzuspüren. Im Tourismus gilt mehr als anderswo, man kann nur wirklich gut etwas verkaufen was man selbst kennt. In diesem Sinne bin ich etwa 120 Tage im Jahr im „Auftrag“ unsere Kunden zu Land, zu Wasser und in der Luft unterwegs.

Wie ist dein Travel Setup?

Transportmittel

Getreu dem Motto der guten alten Lufthansa muss ich heute feststellen: „There is no better way than fly“! Glücklicherweise lebe ich in einer Stadt mit vernünftigen Anschlüssen an die Welt und profitiere damit von kurzen Wegen zum Flughafen. Obgleich weder der Flughafen Tegel noch Schönefeld den aktuelle Anforderungen an einen internationalen Verkehrsflughafen entsprechen habe ich es doch geschafft mich mit den Gegebenheiten zu arrangieren und schaffe es vielfach zu meiner eigenen Verwunderung, absolut relaxed auf einen jeden Flug zu gehen!
Aufgrund vieler unterschiedlicher Konstellationen bin ich in der angenehmen Situation üblicherweise Business- oder FirstClass fliegen zu können und im unwahrscheinlichen Fall, dass die jeweilige Airline nur Economy Class Service anbietet auch dabei zumeist recht angenehm auf vorab reservierten Sitzplätzen mit dem ein- oder anderen Privileg zu reisen.
Meiner Flugstatistik nach reise ich offensichtlich am häufigsten mit Lufthansa, Air Berlin und British Airways, obgleich ich versuche möglichst häufig neue Airlines und Produkte zu testen. Mein aktuelles Lieblingsprodukt ist die Qantas First Class welche ich kürzlich auf 4 Flügen intensiv in Augenschein nehmen durfte.

Sollte es doch einmal so sein, dass fliegen aus welchem Grunde auch immer nicht möglich ist, dann Reise ich üblicherweise 1. Klasse mit der Deutschen Bahn und nutze dabei gern Züge welche mit dem Wagenpark des ehemaligen Metropolitan (Zugnummern 1101, 1196, 1107 und 1194 zwischen Berlin und Leipzig bzw. zwischen Leipzig und Hamburg) gefahren werden oder den CityNightLine im Schlafwagen mit DU/WC, vornehmlich auf der Strecke von Zürich HB nach Berlin.

Vielflieger- / Hotel- / Bahnstatus

Wenn wir alle einmal ehrlich sind, ist die Jagd nach einem Status ja offensichtlich das Einzige was uns am Leben erhält. Trotz intensivster Bemühungen ist die Liste der Statusse eher überschaubar und beschränkt sich auf einen Qantas Platinum und damit einen Oneworld Emerald sowie einen Hyatt Gold Passport Diamond Status. Leider hindert mich mein Bestreben nach einem möglichst diversifizierten persönlichen Eindruck von unterschiedlichen Airlines und Hotelketten daran, weitere werthaltige Statusprivilegien zu „erreisen“.

Lieblingsbahnhof / -flughafen

Einen Lieblingsbahnhof kann ich eher nicht nennen, obgleich mir trotz vieler anfänglicher Vorbehalte der Berliner Hauptbahnhof irgendwie ans Herz gewachsen ist. Architektonisch ansprechend finde ich auch Frankfurt Airport Fernbahnhof, Lissabon Oriente, Barcelona Franca und Washington Union Station.
Was die Flughäfen angeht, würde ich mich dem internationalen Urteil anschließen und in Asien Singapore und in Europa München nennen. In Amerika kann ich wenig gute Flughäfen feststellen, da dort vieles vom jeweiligen Terminal abhängt. Fliegt man nach JFK zum Beispiel, ins Internationale Terminal T4 ist zumeist alles gut. Wohingegen das American Airlines T8 und das Delta T3 zumeist eine reine Katastrophe sind, gleiches gilt für Miami und Los Angeles. Ganz gruselig habe ich sowohl Chicago O´hare als auch Washington Dulles in Erinnerung.

Lieblingsairline

Was ist eine Lieblingsairline und kann es eine solche für einen Touristiker überhaupt geben?
Aus Sicht des Reisenden muss ich sagen, ich habe mich zuletzt bei Air Berlin und Lufthansa auf der Kurz- und Mittelstrecke recht wohl gefühlt und auf der Langstrecke bei Swiss, Qantas, BA und Continental Airlines. Leider ist Continental ab 03.03.2012 Geschichte und geht vollends in die neue United auf, was bedeutet, dass bei der Wahl der Flüge in Zukunft viel Fachwissen von Nöten sein wird, um zu erkennen welche Airline die Flüge tatsächlich durchführt.
Aus Sicht des Verkäufers würde ich sagen dass die Zusammenarbeit mit Lufthansa, Air France/KLM/Delta, Air Berlin, British Airways und Continental Airlines am besten funktioniert.
Die Airline meines Herzens ist dabei Intersky. Diese bezaubernde, kleine Airline mit Ihrem „Drehkreuz“ in Friedrichshafen am Bodensee ist in den letzten Jahren der Inbegriff von Familiär geführter Regional Airline für mich gewesen und hat die vielen Reisen zu meiner Mutter in die Schweiz angenehm und schnell gemacht. Nach dem Kauf der Airline durch die Intro Gmbh von Hans Rudolf Wöhrl steht zu befürchten, dass diese Airline wie bereits zuvor die DBA und die LTU früher oder später in die Air Berlin aufgehen werden und damit zu Konzernzubringern degradiert werden.

Lieblingsgepäckstück(e)

Mehr oder minder sind meine Gepäckstücke eine Hassliebe, denn seit Jahren bin ich mit meinem Rimowa Silver Integral Cabin Trolley unterwegs und stehe dabei regelmäßig vor der Frage, ob dieser groß genug oder ggf. zu schwer für meine Bedürfnisse ist. Nach reichlicher Überlegung habe ich mich nun mit ihm arrangiert und irgendwie ist er mir ans Herz gewachsen. Weiterhin reise ich seit circa einen Jahr mit einem Victorinox Seefeld 25“, den mir Lufthansa vor einem Jahr als Ersatz für ein beschädigtes Gepäckstück überlassen hat. Auch diese mittelfristige Beziehung ist eher durch immer wieder auftretende Spannungen und vielleicht auch nur durch viel zu überambitioniertes packen gekennzeichnet.

Was muss auf jeden Fall mit?

Ohne Laptop gehe ich nicht auf Reisen. Meine Wahl fiel dabei auf einen Dell Vostro der V Serie, mit nur 1,5 Kilogramm Gewicht. Weiterhin muss mein iPhone 4S immer dabei sein, bevorzugt auch noch meine Bose Quiet Comfort 3 Kopfhörer, sowie eine Geldscheinklammer mit Gravur. Letztere spart im Ausland ein weiteres Portmonee und ist dabei auch noch praktisch. Last but not least sind 1-2 Universal Steckdosen Adapter sowie mein Montblanc Meisterstück nebst Ledernotizbuch immer dabei.

Tips&Tricks

Da ich vielfach rundreise, ist ständiges ein- und auspacken vollkommen normal für mich. Obgleich das meist nervt, ist unter Zuhilfenahme von Packsystemen aus dem Hause Eagle Creek bisher noch jede Reise mehr oder minder stressfrei verlaufen. Ich nutze konkret ein Pack-It Folder 18“ für knitterfreie Hemden und Anzüge, sowie ein Pack-It Cube zumeist für T-Shirts, Badehose und kurze Hosen, sowie ein Pack-It double Cube für Unterwäsche und Socken. Um eine stressfreie Abfertigung an der Sicherheitskontrolle zu gewährleisten, reise ich seit einiger Zeit nur noch mit Gürteln mit abnehmbarer Schnalle, so zum Beispiel erhältlich bei Gardeur, da dies das nervige komplette ablegen des Gürtels an der Personenkontrolle spart!

Deine nächste Reise?

Meine nächste oder aktuelle? Wenn es um die aktuelle geht, dann lässt sich berichten das ich diese Zeilen auf der Terrasse des, vor 7 Tagen (nach 10-monatiger Renovierung wieder neu eröffneten) Park Hyatt Sydney tippe. Während dieses Trips habe ich das Vergnügen mit dem „Meilenmillionär aus Leidenschaft“ Sven Hennig Melbourne, Sydney, Hongkong und Singapore zu bereisen. Nach Ostern geht es dann für 5 Tage zu einer Hochzeit nach Kapstadt, woraufhin ich umgehend nach Los Angeles weiter reise und im Anschluss eine Rundreise durch North Carolina machen werde. Vor der Rückreise nach Deutschland werde ich dann noch einen Abstecher nach New York machen
Weitere Reise in diesem Jahr werden mich vermutlich erneut nach Singapore und Australien, in die USA, nach England und Südafrika führen. Auch stehen für dieses Jahr die Chancen für eine Reise nach Kanada recht gut. In 2013 ist eine Reise nach Neuseeland recht wahrscheinlich und mit Sicherheit die eine oder andere Kreuzfahrt!

Das Travel Setup von Peter Tilly

Donnerstag, 23. Februar 2012

Wer bist Du?

Peter Tilly, Jahrgang 1966, geboren in Zürich und Wohnhaft in einem Vorort in eben diesem Zürich.

Warum reist Du?

Ist mein Beruf! Seit über 20 Jahren sitze ich im Cockpit von Swissair und Swiss Flugzeugen und jette um die Welt. Nach 15 Jahren Langstrecke, bin ich im Moment als Kapitän auf Kurzstreckenflugzeugen (A320-Familie) für Swiss International Airlines unterwegs.

Wie ist Dein Travel Setup?

Meistbenutztes Verkehrsmittel?

Beruflich das Flugzeug, privat alles andere als das Flugzeug. Ich fliege privat so gut wie nie. Obwohl ich mit meiner Partnerin jährlich in der besten Klasse einen fest gebuchten Flug abfliegen dürfte, bevorzugen wir Urlaub in den Bergen und lassen den Freiflugschein verfallen. Das entspannenste, inspirierenste und gemütlichste Verkehrsmittel ist und bleibt die Bahn.

Lieblingsflugplatz?

Soll ich jetzt Douala nennen? Die Sicherheitskontrolle ist dort für Piloten so angenehm wie nirgends. «Tu peux passer, c’est ton avion!», hörte ich an der Security am liebsten. Leider ist im ganzen Security-Wahn die Verhältnismässigkeit verloren gegangen. Mühsamste Flughäfen: London, Delhi, Mumbai, Paris und – Frankfurt!

Reisetipps vom Flugkapitän:

Tipp1 – Handgepäck:

Oft höre ich von Passagieren, dass sie das Gepäck lieber auf das Flugzeug nehmen, um etwas Zeit zu sparen. Dies stimmt in der Regel nicht. Das Boarding der Passagiere verlangsamt sich wegen der immer grösser werdenden Gepäckstücke dermassen, dass diese Weisheit in das Reich der Mythen gehört. Ausserdem risikiert der Passagier, dass ihm beim Boarding das Handgepäck abgenommen wird und im Flugzeugbauch verschwindet. Dies passiert nicht böswillig, sondern weil der Stauraum in der Kabine schlichtweg fehlt. Besonders ärgerlich kann dies für Passagiere mit Anschlussflug sein. Dieses abgenommene Gepäck kann nicht in jedem Fall «durchgechecked» werden, verbleibt also einsam auf dem Rollband des Umsteigeflughafens, während der Besitzer bereits im nächsten Flieger sitzt. Minimales Handgepäck garantiert maximalen Reisegenuss!

Tipp 2 – Schuhe ausziehen, aber bitte nicht zu früh:

Gerade auf Langstreckenflügen können Schuhe den Fuss unnötig einengen. Die abgegebenen Slipper oder Socken sind wesentlich angenehmer. In Anbetracht, dass der Start das heikelste Flugmanöver ist und bleibt, sollten die Schuhe erst in der Luft abgelegt werden. Falls es zu einem Startabbruch mit folgender Evakuation kommt, könnten die fehlenden Schuhe zum echten Problem werden. Barfuss über Scherben laufen ist nur etwas für Fakire.

Lieblingsgepäckstücke?

Rimowa! Grosse Erleichterung bringen die neueren Modelle mit TSA-Schloss. Die Transportation Security Administration TSA ist in Amerika für die Sicherheitskontrollen zuständig und röntg auch alle Gepäckstücke. Finden sie etwas Verdächtiges, muss der Koffer geöffnet werden. Dies kann dem Gepäckstück übel zusetzen, wenn der Beamte das Schloss nicht öffnen kann. Das TSA Schloss auf den Koffern ist ein Sesam-öffne-dich für alle TSA Crews.

Was immer mit muss!

Das iPad mit externer Tastatur. Es ist ein Wunderding, das den Computer ersetzt und erst noch ohne Probleme durch die Sicherheitskontrolle geht. Da es in vielen Hotels an einem leistungsfähigen WiFi mangelt (meist überlastet), habe ich stets ein Air Port Express im Gepäck, mit dem ich mir über das LAN ein privates WiFi basteln kann.

Mittel gegen Jetlag?

Ich könnte viel Geld damit verdienen, wenn ich hier ein Rezept hätte. Ich habe es mit vielem probiert, auch mit dem Melatonin. Letzteres ist und bleibt ein Medikament, das ich ungerne einsetze, und mir ehrlich gesagt auch nicht viel geholfen hat. Müdigkeit, Schlafmangel und Jetlag sind in unserem Beruf grosse Themen, die es zu beachten gibt.
Folgendes funktioniert ansprechend:

  • Jede Minute Schlaf zählt: Powernaps machen, Mittagsschlaf geniessen..
  • Sport (auch leichter Spaziergang) hilft. Wer schon mal um 5 Uhr in der Früh in New York im dunklen Central Park joggen war weiss, dass diese Erlebnisse zu den schönsten gehören, die man in dieser verrückten Metropole erleben kann.
  • Sparsam mit Alkohol.

Weisheiten eines Kapitäns:

Ein Flugzeug ist eine Bühne, auf der jeder die Hauptrolle spielt. Manchen gelingt das souverän, manche blamieren sich bis auf die Knochen. So ist das Leben, so läuft es auf der Welt. Als Kapitän habe ich die Ehre, in diesem Theaterstück Regie zu führen und das mache ich auch gerne. Ich transportiere pro Tag bis zu 700 Passagiere und bin immer wieder aufs Neue überrascht, wie unterschiedlich meine Gäste sind. Sie sind es, die meinen Beruf zu dem machen was er ist. Sie sind es, die mich jeden Tag aufs neue zum Schmunzeln und Nachdenken bringen. Regie zu führen in diesem Theater macht Spass, auch wenn ich ab und zu die Klappe laut zuschlagen muss…

Das Travel Setup von Nils Ullmann

Mittwoch, 22. Februar 2012

Wer bist du?

Mein Name ist Nils Ullmann (@moselblick) und ich bin gebürtiger Fast-Rheinländer der mit Umwegen über Mainz und Koblenz in Karlsruhe gelandet ist. Nach anfänglicher Skepsis dieser Stadt gegenüber kann ich mittlerweile nur davon schwärmen und jedem raten die Stadt einmal zu besuchen.

Was tust du und warum reist du?

Nachdem ich 4 Jahre lang das Rheinland und Nordrhein-Westfalen als Pre-Sales Engineer für Astaro (Hersteller einer UTM Lösung aus Karlsruhe) ungesicher gemacht habe, verspürte ich letztes Jahr den Drang ein wenig Erfahrung im Ausland zu sammeln und bin nun Mitglied des EMEA Teams. In dieser Funktion kümmere ich mich einerseits um die Aus- und Weiterbildung unserer Kunden und Geschäftspartner und andererseits um Projektunterstützung in größeren Netzwerken.

Wie ist dein Travel Setup?

Meistgenutztes/Bevorzugtes Transportmittel

War ich in der ersten Phase meines Jobs beruflich meist auf Deutschlands Autobahnen zu finden und dort vor allem ein Stammgast des Kölner Rings, so nutze ich heute doch meist den Flieger und dürfte mit meinen wöchentlichen Reisen in die Kategorie der Frequent Traveller fallen.
In der Regel beginnen meine Reisen mit einer Zugfahrt von Karlsruhe zum Flughafen Fernbahnhof in den ICEs der DB und seit ich hier die erste Klasse benutzen darf bin ich auch hochzufrieden. Meist pünktlich und sauber bringen mich diese Züge in sensationellen 60 Minuten zum Ziel.
Danach geht es überwiegend, wenn nicht gar ausschließlich mit den Fliegern der Lufthansa weiter, diese bieten zwar nicht den besten Service am Himmel, aber das Gesamtpaket aus Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Service und einem ausgedehnten Netz sind für mich immer noch unschlagbar.

Lieblingsbahnhof / -flughafen

Einen wirklichen Lieblingsbahnhof oder Flughafen habe ich eigentlich nicht, aber die Kombination Karlsruhe – ICE – Frankfurt Flughafen FernbahnhofAIRail Terminal finde ich super. Speziell den Check-in direkt im Fernbahnhof kann ich nur wärmsten empfehlen. An die Wege im Flughafen muss man sich natürlich erst gewöhnen, gerade wenn das Abflug Gate irgendwo am Ende von A oder in C liegt sollte man in seinen Schuhen schon gut laufen können. Aber wie gesagt, da ich keine Wahl habe… (ob sich das mit Stuttgart21 ändert?)
Neben dem bereitserwähnten AIRail Terminal kann ich Frankfurt dann noch die SEN Lounge im Terminal 1B empfehlen und die Tower Lounge in 1A. In beiden Lounges lässt sich gepflegt und entspannt aufs Flugzeug warten. Nur in der Zeit zwischen 7 und 9 Uhr am Morgen sucht man sich am Besten ein anderes Plätzchen.

Lieblingsgepäckstück(e)

So langsam fange ich an gutes Gepäck zu lieben. Fragte ich mich am Anfang noch warum ich viele hundert € für Koffer von Rimowa ausgeben soll, so liebe ich mittlerweile alles was mir die Last von meinen Schultern nimmt und sich vor Allem gut rollen läßt (und es gibt einen Unterschied zwischen rollen und rollen).
Ständig an meiner Seite zu finden ist ein Rimowa Bolero Business Trolley. Das gute Stück bietet mit 23l Fassungsvermögen auch Mal Platz für den One-Night Trip, dient aber ansonsten als Behausung meines technischen Equipments.
Handelt es sich um die üblichen 3 Übernachtungen so packe ich mein Zeugs in einen Rimowa Salsa Deluxe Multiwheel. Mit diesem Koffer lässt sich auch 2 bis 3 Wochen in Urlaub fliegen und durch sein geringes Gewicht kann ich ziemlich viel zuladen.
Wer schon des öfteren Mal eine IT Schulung bei einem fremden Unternehmen gehalten hat, weiß das man sich nicht unbedingt immer so auf deren Equipment verlassen kann, um nicht zu sagen, wer sich darauf verlässt ist oft auch verlassen, speziell wenn es sich dabei um Netzwerk Equipment handelt. Virtualisierung sei Dank muss ich nun kein ganzes Rack mit mir rumzerren, sondern kann mich auf dieses kleine 4U Roto Rolling Rack verlassen. Da passt dann ein 28-Port Gigabit Switch und ein kleiner aber kraftvoller Server rein und schon hat man sein eigenes Netzwerk Environment für bis zu 16 Personen im Gepäck und kann allen Widrigkeiten zum trotz ein gutes Training machen. Angenehmer Nebeneffekt und bei Anschaffung gar nicht bedacht, anstatt einen halben Tag den Raum vorzubereiten ist man auch gerne Mal in 5min fertig und kann so im Zweifel einen Tag später losfliegen.

TravelEssentials

  • iPad – mit der wichtigste Begleiter bei längeren Reisen – schnell mal einen Film vom heimischen NAS streamen war mittels VPN und GoodPlayer noch nie so leicht wie jetzt und das man das Gerät üblicherweise auch noch gleich an den Flatscreen im Hotel anschließen kann (mittels HDMI Adapter) ist natürlich sehr angenehm.
  • iPhone – ist vor allem im Flieger ein schöner Begleiter um bei sanfter Musik hinweg zu schlummern und beinhaltet üblicherweise auch sämtliche meine Reisedokumente in digitaler Form.
  • Bose QuietComfort 15 gehören seit dem ersten Probehören definitiv in den Trolley jedes Vielfliegers. Gerade im Zug oder im Flieger wirkt das Noise Canceling wahre Wunder und funktionieren bei mir besser als jeder Rotwein oder Schlaftablette um einzuschlafen
  • der SKROSS World Adapter Pro USB wurde eher zufällig und aus langeweile in mein Gepäck mit aufgenommen, aber mittlerweile möchte ich ihn nicht mehr missen. Einerseits finde ich nahezu überall Strom und durch den USB charger brauche ich absolut keine anderes Ladegerät mehr mit zunehmen
  • beim Amazon Kindle Keyboard handelt es sich um eben einen solchen Verlegenheitskauf, aber er ist nicht minder erfüllend. Wenn es darum geht ein Buch zu lesen bisher unangefochten die Nummer 1
  • der alte Airport Express ist immer hilfreich wenn Hotels auf seltsame Ideen mit ihrem WiFi kommen, im Moment scheint es mir sehr inn zu sein die Zugangsdaten auf eine MAC Adresse zu beschränken, also AirPort in die Wand geklopft und los gehts
  • am BlackBerry Torch führt leider auch kein Weg vorbei da es sich dabei um das Company Telefon handelt

Tips&Tricks

Welche Tipps könnte ich denn so parat haben und dann auch noch welche die nicht schon hier genannten worden sind von meinen Vorrednern. Also die Packtechnik ist mir schon Mal egal, mein Koffer ist groß genug.
Natürlich benutze auch ich TripIt um meine Reisen zu planen und die Apps der DB und Lufthansa um meine Tickets digital im iPhone abzulegen was letztlich viel Zeit bei der Planung und beim Schlange stehen spart. In diese Riege der unverzichtbaren Apps zählt für mich dann auch OffMaps um sich auch Mal bei ausgeschaltetem Roaming orientieren zu können.
Konzentrieren möchte ich mich aber vor allem auf drei für mich wichtige Tipps die mir das Reisen leichter und komfortabler gemacht haben:

  • ein zweiter Reisepass, mir war völlig unklar das man einen solchen überhaupt beantragen kann, aber seit ich ihn habe möchte ich ihn nicht mehr abgeben, während man schön mit einem Pass auf Tour ist kann man…
  • … den Zweiten zum VISA Dienst (IVDS ist der meines Vertrauens) seines Vertrauens schicken und diese übernehmen die ganzen unangenehmen Formalitäten (Besuch der Botschaft, …) für einen. Vorbei sind auch die Zeiten in denen ich mich selbst durch die Einreisebestimmungen quälen musste, jetzt bekomme ich nur noch eine Liste mit Requirements und das Thema ist erledigt. VISA Dienste sind oft nicht ganz billig, aber sie sparen unglaublich viel Zeit ein und wenn die Zeit trotzdem Mal nicht reicht (um den Pass postalisch nach Hause zu liefern), dann kann man sich mit den Kollegen auch am Flughafen treffen – perfekt!
  • Ein letztes großes Ärgernis sind die Wartereien auf ausländischen Flughäfen, denn hier hilft einem der Lufthansa FTL meist nicht dabei in eine Lounge zu kommen und dabei lautet meine Faustregel, selbst die schlechteste Lounge ist besser als auf dem Gang gesessen. Dieses Problem kann man auf zwei Wegen lösen, entweder man wird schnell Lufthansa Senator (das war bei mir nicht wirklich absehbar) oder man erschleicht sich auf anderen Wegen eine Star Alliance Gold Mitgliedschaft. Der einfachste und schnellste Weg dort hin das Vielflieger Programm Miles&Bonus von Aegan Airlines. Gerade Mal 20.000 Meilen benötigt man hier zur goldenen Karte und darf damit in jede Lounge in der Star Alliance Gold Member willkommen sind – das macht das Warten doch um einiges Angenehmer.

Nächste Reise…

… führt mich erst einmal nach Hause um etwas Zeit mit den Lieben zu verbringen. Danach geht es dann zur Cebit, nach Paris, Kopenhagen, Skopje, Moskau und weiter habe ich den Plan gerade nicht im Kopf.

Das Travel Setup von Robert Weiler

Montag, 20. Februar 2012

Wer bist du?

Ich bin Robert Weiler, ein IT-Administrator und Hobby-Fotograf aus dem schönen Köln am Rhein.

Was tust du und warum reist du?

Mein aktueller Job ist der eines Netzwerkadministrators, allerdings in einer der IT eigentlich fernen Branche: Ich arbeite bei einem großen Bauunternehmen. Dort bin ich für LANs diverser Ausmaße verantwortlich, in Zahlen ausgedrückt zwei bis mehr als 1000 Clients je LAN – und davon haben wir etliche. Plus hier und da ein Data Center. Zwischendurch administriere ich Linux-Server oder programmiere eine Runde.

Zu Reisetätigkeit kommt es im beruflichen Rahmen immer mal wieder, da wir weltweit verstreut etliche Niederlassungen haben. Meistens hält es sich in Deutschland, ab und an geht es für mich aber auch ins Ausland. Privat habe ich kein Fernweh, dank weiter entfernt wohnenden Freunden und meiner Freundin bin ich dennoch immer mal wieder unterwegs.

Wie ist dein Travel Setup?

bevorzugtes Transportmittel

Was die Wahl meines Transportmittels angeht bevorzuge ich das Taxi und den ICE, danach kommt der Flieger. Der Grund für diese Reihenfolge ist trivial: Ich hasse es zu warten. Bei Taxi und Bahn steigt man ein und fährt los, beim fliegen hingegen hängt man vor dem Boarding sinnlos am Flughafen rum, wartet im Flugzeug darauf das es losgeht und wenn man ankommt wartet man schon wieder auf diverse Dinge – dass man aussteigen kann, dass der Bus zum Terminal losfährt, dass man sein Gepäck bekommt, …

Im Nahverkehr lasse ich mich durchaus noch auf die Straßenbahn ein, aber auf Fahrten mit dem Bus verzichte ich gerne. Da kommt wieder das Taxi ins Spiel. Ehrlich gesagt läuft es meistens auf Füße oder Taxi hinaus. Ein eigenes Auto, geschweige denn einen Führerschein, besitze ich nicht.

Lieblingsbahnhof / -flughafen / -airline

Was Bahnhöfe angeht bevorzuge ich den der am nähesten ist, wirklich schön habe ich noch keinen gefunden. Der hässlichste bisher ist mit Abstand Frankfurt Hbf, was aber auch an den dort rumstreunenden Leuten gelegen haben mag.

Bei Flughäfen sieht es ähnlich aus. Eine Präferenz ist nicht vorhanden, interessant sind aufgrund ihrer minimalen Größe jedoch KLU und LNZ.

Eine bevorzugte Fluglinie habe ich nicht, mein Arbeitgeber bevorzugt wegen Miles & More die Star Alliance.

Lieblingsgepäckstücke

Beim Thema Gepäck habe ich ein einziges Motto: So wenig wie möglich.

Die meisten meiner Trips dauern ein bis zwei Tage, da komme ich mit meinem Dakine-Rucksack voll und ganz aus. Keine Ahnung was es für ein Modell ist, aber Laptop, diverses Elektronikzubehör, Kleidungsstücke und Drogerieartikel passen komfortabel rein. Und das Teil geht als Handgepäck durch.

Auf längeren Reisen, bis fünf Tage, komme ich mit einem Comberti Billig-Trolley aus. Darin wird mein Dakine verstaut, hinzu kommt zusätzliche Kleidung. Wobei ich mir wirklich mal einen neuen Trolley zulegen sollte.

Wird es noch länger, werden der Dakine und der Trolley zwei Gepäckstücke. So kann ich locker zwei Wochen auskommen.

Essentials

Mal abgesehen von Geld und so:

  • iPhone – ohne das Teil geht überhaupt nichts. Musik, Videos, Reiseunterlagen, alles findet sich auf diesem wunderbarem Taschencomputer.
  • Kopfhörer – wie soll man sonst Bahn oder Flugzeug überleben? Aktuell ein Paar Muzx Ultra von Altec Lansing, super im Klang, im Design nicht so toll. Bewusst ohne Noise Cancellation.
  • Laptop / iPad – kommt drauf an. Beruflich muss ich einen Laptop mitnehmen, privat komme ich unterwegs mit dem iPad aus.
  • USB Ladegerät – das vom iPhone habe ich immer in meinem Dakine, verreise ich nehme ich stattdessen das vom iPad mit.
  • Nikon D5000 – sobald eine Übernachtung drin ist habe ich meine DSLR dabei. Und ja, auch dann komme ich für zwei Tage noch mit meinem Dakine aus.

Tips & Tricks

Seitdem ich vor einiger Zeit die Rolltechnik für meine Kleidungsstücke ausprobiert habe empfehle ich jedem: Rollt euren Kram vor dem packen zusammen! Mag sein dass das für manche Stücke nicht so toll ist, aber ich persönlich habe nichts was man bügeln muss.

Sollte es per Flugzeug irgendwo hingehen ist der vorherige Online-Checkin ein absolutes muss.

Deine nächste Reise

Dienstlich werde ich D’dorf besuchen müssen dürfen, privat geht es für ein paar Tage nach London.

Das Travel Setup von Franziskus Domig

Montag, 20. Februar 2012

Wer bist du?

Hi, ich bin Franziskus Domig, 28 Jahre alt und schließe gerade meinen Master in Software Engineering an der FH Vorarlberg ab. Eigentlich arbeite ich in Feldkirch (Österreich) bei einer kleinen Werbeagentur als Software Entwickler, pendle allerdings seit über 6 Jahren recht häufig zu meiner Freundin nach Stuttgart und ab März wohl nach München. Online bin ich zu finden als @fdomig bei Twitter oder auch als Franziskus Domig bei Google Plus, bloge sehr sporadisch und stelle ab und an auch mal ein Foto auf meinen Fotoblog.

Was tust du und warum reist du?

Insgesamt bin ich eher Reisender in meiner Freizeit und nicht beruflich. Dabei wähle ich häufig Flieger und gelegentlich auch Bahn um dahin zu kommen wo ich hin möchte. Oft jedoch ist es auch einfach das Auto. Für die meist kürzeren Strecken ist das angenehmer, als erst mindestens 90 Minuten Anreise zum nächsten vernünftigen Flughafen (ZRH).

Unterwegs bin ich eigentlich dahin wo man gute Fotos machen kann und viel Spaß hat – meist eher abseits vom klassischen Massentourismus. Letztes Jahr waren wir (wir reisen meist zu zweit oder viert) unter anderem in Italien, Deutschland, Spanien, Dänemark, Schweden, Schottland, den Niederlanden, der Schweiz und natürlich Österreich – zumindest sagt das Google Latitude so.

Wie ist dein Travel Setup?

Ich bin mit einem Foto-Backpack (1-2 Canon DSLRs, 2-4 Objektive) der auch Platz für iPad und etwas Krempel bietet unterwegs. Dazu habe ich einen Samsonite Trolley der genau ins Handgepäck passt – Koffer aufgeben und jeweils darauf warten hab ich aufgegeben. Im Samsonite ist dann mein 15″ Macbook Pro dabei mit entsprechenden Ladekabeln und Adaptern. Fehlen darf auch mein Nexus S nicht um unterwegs auch mobiles Internet zu haben. Durch meinen Netzbetreiber (www.drei.at) habe ich in allen “Drei Ländern” mit “Drei Like Home” auch meine Sprach- und Daten-Flat dabei. Da ist zumindest Italien, Großbritannien, Irland, Schweden, Dänemark, Australien und Hongkong dabei.

Geht es mal etwas weiter und/oder für längere Zeit weg, dann habe ich einen großen Hardshell Koffer, der allerdings durch gutes Packen in den kleineren Trolley eigentlich überflüssig geworden ist.

Ich habe mir eine recht simple Checkliste mit Google Docs gebaut um auch zu wissen was jeweils eingepackt werden muss. Darauf gibt es Dinge die jedes Mal dabei sind und Dinge die sich anhand der Reisedauer orientieren (Kleidung vor allem). Wenn ich mit Freundin unterwegs bin, dann gibt es auch die gesharte Version für uns beide um uns gegenseitig zu checken und Sachen nicht doppelt einzupacken. Das hat bisher eigentlich sehr gut funktioniert.

Mein Lieblingsflughafen

Das ist definitiv ZRH. Offen, hell mit sehr kurzen Wegen und gemütlicher Atmosphäre. Das absolute Gegenstück ist BCN, da sind die Wege elendig lange, man muss erst durch den ganzen Duty Free Dschungel durch um endlich an sein Gate zu kommen und es ist generell nicht so gemütlich.

Lieblingsbahnhof

Bei den Bahnhöfen finde ich eigentlich Ulm sehr gut – liegt vielleicht an der Currywurst mit Jalapeños – da ich hier wenn ich mit der Bahn zwischen Feldkirch und Stuttgart unterwegs bin meist in den ICE bzw. die Regionalbahn umsteige. Grauenhafter Bahnhof ist Lindau, der ist zwar schön alt, liegt allerdings auf der Insel und dieser Umweg dauert auf meiner Strecke jeweils ordentlich lang und beim Umsteigen ist hier oft der nächste Anschluss erst 30 Minuten später. Wenigstens gibt es dafür Blick über den Bodensee wenn man nach hinten raus läuft. Im “schlimmsten” Fall gibt’s auch ein Hefeweizen und einen kleinen Snack im Marmorsaal auf der Rückseite.

Deine nächste Reise?

Diese Woche noch kurz nach MUC, eine Wochen später (hoffentlich) CPH und dann (direkt) für zwei Wochen nach AMS.